Die DDR hat gewonnen Sozialismus statt Freiheit

Ein Gastbeitrag von Alexander Fritsch

„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs‘ noch Esel auf.“
(Erich Honecker – Rede am 15. August 1989)

Teil 1. Prolog

Wissen Sie, was „Gaslighting“ ist?

Nein, Sie sind nicht im falschen Text. Obwohl die allermeisten Menschen das Wort wohl nicht kennen, spielt es in der Bundesrepublik ganz aktuell eine große Rolle. Das Phänomen geht auf das Drama „Gas Light“ („Gasbeleuchtung“) des britischen Autors Patrick Hamilton aus dem Jahr 1938 zurück.

Darin versucht ein Mann, seine Ehefrau dadurch um den Verstand zu bringen, dass er Dinge leugnet, die aber tatsächlich da sind und die von ihr auch gesehen werden – zum Beispiel eine flackernde Gaslaterne. Die Psychologie hat „Gaslighting“ als Fachbegriff übernommen und beschreibt damit den Versuch, die Wirklichkeitswahrnehmung eines Menschen zu manipulieren und seinen Sinn für die Realität zu zerstören.

Womit wir im Deutschland des Jahres 2020 angekommen wären.

Das flackernde Licht einer Staatswirtschaft

Wer in ebendiesem Deutschland 2020 leise oder auch etwas lauter daran zweifelt, ob man von der Bundesrepublik noch als einer Marktwirtschaft sprechen kann, der zieht sich den Zorn des polit-medialen Mainstreams zu und muss damit rechnen, wahlweise für unernst oder für unzurechnungsfähig erklärt zu werden.

Vor allem DDR-Vergleiche seien heillos überzogen und eigentlich Verschwörungstheorien, so lautet dann das Mantra. Die Marktwirtschaft stehe nicht zur Disposition. Wirklich nicht? Faktencheck:

„Die soziale Marktwirtschaft ist unfair.“
(Marcel Fratzscher – „Handelsblatt“, 30. Mai 2016)

Der Mann, der das sagt, ist nicht irgendwer, sondern Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) – also Chef des größten sogenannten Wirtschaftsforschungsinstituts im viertgrößten Industriestaat der Welt.

„‘So viel Markt wie möglich – so viel Staat wie nötig‘ ist nicht mehr zeitgemäß.“
(Rolf Mützenich – Rede am 12. September 2019)

Der Mann, der das sagt, ist nicht irgendwer, sondern Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion – also der ranghöchste Parlamentarier von Deutschlands Sozialdemokraten und damit Chef einer Regierungsfraktion im viertgrößten Industriestaat der Welt.

Auf dem virtuellen Parteitag von Bündnis‘90/Grünen stellte die Parteibasis gerade den Antrag, das Wort „Marktwirtschaft“ aus dem Grundsatzprogramm zu streichen. Der Vorstoß wurde nur mit knapper Mehrheit abgelehnt. Zur Erinnerung: Die Partei stellt im sowohl nach Einwohnern wie nach Wirtschaftskraft drittgrößten Bundesland den Ministerpräsidenten und ist an elf der 16 Landesregierungen beteiligt.

Die SED/PDS/Linke bezeichnet sich gleich im ersten Satz ihres Grundsatzprogramms als „sozialistische Partei“. Zur Erinnerung: Die Partei stellt einen Ministerpräsidenten und ist an drei Landesregierungen beteiligt.

Auch Texte im Internet sollten nicht unendlich lang sein. Ansonsten könnte man ewig so weitermachen. Ewig. Ewig!

Nun reden Politiker gern viel, wenn der Tag lang ist. Dasselbe gilt für Politikberater, die sich zwar selbst als „unabhängig“ und als „Wissenschaftler“ bezeichnen, aber letztlich auch nur von Staatsknete leben, also existenziell direkt von der Politik abhängig sind.

(Die Einnahmen des DIW, zum Beispiel, stammen zu 97 % aus öffentlichen Kassen; die Grundfinanzierung des Instituts bestreiten ausschließlich der Bund und die Länder.)

Erhellend ist deshalb ein Blick auf - genau: die Wirtschaft

Seit der Wiedervereinigung hat die Staatsquote in Deutschland nie unter 43,4 % gelegen. Derzeit beträgt sie 45,2 %. Mit dem Begriff bezeichnet man den Anteil der Ausgaben aller öffentlichen Haushalte am Bruttoinlandsprodukt, also (vereinfacht gesagt) den Anteil der Staatsausgaben an der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes.

Dabei sind nur die Haushalte des Bundes, der Bundesländer, der Gemeinden und der Sozialversicherungsträger mitgerechnet. Noch nicht mitgerechnet sind die Staatsunternehmen – und davon gibt es viel mehr, als Sie vermutlich denken. Ein Auszug:

Bundesdruckerei (Herstellung von Druckerzeugnissen)
Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft BVVG (Verwaltung, Verpachtung und Verkauf von land- und forstwirtschaftlichen Flächen)
BWI GmbH (IT-Dienstleistungen)
Deutsche Bahn AG (Reiseunternehmen und Verspätungsmanagement)
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ (internationale Beratung, Finanzierung, technische Unterstützung, Bildungsarbeit)
Gästehaus Petersberg (Hotel)
Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW (Bank)
Wismut GmbH (Bergbau)

Zusätzlich ist der Staat an verblüffend vielen Firmen mindestens beteiligt: nicht nur an der Deutschen Post und der Telekom, sondern auch an Häfen (Duisburg) und Flughäfen (Berlin, München), an Brauereien (München, Schwarzwald) und Weingütern (Pfalz), an Sparkassen (insgesamt etwa 400) und einer Porzellanmanufaktur (Meissen), an Stadtwerken, Schwimmbädern, Büchereien, Wasserbetrieben und Wohnungsbaugesellschaften.

Ach, übrigens: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle) sind, juristisch gesehen, auch Bundesunternehmen.

Größter Arbeitgeber im Land ist...

… Sie ahnen es: der Staat. Insgesamt mehr als 6,5 Millionen Menschen arbeiten in den verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Dienstes. Zum Vergleich: Der größte private Arbeitgeber VW beschäftigt bei uns gerade einmal knapp 300.000 Menschen.

