Der Überbringer schlechter Nachrichten wird geköpft Wehe, jemand hat eine eigene Meinung!

Ein Gastbeitrag von Klaus Kelle



Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-Online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs. Dieser Beitrag ist auch auf seiner Seite berlinjetzt.com“ erschienen.

 


Bild: Chokniti Khongchum/Shutterstock
Text: gast


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Norbert Ankenbauer
29 Tage zuvor

Unabhänging vom Inhalt des Gutachtens ist es meiner Meinung nach erst einmal absolut normal, dass ein Mitarbeiter eines Geheimdienstes oder einer Behörde, der vertrauliche Unterlagen an die Presse oder wen auch immer weitergibt, mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen muss. In diesem Zusammenhang wäre jetzt natürlich interessant, ob auch bzgl. des Leaks des Verfassungsschutz-Berichts zur AfD 2019 entsprechende Maßnahmen gegen den oder die verantworltlichen Mitarbeiter ergriffen wurden (zum Leak: https://netzpolitik.org/2019/wir-veroeffentlichen-das-verfassungsschutz-gutachten-zur-afd/).

Heidi Walter
Antwort an  Norbert Ankenbauer
29 Tage zuvor

Erinnern wir uns doch einmal zurück an 2015/16: Warum es richtig sein kann, geheime Dokumente zu veröffentlichen | VOCER

Daraus resultierte das: Harald Range: News zum verstorbenen Generalbundesanwalt (faz.net)  

Es geschieht nichts ohne Grund, wie die verschiedenen Berichte unter dem Link der FAZ beweisen. Generalbundesanwalt Range hatte damals recht, nur das Maasmännchen musste es unterbinden, damit seine Erfüllungsgehilfen nicht aus dem Verkehr gezogen wurden und wieder tätig werden können.

Armin Reichert
29 Tage zuvor

Das größte Problem in diesem Land heißt CDU! CDU-Wähler sind die mit Abstand dümmste Bevölkerungsgruppe und sie sind die Hauptverantwortlichen für diesen ganzen Irrsinn.

Christoph Friedrich
30 Tage zuvor

Regierungsform und Rechtsstaatlichkeit sind zwei Paar Stiefel.

So kann eine Demokratie ein schlechter Rechtsstaat sein (wie die derzeitige Bundesrepublik) und eine Monarchie ein guter Rechtsstaat (wie meines Wissens das Kaiserreich 1871-1918).

Und offengestanden halte ich eine rechtsstaatliche Monarchie für besser als eine rechtlose Demokratie (die als solche auch arg gefährdet ist, zu einer Oligarchie oder Diktatur zu verkommen).

Um es einmal so auszudrücken: Rechtsstaatlichkeit ist nicht alles, aber ohne Rechtsstaatlichkeit ist alles nichts.

P.M
Antwort an  Christoph Friedrich
30 Tage zuvor

Dazu passt: Kennen Sie den Unterschied zwischen Demokratie und einem demokratischen Rechtsstaat? Demokratie ist, wenn 2 Wölfe und 1 Schaf sich über das Abendessen unterhalten. Ein demokratischer Rechtsstaat ist, wenn das Schaf das Abendessen überlebt.

Johannes
30 Tage zuvor

Zitat: „weil uns Deutschen in Sachen Bürokratie und Verwaltung keiner etwas vormacht. Die Ösis vielleicht,……..“
Na, jetzt werden wir hier nicht komisch, ja?
🙂

S.K.
30 Tage zuvor

Meine Schlussfolgerung ist, die CDU/CSU und andere Parteien haben Angst, dass die AfD stärkste Partei wird. Da muss man halt den „Feind“ diffamieren oder wie im finsteren Mittelalter köpfen. Ich sage immer, wer nach Dreck gräbt, findet auch Dreck. Aber, wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Mal gucken, wer das ist. 😁

Peter Meyer
30 Tage zuvor

Tut mir außerordentlich leid, Herr Kelle, aber auch diesmal gibt es Widerspruch: das mit der „Gewaltenteilung“ ist auf dem Papier ganz  nett, aber das war es dann auch schon.  Eine echte Gewaltenteilung würde auf jeden Fall mindestens beinhalten:

