ARD macht Kanzlerinterview voller Schleichwerbung Dreiste Stimmungsmache mit Bild-Manipulation

Das aktuelle „Sommerinterview“ mit Bundeskanzler Olaf Scholz in der ARD erinnert in weiten Teilen an eine PR-Veranstaltung. Das betrifft nicht nur die zahmen Fragen, bei denen die Interviewerin Tina Hassel eher als Stichwortgeberin funktioniert, denn als kritische Journalistin. Die Zuschauer werden bewusst mit Bildern im Sinne von Scholz manipuliert. Damit wird die Sendung zur Verhöhnung des Medienstaatsvertrages, in dem die Sender im Gegenzug zu ihrer Gebührenfinanzierung etwa zur Ausgewogenheit verpflichtet sind.

Im konkreten Fall wird etwa wie im Titelbild zu sehen hinter Scholz und Hassel über der Spree der Spruch „Klimakanzler“ eingeblendet – ganz klar eine Reklame für den Sozialdemokraten.

Doch damit nicht genug Schleichwerbung. In einer anderen Einstellung ist im Hintergrund ein Plakat zu sehen, auf dem das überlebensgroße Konterfei von Scholz prangt, und daneben steht: „Kanzler für Klimaschutz“.

Es geht noch weiter. In einer Einstellung projektiert die Regie das Wahlkampf-Motto von Scholz über die Spree – „Respekt“:

Man könnte sich nun in den Galgenhumor retten und sagen: Offenbar vertrauen sie nicht mehr darauf, dass sie Rot-Grün mit Worten ständig umschmeicheln und haben verstanden, dass sich das abgenutzt hat. Deswegen wird jetzt zusätzlich auch noch mit Bildern manipuliert.

Während private Sender dazu zumindest formell jedes Recht hätten, bricht die ARD damit den Medienstaatsvertrag. Doch natürlich wird die Regierung, die der Nutznießer dieses Rechtsbruchs ist, nichts dagegen unternehmen.

Besonders drastisch wird diese Hofberichterstattung, wenn man sie in Kontrast setzt zu einer Nachricht, die allenfalls auf Sparflamme gekocht wird in den großen deutschen Medien: Den großen Absturz des Kanzlers bzw. seiner Partei in den Meinungsumfragen.

Nach einer aktuellen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstituts INSA für die BILD am Sonntag erstellt hat, sind nur noch 31 Prozent mit Scholz zufrieden, 58 Prozent dagegen unzufrieden.

Schwindsüchtige SPD

Der Umfrage zufolge kommt die Kanzlerpartei gerade noch auf jämmerliche 19 Prozent. Sie liegt damit einen Prozentpunkt hinter der AfD.

Auch die Koalitionspartner von Scholz liegen deutlich hinter ihren Resultaten von der letzten Bundestagswahl: Die Grünen kommen auf 14 Prozent, die FDP auf sieben. Die Union kann aus den Fehlern der Regierung nur wenig Kapital schlagen und landet bei 26 Prozent.

Insgesamt kommt die „Ampel“ damit gerade noch auf 40 Prozent.

Die ARD versucht sich hart daran, das zu verbessern. Aber ihre allzu plumpen Bemühungen mit der Schleichwerbung könnten das Gegenteil bewirken.

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