Größter Grundstücksbesitzer im Land ist...

… Sie ahnen es wieder: der Staat. Bund, Ländern und Gemeinden gehören geschätzt knapp ein Drittel aller Flächen. Es folgen die Deutsche Bahn (ein Bundesunternehmen) und die beiden großen christlichen Kirchen. Selig sind die Großgrundbesitzer.

All das sind Petitessen im Vergleich dazu, mit welcher Anmaßung und Selbstüberschätzung die Politik die Wirtschaft ans Gängelband nimmt – nicht nur, aber maßgeblich seit Beginn der Kanzlerschaft von Angela Merkel.

Beispiel Energie: Pro Jahr greift der Staat hier mit geschätzt 700 Interventionen ein. Viele Produkte werden durch Subventionen nicht gefördert, sondern nur durch Subventionen überhaupt am Leben gehalten. Gleichzeitig hat sich Deutschland in einem national(istisch)en Alleingang aus kurzfristiger politischer Opportunität von einer ganzen Energieform (Atomkraft) verabschiedet. Von „Markt“ kann längst keine Rede mehr sein.

Beispiel Mobilität: Deutschlands unverändert wichtigste Industrie wird zur Produktion von Elektro-Autos gezwungen, die der Verbraucher aber einfach nicht haben will (was bei den Rohstoff-, Effizienz- und Endlagerungsproblemen von Akkus auch kaum verwundert). In der Folge wird dieser Verbraucher dazu gezwungen, die politisch gewünschten Produkte zu kaufen: Indem man alle anderen Produkte sukzessive verbietet. Die von einer Deutschen geleitete EU-Kommission plant für 2025 eine Emissionsverordnung, die überhaupt nur von E-Autos eingehalten werden kann. War da was mit Markt?

Beispiel Wohnraum: Seit 2015 gilt bundesweit eine Mietpreisbremse. Weil sie kaum positiv wirkt, wurde sie inzwischen mehrfach nachgebessert. Die radikalste lokale Regelung ließ man sich, Überraschung, in Berlin einfallen: den sogenannten Mietendeckel. Die Folgen sind verheerend – aber vor allem für die Mieter: In der Hauptstadt ist die Zahl der angebotenen Mietwohnungen in nur zwölf Monaten um sagenhafte 25 % eingebrochen. Kleinvermieter gehen pleite; Häuser verrotten, weil für Modernisierungen kein Geld mehr da ist; und statt mehr Wohnraum ist weniger verfügbar. Das passiert, wenn man den Markt sprengt.

Derweil feiert aggressiver Neid fröhliche Urständ. Auf Kritik am Mietendeckel reagieren verantwortliche Politiker so (Orthografie und Interpunktion aus dem Original):

„DAS IST NUR DAS GELD, DASS IHR DEN MIETERN ZUVIEL AUS DER TASCHE ZIEHT, IHR PROFITGEILEN SÄCKE!!!!!“
(Niema Movassat – Tweet vom 23. November 2020)

Der Mann, der das sagt, ist nicht irgendwer, sondern Parlamentarischer Geschäftsführer der SED/PDS/Linken im Bundestag, dort auch Obmann im Rechtsausschuss – und (Achtung, keine Satire): Sprecher für Verfassungspolitik.

Dieselbe Haltung und derselbe Stil finden sich genauso bei der SPD und bei den Gewerkschaften (sofern nicht sowieso personalidentisch), bei den Grünen und bei der Evangelischen Kirche (sofern nicht sowieso personalidentisch) sowie beim Merkel-Flügel der Union (gibt es noch einen anderen?).

Der Historiker und Soziologe Rainer Zitelmann beschreibt das treffend so:

„Man kennt das aus der DDR – übrigens auch die Schaffung von sogenanntem Volkseigentum, was bei den Grünen etwas kaschiert und aufgehübscht ‚neue Formen von gemeinwohlorientiertem Eigentum und eine stärkere Gemeinwohlbindung‘ heißt.“

Niemand hat die Absicht, einen Sozialismus zu errichten.
Hare, Hare, Rama, Rama.

Am Mittwoch in Teil 2: Die rote Laterne einer politisierten Justiz

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Alexander Fritsch, Jahrgang 1966, studierte Volkswirtschaft und Philosophie in Frankreich und Deutschland und arbeitet seit 25 Jahren als Journalist. Außerdem berät er als Business Coach Unternehmen und Verbände, vorrangig bei den Themen Kommunikation und Strategie.

 



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81 Kommentare
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Johannes Schumann
8 Monate zuvor

Es sind westdeutsche Eliten in Politik und Medien, die wieder sozialistisches Gedankengut propagieren. Frau Merkel betreibt rückgratlose mediengefällige Politik zum Zwecke des Machterhalts. Nun muss auch der andere Teil Deutschlands erleben, was es bedeutet, Sozialismus zu haben. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen. In den 90ern musste die Ossis viele hochnäsige Wessis erleben, die ihnen Vorenthaltungen machten, die Faulheit der DDR-Bürger hätte die Pleite verursacht. Es ist aber eine Systemfrage. Die Menschen war nicht faul, sondern fleißig und genügsam. Es war der Sozialismus, der Innovation verhinderte und Geld in die falsche Kanäle lenkte. Damals gab es in den Betrieben der DDR immer politische Sitzungen.  Dafür wurde dann Zeit verplempert. Nun wird ja Energie darauf verwendet, dass man gendergerecht und klimaneutral wird. Viel heiße Luft wird da produziert und in Bullshitsjobs gelenkt.

Alexander Heller
8 Monate zuvor

Gaslighting? Köstlich. Ein sehr guter Bericht. Voll auf den Punkt. Zum Thema Gaslighting und ob man da einfach an Zufälle glauben sollte, so sei hier an den Genossen Анатолий Георгиевич Новиков erinnert und dessen Operation „Lutsch“, aber halt: Das ist ja nur ein Gerücht, Gaslighting eben. Die Operation wurde ja zur Wende beendet.