  • das Verbot, gleichzeitig in der Exekutive und Legislative tätig zu sein. Minister, die gleichzeitig Abgeordnete sind, wären damit hinfällig
  • die Abschaffung der Doppelfunktion der Staatsanwälte; entweder sind diese als Ermittlungsleiter Teil der Exekutive oder als Ankläger Teil der Jurisdiktion. Daß Teile der Jurisdiktion, die zudem weisungsgebunden an den jeweiligen Justizminister sind, Ermittlungen verbieten und sogar einstellen können, auch wenn die Ermittler vor Ort Beweise für ein Delikt haben, geht einfach gar nicht.
  • das komplette Verbot parteipolitischer Betätigung, während ein exekutives Wahlamt ausgeübt wird. Eine Parteimitgliedschaft müßte sofort zwingend ruhend gestellt werden, sobald man in den B-Bereich der Besoldung kommt. Verstöße müssen mit immensen Strafen belegt sein und auf beweiskräftigen Antrag von Bürgern hin verfolgt werden müssen.
  • Gleiches gilt für die Parteibücher von politisch eingesetzten Richtern.

Das sind nur ein paar wenige Punkte, an denen die „Gewaltenteilung“ nicht nur nicht funktioniert, sondern auch noch Schaden anrichtet.

Christoph Friedrich
Antwort an  Peter Meyer
30 Tage zuvor

 

Das mit der Gewaltenteilung in der Bundesrepublik ist eigentlich nicht einmal auf dem Papier nett. Betrachten wir das doch mal näher:

  • Das Parlament wählt den Bundeskanzler, damit die Legislative das Oberhaupt der Exekutive
  • Die Richter des Bundeserfassungsgerichts werden vom Bundesparlament und den Landesregierungen gewählt.

Wo ist da Gewaltenteilung? Hinzu kommt, daß der Bundesvorsitzende der größten Bundestagspartei oft auch der Bundeskanzler war. Echte Gewaltenteilung steht mithin in der Bundesrepublik nicht einmal auf dem Papier.

Ian C.
30 Tage zuvor
  • Es ist ja gut zu sehen, daß Herr Kelle jetzt nicht mehr genau so blindes AfD-Bashing betreibt, wie es oftmals anderswo der Fall ist.
  • Dennoch lehne ich solche Formulierungen wie „durchgeknallte Rechtsaußen, die sich nach Kräften um ein Scheitern bemühen“ ab.
  • Derartige Verunglimpfungen sollten besser der unter anderem durch Demokratieabgabe finanzierten Qualitätspresse überlassen werden.
  • Und zum wiederholten Male der Aufruf an alle CDU-Mitglieder und Abgeordnete, die wirklich etwas für ihr Land tun wollen – tretet alle am selben Tag zur selben Stunde aus der CDU aus und wechselt zur AfD.
  • Das wäre ein Zeichen für alle.
  • Wird aber leider nicht passieren.
Richard Feldmann
30 Tage zuvor

Da man der AfD argumentativ nicht beikommen kann, versucht man es von Anfang an mit Diffamierung, missbräuchlichen Anschuldigungen und völlig absurden Nazi-Vergleichen. Das alles in der Hoffnung, dass sich die „Schmalspurkonservativen durch solche Mätzchen von einer Wahl der einzigen noch ernstzunehmenden Partei abhalten lassen werden. Man kann nur hoffen, dass inzwischen genügend „Bürgern“ die Augen geöffnet wurden, dass sie sich durch solche fadenscheinigen Aktionen der Blockparteien in unserer DDR 2.0 nicht verunsichern lassen!

novembersonne
30 Tage zuvor

Dazu passt auch wieder der „Aufschrei der Guten“ gegen das Gerichtsurteil aus Weimar bezüglich Corona. Der Richter ist ja mittlerweile der Böse und muss damit rechnen, so wie Maaßen bzw. zumindest versetzt zu werden. Das zeigt doch eigentlich deutlich, dass unsere Regierung aus machthungrigen Despoten und nichtssagenden Waschlappen m/w/d besteht. Pfui!

 

Corona Feldbusch
30 Tage zuvor

Die Kinderquälerin die die Kinder quält, lässt sich nicht nachsagen dass sie die Kinder quält, blos weil sie die Kinder quält! Auch sitzt der Perückenhalter bombenfest auf dem Hosenanzug obwohl ausschließlich schlechte Nachrichten überbracht werden, wie zum Bsp. dass man nicht beabsichtige mit dem Kinder Quälen aufzuhören, jedenfalls nicht freiwillig!