Gonzo
Antwort an  Alexander Heller
8 Monate zuvor

……..schön, dass Sie russisch können………WIR nicht. Reden/Schreiben Sie auch in Suaheli??

Alexander Heller
Antwort an  Gonzo
8 Monate zuvor

Anatolij Georgievič Novikov, er war der letzte Statthalter des KGB in Berlin-Karlshorst

Peter Tanner
8 Monate zuvor

Sehr schöner Artikel. Auch interessant ist bei diesen Bundes-GmbHs: die werden gegründet und dann gehen viele Beamte aus dem höheren Dienst dort hin weil sie dort – freie Wirtschaft – mehr verdienen können (nicht dass die eh schon genug bekämen). Gute Posten die durch fähige Menschen hätten besetzt werden können. Das Beamtenverhältnis läuft aber weiter – also die alte Stelle wird nicht frei. Kurz vor der Pensionierung wechseln sie wieder zurück, natürlich dann EDK/höchste Stufe und Vollzeit um die hohen Pensionen abzukassieren.

Hans
8 Monate zuvor

Lieber Herr Fritsch, bitte seien Sie mir nicht böse: Im Vergleich zu dem, was hier gerade ungebremst auf uns zurast, war die DDR ein Kindergeburtstag. Das sage ich Ihnen als Zeitzeuge und in voller Kenntnis aller damaligen Missstände und Verbrechen. Solche Vergleiche, „wir hätten jetzt die DDR zurück“, sind extrem verharmlosend. Wer es nicht glaubt, möge einfach noch ein paar Monate abwarten. Es ist bereits und wird noch viel, viel schlimmer! Ein Vergleich mit dem Taliban-Regime würde deutlich besser passen.

Agnes Ster
Antwort an  Hans
8 Monate zuvor

So ist es – die DDR-Vergleiche verharmlosen das derzeitige Geschehen in extremer Weise. Und selbst bei den Taliban gibt es m. E. keinen Terror, der den Terror in 2020 erreicht. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass die Taliban die Menschheit mit Giftseren durchimpfen wollen, um sie im Rahmen der Bevölkerungsreduktion zu dezimieren und krank zu machen oder die Bevölkerung zu chippen. Es ist mir auch nicht bekannt, dass die Taliban der Bevölkerung Masken vor Mund und Nase aufzwingen, um sie an der Sauerstoffaufnahme zu hindern. Und dass Taliban Menschen, die ihre Atmungsorgane nicht vollständig bedecken mit Strafen belegen und zusammenschlagen.

Steffen Rascher
Antwort an  Agnes Ster
8 Monate zuvor

Ne, so schlimm waren die Taliban nicht. Köpfen und aufhängen sind doch Kinderkram. Etwas vierteilen gefällig? Zunge rausschneiden? Genitalien entfernen? Ein hübsches Branding aufs Gemächt? Teeren und Federn machen die nicht? Dann sind es Humanisten.

Brezel
Antwort an  Agnes Ster
8 Monate zuvor

Na ja, wenn man Frauen in eine Burka zwingt, ist eine Mund- und Nasenbedeckung obsolet.

Facherfahrener
8 Monate zuvor

Turbokapitalismus als Marktwirtschaft verkaufen zu wollen       – ich bin sprachlos -!!!!!              Emissionsverordnung die nur E-Autos einhalten können   – 1kw/h   = 168g CO2 –          Eine Nation  mit einem Staat zu verwechseln  – ich fasse es nicht!!! Artikel VOLL mit Fehlern!!   Kein Wunder dass die Menschen verblöden.

Onkel Dapte
8 Monate zuvor

Die DDR hat gesiegt? Hurra, dann brauche ich mir ja keine großen Sorgen zu machen. Dort durfte man ein Auto besitzen und sogar damit fahren, ohne daß der Staat den Motor einfach abstellen konnte. Es gab eine zuverlässige Energieversorgung, wenn auch nicht ganz luftrein. Niemand sabotierte absichtlich die Industrie oder die Stromerzeugung. Man durfte manchmal sogar ins Ausland fahren, und wenn man zurückwollte, war das kein Problem. Ich dagegen darf heute schon nicht mehr nach Deutschland kommen. Niemand wollte Zwangsimpfungen, eine Datsche war erlaubt, es gab sogar Restaurants, in denen man bevorzugt behandelt wurde als DM-Besitzer. Es gab keine Jungmännergruppen auf der Suche nach einem Abenteuer, man wurde nicht bedroht bei Weigerung, irgendein Suchtmittel zu kaufen. Es gab keine Masken, man wurde ohne sie nicht zusammengeprügelt. Ein Hoch also auf die DDR, möge sie zurückkommen. Was aber wohl wirklich kommen wird, sagt man uns so: You`ll own nothing. You`ll be happy. (If you`re still alive.)

Steffen Rascher
Antwort an  Onkel Dapte
8 Monate zuvor
@Onkel Dapte      Man konnte ein Fahrzeug besitzen, Auto war da schon eher schwierig und fahren, nur wenn man Benzin bekam, Reifen, Batterie und andere Ersatzteile. Was nicht immer zu haben war, bekam man mit u.U. Beziehungen. Die Energieversorgung war so wackelig, wie heute bald wieder, der Strom ging schon mal aus, aber jeder hatte Kerzen, Campingkocher, Kohlenheizung und Briketts im Keller.
Wenn Masken Pflicht gewesen wären, dann hätten wir uns welche basteln müssen, denn zu kaufen gab es herzlich wenig. Übers Reisen reden wir besser nicht.
Bei der Armee wurde man zwangsgeimpft und Druck oder Zwang waren überall, auch bei Schutzimpfungen.
Wir waren dennoch auch glücklich und verstanden es zu leben. Manchmal sogar besser als heute, denn wir freuten uns wie verrückt über Dinge, die heute lächerlich sind, man musste sich aber wegducken können, sonst war der Spaß auch mal schnell vorbei.
Immer noch begeister? You will have little and you will not live that long.
Vergleiche hinken immer.
Schnatterente
Antwort an  Steffen Rascher
8 Monate zuvor

Mir aus dem Herzen geschrieben!

Onkel Dapte
Antwort an  Steffen Rascher
8 Monate zuvor

Haben Sie die Ironie nicht verstanden? Ich halte die Zukunftsgesellschaft für weitaus schlimmer als die DDR-Diktatur. Und ja, ich bin in der DDR geboren, meine Eltern sind rechtzeitig abgehauen und der Großteil der Familie hatte sich nicht getraut und 40 Jahre DDR erdulden müssen. Ein wenig kenne ich mich also aus.

Schnatterente
Antwort an  Onkel Dapte
8 Monate zuvor

Sie irren sich,es gab sehr wohl eine Impfpflicht und wer der nicht nachkam,wurde zugeführt. Auch andere Vergleiche hinken,aber nur ein wenig.

Gonzo
8 Monate zuvor

„Niemand hat die Absicht……..“,“……eine Impfpflicht einzuführen“. Klar, entgegen der Ex-DDR sorgt nicht der Staat dafür, vielmehr die Unternehmen selber, diese aber mit Unterstützung des Staates. Honecker hat mit seinem Merkel-Liebchen ganze Arbeit geleistet. Somit dürfte eine einzige Person wohl die Stradivari under den Ar…-geigen sein.

Norbert Brausse
8 Monate zuvor

Eh Leute wie Herr Movassat fordern, dass Menschen für den Wohnraum anderer arbeiten, dann soll er erst einmal selbst sein überdurchschnittliches Einkommen vergesellschaften. Aber das funktioniert nicht einmal im engsten Familienkreis geschweige denn mit den Nachbarn. Warum eigentlich nicht? Das sollte doch für Linke kein Problem sein. –  Und das sagt jemand, der zwar ein eigenes Haus aber keinerlei Mietwohnungen besitzt.

u.h.te.
8 Monate zuvor

Von „SED“_GROKO lernen heisst Rotlink_Grün  in den Sattel hieven,wenn DER Strick reißt sind zumindest noch die Grenzen offen. Bürger wer kann lege sich ein Auslandskonto zu. Wenn      worst-case Szenario eintritt, analog DDR BÜRGER mit den Füssen abstimmen oder PKW. Nichts zurück lassen was zum Vorteil einer SED (like) – Enteignung-Clicke gereicht.Da nach aller Wahrscheinlichkeit mit den Versprechungen ,bei einer Wahl von den “ Lazy-is & Have-not’s“ Riesen Zustimmung erfahren würde. Dem kann sich der ein ARBEITSLEBEN lang für seine Familie und sich sein Lebensstandard „ERARBEITET“ hat,dann nur durch „GROKO_Landesflucht“ entziehen. Solange zumindest bis der Spruch kommt :Keiner hat den Plan eine Mauer zubauen,mit einem Sozialistischen Einheitspartei (GROKO)Deutschlands-Schiessbefehl !   Since-Fiction ? Na, schaut mal zurück vor 30 Jahren wer hätte das gedacht ,du gehst wählen und immer kommt GROKO_SED dabei raus,so wie bei DDR_WAHLEN. NEIN wir sind doch Demokratie!? Wer heute 25-30 ist und noch bei Vatern&Muttern am Geldbeutel noch studiert, Fridays für die Welt sich entrüstet ,sieht die Probleme in Deutschland nicht. Darf sie Partei geführt als „Gut_GROKO_jünger“ nicht sehen! Um nicht von der GROKO Presse,als Rechter Nassi  angeklagt und „abgeurteilt“ zu werden  !! Vor 30 Jahren wer wollte höchst beleidigt keine Wiedervereinigung mit West und Ost Deutschland ?? Na googelt noch mal, solange da noch etwas darüber drin stehen darf.   MfG.

Karl
Antwort an  u.h.te.
8 Monate zuvor

Wohin? Wir gehen mit. Ernsthaft.

Manfred Haas
8 Monate zuvor

Ein  Chinese zitiert bei ‚bto stelter‘: „We are capitalists with a communist mask and in Germany it`s vice versa“.

Manfred Haas
Antwort an  Manfred Haas
8 Monate zuvor

Ergänzung. Ich halte die Aussage des Chinesen (noch) für überspitzt, aber Anhaltspunkte für seine Feststellung sind ihm offenbar aufgefallen.

Herbert Otten
8 Monate zuvor

Die Staatsquote dürfte dank des Corona-Regimes schlagartig auf über 50 Prozent springen und mit der Verstaatlichung ehemals florierender Unternehmen, die in wirtschaftliche Not getrieben werden (Beispiel Lufthansa) weiter hochschnellen. Planwirtschaftliche Staatswirtschaft ersetzt soziale Marktwirtschaft (Ludwig Erhard). Missmanagement, Produktivitätseinbußen, Wohlstandsverluste, Währungsschnitte, soziale Unruhen werden die Folge sein. Aber die ideologisch Bornierten werden zum Schluss dem Kapitalismus die Schuld an den Fehlentwicklungen geben, den sie selbst befeuern, indem sie sich zum Beispiel für milliardenschwere Impfkampagnen  und digitale Geschäftmodelle (Apps mit Verfolgungs-ID u.a.) stark machen. Der Irrsinn hat Methode.

Norbert Brausse
Antwort an  Herbert Otten
8 Monate zuvor

Herr Otten, ganz so schnell wie von Ihnen geschildert gehen wir dem Untergang nicht entgegen. Alles wird schleichend kommen und nicht abrupt. Die Umverteilung von reich zu arm, wird sogar von vielen begrüßt werden. Ich denke schon, dass der Berliner Mietendeckel mit einer Absenkung der Mieten mehr Zustimmung erfährt als Ablehnung, denn die Mehrheit im Lande sind Mieter, was natürlich ein Fehler ist. Die DDR mit herunter gewirtschafteten Wohnungen ist längst in Vergessenheit geraten und Wohnraum verfällt nicht kurzfristig, wieso dann nicht das Momentum des Vorteils günstiger Mieten mitnehmen? – Dass die Weichen mit solch eine Politik falsch gestellt werden, darüber sind wir uns sicher einig.

Thomas Pönisch
Antwort an  Norbert Brausse
8 Monate zuvor

Das sie sich da mal nicht irren…

Reinhard Kreis
8 Monate zuvor

Da muss was nicht stimmen. Die heutige Politik und Medien sind westbestimmt, allerdings mit Marionette Angela an der Spitze.

v
8 Monate zuvor

nüchtern betrachtet ist alles Geld, welches von einer Zentralbank in Umlauf gebracht wird, Staatsgeld.

Paul J. Meier
8 Monate zuvor

Das Fatale an dieser kaum zu verkennenden Dynamik ist der Umstand der personellen Fehlbesetzungen. Wenn sie die unqualifizierten und wechselnden Personalien in den Ministerposten, wie z.B. die der letzten Verteidigungsminister oder den eines Sparkassenangestellten der Gesundheitsminister wird, betrachten. Würde ein so geführtes Unternehmen effizient und konkurrenzfähig arbeiten können? Der Fisch beginnt bekanntlich vom Kopf an zu stinken. Je mehr Kompetenz diese Laien durch diese politische Transformation erhalten, je mehr von qualifizierter Substanz erodiert, desto mehr leidet das Kollektiv. Notwendigkeiten werden nicht mehr priorisiert abgearbeitet, sondern durch ein Tohuwabohu von Kompromissen diverser ideologischer Scheuklappen verschlimmbessert. Beispiele gibts genug, die werden sie selbst kennen. Wir in den Unternehmen erfahren den Staat nicht mehr durch hilfreiche Kooperation, sondern immer mehr als destruktiven Gegner, durch immer unumsetzbarere Forderungen oder Verteuerungen wie der Energiepreise. Viele Kollegen vom Wirtschaftskreis diskutieren oder sind schon den Weg des Outsourcing ins benachbarte europäische Ausland gegangen. Man kann der deutschen Politik und insbesondere der der Ära Merkel nur Totalversagen attestieren. Die CDU und Wirtschaftskompetenz, wenn man an diese Wanderlegende einmal geglaubt hat und sei es nur in Verbindung mit dem Wirtschaftswunder, dann hat spätestens die Merkeladministration dies ad acta gelegt. Von Privilegien, besonderen Ausgleichsregelungen oder Lobbyismus für im Bundestag wie Daheim aus- und eingehende Schnorrer ganz zu schweigen.

Peter Gentner
8 Monate zuvor

Stimmt! Nicht zu vergessen die vielen Firmen, die den Gewerkschaften gehören und den ehemaligen
SED Funktionären, die das „verschwundene“ SED Parteivermögen gewaschen haben.
Auch ohne Verschwörungstheorie könnte man vermuten, dass der Plan „Kapitalsozialismus“ schon lange
steht. Angefangen damit, dass man „vergessen“ hat, die Ex-SED- und Ex-Stasi Funktionäre aus den
Schaltstellen und Schlüsselpositionen zu entfernen, über die aktive Ignoranz darüber, dass eine linke Presse
ins linksextreme abdriftet, bis zu der Verschiebung der politischen Mitte nach links in Deutschland.

Endend mit der Dämonisierung der kläglichen, verbliebenen, konservativen Mitte in der Opposition und
Regierungsbeteiligung der Link*innen und Grün*innen, obwohl sie in der Opposition sitzen.
Übrig bleibt ein Rot-Rot-Grün Geschwurbel Namens GroGroKO als Basis für die Einheitspartei um es
dem deutschen Wahlschaf einfacher zu machen, eine mit 220 Mio.“Subventionen“ gekaufte Presse, einem durch
Zwangspauschale finanzierten Staatsfunk udn eine Bevölkerung, die zu 50% alles glaubt und 40% denen
alles wurscht ist.

Der Drops ist gelutscht.

Karl
Antwort an  Peter Gentner
8 Monate zuvor

Sozialismus für “die da draußen im Lande“, Kapitalismus bis Turbokapitalismus für die Eliten bis Untereliten.

Reinhard Kreis
8 Monate zuvor

Der Unterschied zwischen DDR und Bundesrepublik ist anders. Die DDR gehörte im Weltgeschehen zu dem Sklaventeil. Wahrscheinlich produzierte man in jeder Stadt des Ostens mehr NSW Exporte als heute noch irgendwelche Produkte. Die Stasiüberwachung war zu heute eher Kindergarten. Die Informationslage im Osten war zu heute super. Man hatte Westfernsehen. Die Skepsis zum Staat war groß wie auch die Solidarität mit Protestierenden. Wäre Honecker mit dem Coronaschwindel gekommen, kämen die Ossis vor Lachen nicht in den Schlaf.

Peter Gentner
Antwort an  Reinhard Kreis
8 Monate zuvor

Ja, die DDR muss so toll gewesen sein, dass jeder floh der konnte. Wenn er es schaffte und nicht erschossen wurde, wurde er auf Jahre oder Jahrzehnte eingesperrt. Ich kenne keinen, der über Totalüberwachung, Mangelwirtschaft, Strafandrohung, Unterdrückung und eingesperrt sein gelacht hat!Wer so einen Blödsinn erzählt, hat das nie erleben müssen.

Und ja, paar ideologisch verseuchte Deppen gibt´s immer und die wählen die Ex-SED noch heute…..

u.h.te.
Antwort an  Peter Gentner
8 Monate zuvor

Mal googeln wer vor 30 Jahren die Wiedervereinigung fast ein Stimmig ablehnte.Da es nicht sein kann, das der Sozialismus in seinem „Bürger_Ablauf“  verlieren muss.                   Heutige Parteien mit „Neues-Dtl. Partei Namen“ die Linken „unter“dem die Grünen Mantel. Noch Fragen Gut-„Um_Welt_kinder“,oder stört das nicht mehr???

Reinhard Kreis
Antwort an  Peter Gentner
8 Monate zuvor

Ich habe allerdings genau das Gegenteil geschrieben. Die Regierenden wollten uns genau so belügen wie heute. Nur geglaubt haben wir ihnen nicht. Wir waren nicht wegen der Aktuellen Kamera gut informiert, sondern durch das Kontrastprogramm mit Westfernsehen. Wir haben viel NSW Export hergestellt, aber unter primitiven Bedingungen und für miesen Lohn. Aber die heutigen Verwerfungen kann man nicht der DDR zuschieben. Das muss auch was mit der Bundesrepublik zu tun haben.

Bernhard Finke
Antwort an  Peter Gentner
8 Monate zuvor

Nicht aufregen. Der @Reinhard hat schon in früheren Kommentaren Gülle abgelassen. Er ist wahrscheinlich ein noch nicht enttarnter IM.

Steffen Rascher
Antwort an  Bernhard Finke
8 Monate zuvor

Bälle flach halten bitte. Streiten ja aber … nö.

Reinhard Kreis
Antwort an  Bernhard Finke
8 Monate zuvor

Gülle ist ein wertvoller Rohstoff. Bitte nicht schlecht machen.

Schnatterente
Antwort an  Reinhard Kreis
8 Monate zuvor

Super geschrieben und richtig erkannt. So leicht müssen wir uns nicht verars….!

Felizitas
8 Monate zuvor

Ein sauberer Artikel, der wieder einmal die Realität aufzeigt. Ein DANKE an den Verfasser und natürlich für Sie Herr Reitschuster , der Sie dem Verfasser hier Platz gegeben haben. Weiter so!!!!

Boris Reitschuster
Antwort an  Felizitas
8 Monate zuvor

Vielen Dank, das freut mich sehr, und Herrn Fritsch sicher auch. Ich schätze seine Beiträge überaus und bin sehr froh und stolz, ihn als Autor zu haben!

AW
Antwort an  Boris Reitschuster
8 Monate zuvor

Dieses Wochenende war ja nicht so anstrengend auf den Straßen von Berlin. Da fiebert man ja mit.

Da Ihre Fanbase stark gewachsen ist – wir reden hier nicht von BRAVO-Starschnitten oder Beauty-Flatulenzern – und weil man sich Sorgen um Ihr Wohlergehen macht (die gewaltbereite Antifa ist überall), wäre es hmm.. nett, wenn man wüsste, sie haben etwas vor, es gehe Ihnen gut. Das kann ja ein Flag auf der Startseite sein, wie eine vielstrahlige Ampel: @live-Reportage, @home arbeitend, @home Freizeit, @ servusTV @BKP usw und was Ihnen noch so als mitteilsfähig einfällt. @Klo = lasst mich mal in Ruhe.

 

Nur so als Idee. Und die Zeilenschaltung ASCII-Zeichen 10 und 12 werden immer noch gekillt und als CHR 32 (Leerzeichen) gewandelt. Sie heißen Wagenrücklauf und Neue Zeile/Zeilenvorschub und sind direkt von der analogen Schreibmaschine mit dem linken Hebel übernommen. 2020 sollte das hier auch möglich sein.

Schnatterente
Antwort an  Boris Reitschuster
8 Monate zuvor

Sorry,hab mich vertippt,das Wort NICHT MUSS aus meinem Kommentar raus,wusste nicht ,wie ich sowas löschen kann.

 

 

 

Churchill
8 Monate zuvor

Margot Honecker hat uns gewarnt. Man gehe zum Interview, Minute 1:35 ff.  Die in der DDR Geschulten haben gute Arbeit geleistet: https://youtu.be/WuJbhy42n7g

AW
Antwort an  Churchill
8 Monate zuvor

F: Sozialismus‘ Wiederkehr, in D? Margot H.: „Warum nicht in Deutschland?“

Wo sonst?

Marc
8 Monate zuvor

Angefangen hat Es mit der Wahl die Rückgängig gemacht werden soll. SEDBodo ist wieder Landesführer. Und NIEMAND der seinen Beamteneid, das GG zu schützen, hat etwas dagegen Unternommen. Seitdem wird immer weiter an allen Rechtseinschränkungen gearbeitet.

Steffen Rascher
Antwort an  Marc
8 Monate zuvor

Das scheint einigen hier nicht zu gefallen. Thüringen hat völlig neue Demokratiedefinitionen hervorgebracht.

Reinhard Kreis
8 Monate zuvor

Wofür die DDR alles herhalten muss. Nach über 30 Jahren ist sie auch noch an einem faschistischen Staatsstreich in der Bundesrepublik schuld. Der Honecker wieder. Honecker ist auferstanden aus Ruinen.

Norbert Brausse
Antwort an  Reinhard Kreis
8 Monate zuvor

Wieso herhalten? Die DDR ist untergegangen und das warum können sie diesem Artikel entnehmen. Und einen faschistischen Staatsstreich gab es bisher auch noch nicht. Noch gibt es freie Wahlen, obwohl es da auch eine Partei im Bundestag gibt, über die nichts Gutes berichtet wird im Gegensatz zur mehrfach unbenannten Staatspartei der ehemaligen DDR. Der hilft man sogar mit vereinten Kräften ihren abgewählten Ministerpräsidenten wieder ins Amt zu hieven. Insofern haben Sie recht, dass Honecker wieder auferstanden und auf dem Vormarsch ist.

Agnes Ster
Antwort an  Norbert Brausse
8 Monate zuvor

Ich entnehme nichts irgendwelchen Artikeln, ich denke lieber selbst. Es gibt sehr wohl einen faschistischen Staatsstreich, gegen die Zustände in der DDR ein Kindergeburtstag waren. In der DDR wurde die Bevölkerung NICHT mit ungetesteten Genseren mit hochtoxischen Nanopartikeln durchgeimpft, es gab keine inländischen Beherbergungsverbote, es wurden nicht flächendeckend Betriebe geschlossen, niemand wurde am freien Atmen gehindert, in den Schulen standen im Winter nicht die Fenster offen, es gab keine Zwangsisolationsfolter an dementen Menschen, es gab keine Kontaktverbote und keine Zwangsisolation gesunder Menschen. Es durften sich beliebig viele Menschen treffen, man durfte Kulturveranstaltungen besuchen, Theater, Kinos, Museen, es durfte gefeiert, gesungen, getanzt werden, Menschen galten in der DDR nicht als Biowaffen und Virenschleudern. Es gab keine Pläne, Menschen zu chippen, ihnen Immunitätsausweise zu verpassen, ohne die sie nirgends mehr rein kommen werden. Und vieles andere mehr und 2020 ist erst der Anfang.

Steffen Rascher
Antwort an  Agnes Ster
8 Monate zuvor

@Agnes Ster Sie haben wenig Ahnung von der DDR oder sie waren etwas Besonderes damals. Man durfte nicht so ohne Weiteres Menschen treffen, so viele man wollte. Das nannte man „Zusammenrottung“. In der DDR wurden klinische Studien an unwissenden Patienten im Auftrag westlicher Parma Unternehmen durchgeführt. Übernachten konnte man im Normalfall nur sehr schwierig und meist recht primitiv. Betriebe machten „Schicht“, wenn das Materialkontingent verbraucht war. Dann machte eben jeder seins. Frei atmen war selten möglich bei Dauersmog. Alten- und Pflegeheime waren selten, die Menschen lagen im Krankenhaus und starben an der nächsten Infektion. Die Heime, die es gab, waren Siechen.

Wo immer man reinkommen wollte, gab es Schwierigkeiten  Theater, Schauspiel, Diskothek, egal. Es war alles kontingentiert. Sie mussten damit rechnen, dass immer einer da war, um ihnen beim Leben den richtigen Weg zu zeigen. Irgendeiner ist immer dabei von der ganz leisen Polizei.
Sie sind bestimmt voller guter Absichten.
Schnatterente
Antwort an  Steffen Rascher
8 Monate zuvor

Danke!

Herbert
Antwort an  Steffen Rascher
8 Monate zuvor

Die Versuche an Unwissenden gab es auch in der BRD. Heimkinder und Behinderte. Durch Ärzte die zum Teil bei der Auswahl unwerten Lebens im Vernichtungsprogramm der Nazis gearbeitet hatten. Siehe Studie der Robert-Bosch-Stiftung zu Menschenversuchen in Südniedersachen zwischen 49 und 72.

Steffen Rascher
Antwort an  Herbert
8 Monate zuvor

Im Osten wurde im Akkord für Quelle, Neckermann, Otto & Co. im Knast/ Jugendwerkhof etc. gearbeitet! Ob man für Westknete auch in Heimen medizinische Studien machte, keine Ahnung, in Krankenhäusern und Polikliniken tat man das. Westgeld, Westgeld, Westgeld!!!

erika
Antwort an  Agnes Ster
2 Monate zuvor

Es ist eine Katastrophe, was hier über die DDR geschrieben wird. Diese Leute, typisch für Westdeutsche, meinen zu wissen, wie unser Leben in der DDR war. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass die übergroße Mehrheit der DDR-Bürger nicht den Westen ersehnte. Übrigens wollte das auch Bärbel Bohley nicht. Wir wollten die DDR verändern. Unser Leben war nicht so, wie das seit 30 Jahren in sämtlichen Medien immer wieder gebetsmühlenartig dargestellt wird. 90% davon sind Lügen, das nennt man bis heute Aufarbeitung. Viele Menschen bei uns haben das satt. Ihr merkt gar nicht, wie arrogant ihr seid, wenn ihr von etwas sprecht, was ihr weder kennt noch versteht! Wenn ihr DDR hört, fällt euch Stasi ein. Als hätte es nichts anderes gegeben bei uns. Das ist ziemlich einfältig, aber ihr könnt nicht
anders. Ich mache euch einen Vorschlag: forscht mal über die BRD: über ihre Geheimdienste, über die Kriegsverbrecher und alten Nazis, die überall saßen, über Berufsverbote, über ihre Unterstützung für den Vietnamkrieg, die Haltung zu Batista, diesem Mörder, der die höchste bundesdeutsche Auszeichnung bekommen hat, über die Haltung zum Putsch in Chile… über Frauenrechte, …und, und, und…
Die meisten Menschen wussten, was sie in der BRD erwartet. Wir haben gelernt, wie Kapitalismus funktioniert, ihr habt nicht gelernt, wie Sozialismus funktionieren kann. Über uns wurde nur gehetzt. Wir haben keine Gerechtigkeit, jetzt noch weniger als früher. Wir haben auch keine Demokratie: wo das Geld regiert, kann kein Volk regieren. Mit der sogenannten Wende sind die meisten betrogen worden. Dafür gibt es viele Beispiele. Macht euch schlau, dann könnt ihr urteilen! Es gäbe noch viel zu schreiben, aber ich lass es nun sein…tschüss

Herbert
Antwort an  Norbert Brausse
8 Monate zuvor

Abgewählt? Die Linkspartei hat bei der Wahl `19 in Thüringen 3%  Stimmenzuwachs gehabt und wurde stärkste Partei mit 31% der Stimmen. Mit mehr als 7% Punkten Vorsprung vor der AfD.

Der „rechtmäßige MP“ Kemmerich hatte einen Stimmenzuwachs von 2,5% und 5% der Stimmen insgesamt.

Die Wahlbeteiligung ist von knapp 53% auf 65%  gestiegen.

Linke:31,0% (+3%)

AfD 23,4%  (+12,8%)

cDU: 21,7%  (-11%)

Wie können Sie da von Abwahl sprechen?

Die FDP wäre nur mit AfD und CDU eine stabile Regierung geworden und diese Parteien wollten keine Koalition eingehen. Hätte die Linkspartei mit 5% irgendwo einen MP gestellt wäre das Geschrei riesig gewesen.

Wirklich verloren hat in der Wahl die NPD; 100% der Wahlkreisstimmen und 80% ihrer Landesstimmen: weg. Wie das wohl kommt?

Die CDU setzt ihre Jahrzenhtelange Talfahrt in Thüringen fort, und ist jetzt von der absoluten Mehrheit von 51% im Jahr `99 auf ihre heutigen 21% runtergefallen.

Wer wird da in Thüringen abgewählt?

Die stabilen Koalitionen afd-fdp-cdu / sed,pds,wasg,linke-cdu und linke-afd waren beide vor der MP Wahl vom Tisch. Zur Wahl standen dann zwei Minderheitsregierungen: Ramelow mit rrg und 44,2% der Wahlstimmen gegen Kemmerichs schwarz-gelbe Koalition mit 26,9% der Stimmen. Das wäre zu dem Zeitpunkt nur unter Duldung der AfD möglich gewesen: 50,3% der Stimmen.

Welche Minderheitsregierung ist stabiler? Die die 4 Abgeordnete überzeugen muss oder die die 22 Abgeordnete überzeugen muss?

Der „Volkswille“ wäre in diesem Fall demokratisch ja eigentlich bei einer Mehrheit für eine Linkspartei-AfD (54,4%) Koalition mit Ramelow als MP. Oder CDU-Linke unter Ramelow (52,7%).

Wer ist hier abgewählt worden und wer wurde ins Amt „gehievt“? Wem wird die Zusammenarbeit wegen Extremismusvorwürfen verweigert?

Die CDU verweigert die Zusammenarbeit mit der Linkspartei aus dem Grund weil sie die Linke immer noch als SED und Stasi-Partei mit Revolutionsabsicht sieht. Was der Verfassungsschutz trotz Langzeitüberwachung nicht belegen kann. Und auch die Arbeitslager, Enteignungen und der Untergang des Abendlandes in Thüringen bleiben noch immer aus.

Wie lange will man das gegenüber der Linkspartei aufrecht erhalten? Wie lange haben wir die FDP als NSDAP Nachfolgepartei bezeichnet(immerhin 60% ehemalie NSDAPler in den frühen Landesverbänden)? Der SED Abgeordnete Niema Moassat ist 2004 in die Linksjugend eingetreten.

Mal gucken ob die CDU eine absolute Mehrheit ausschlägt, wenn sie mit der AfD errungen werden kann, der erste Testballon war schon mal vielversprechend für die wirtschaflich Liberalen und sozial Autoritären.

Kein Wunder, dass wer an eine Wahlniederlage der „hofierten“ Linkspartei glaubt, auch die Fritschen Thesen eines „Sieg des Sozialismus“ glaubt.

Neben vielen Plattitüden kommt die Staatsquote als „wissenschaftlichlich““recherchierter“ Beleg für die Abschaffung des Marktes und die Wiedereinführung eines stalinistischen Sozialismus folgendes Zitat:

„Seit der Wiedervereinigung hat die Staatsquote in Deutschland nie unter 43,4 % gelegen. Derzeit beträgt sie 45,2 %.“

Während des Sozialistischen Regimes der rot-gelben BRD Regierung  1973 lag die Staatsquote bei 40,1%, wohin sie seit den 60ern unter schwarz-gelb gewachsen war . In der sozialistischen Weimarer Republik lag sie bei 22% und unter den Faschisten (darf man das noch sagen?) `39 waren es 36%. Im kommunistischen Great Britain ist die Staatsquote seit 1973 nicht mehr unter 40% gefallen. In den leninistischen USA liegt die Staatsqute wischen 33-42% in den letzten 20 Jahren. Diese Entwicklung ist in allen Industriestaaten seit den 20ern zu beobachten. In Schweden liegt sie in den letzten 25 Jahren zwischen 64% und 48%. Ähnlich in Finnland und Norwegen. Sind die deutschen Einwanderer in Skandinavien, dann Wirtschaftsflüchtlinge oder Kollaborateure des roten Aggressors im Norden?

Es wäre genauso seriös aus der Staatsquote abzuleiten, dass der kapital-faschistische Korporatismus des NS ununterbrochen fortgesetzt worden ist. Oh warte die Firmen die damals durch Zwangsarbeit Reich geworden sind bestehen fort, ohne Wiedergutmachung, aber mit Namensänderung, immerhin manchmal…

„Nun reden Politiker gern viel, wenn der Tag lang ist. Dasselbe gilt für Politikberater, die sich zwar selbst als „unabhängig“ und als „Wissenschaftler“ bezeichnen, aber letztlich auch nur von Staatsknete leben, also existenziell direkt von der Politik abhängig sind.“

Letztlich gilt das wohl auch für Meinungsmacher, die sich zwar selbst gern als „unabhängige“ „Journalisten“ bezeichnen, aber am Ende auch nur von Werbegeldern leben, also direkt von der Wirtschaft abhängig sind.

Am Ende gilt: Nur der Räuber denkt, wie`n Räuber.

Herr Fritsch woher kennen Sie eigentlich Gas-Lightning?

Der Sozialismus hat gewonnen. Is schon klar.

 

Steffen Rascher
Antwort an  Herbert
8 Monate zuvor

@Herbert   Ich schreibe auch manchmal solche langen Aufsätze, selber lese ich solche langen Texte selten. In Thüringen ist eine Regierungskoalition RRG abgewählt worden, nicht die Linkspartei. Die erste RRG Koalition kam nur mit der Stimme eines AfD Aussteigers ins Amt. Kemmerich wurde mit den Stimmen der Mehrheit des Landtages gewählt und seine Familie gleich von links faschistoiden Idioten attackiert. Soweit so gut. Das ist in vielen osteuropäischen Ländern so oder so ähnlich auch gelaufen. Nirgends in der Welt wäre eine merkwürdige Frau des Wegs gekommen und hätte die Wahl vom Tisch wischen können. Das war die eigentliche Posse und es war wichtig, dass man das sichtbar machen konnte.

Eine FDP geführte Minderheitsregierung hätte die Geschicke bis zu einer Neuwahl lenken können und gut wäre es gewesen. So haben alle gesehen, das Deutschland unter Merkel  zur Bananenrepublik verkommen ist. Alles nur um das Gesicht zu wahren und seinen Posten zu halten – zum Wohl des Siedlungsgebietes und der Buntheit. #ichhabenfertig.

Dagmar Hilgefort
Antwort an  Herbert
7 Monate zuvor

Sie glauben noch an „Freie Wahlen“? Seit der Dominion-Affäre dürfte das nur noch ein Wunschgedanke sein.

Steffen Rascher
Antwort an  Reinhard Kreis
8 Monate zuvor

Steinmeier ist schuld und Merkel auch, sie stehen gegen unser Land. In Leipzig steht der OBM Jung gegen die Stadt. Mit Honecker hat das nur noch sehr wenig zu tun, außer, dass es stinkt wie in der DDR.

BD
Antwort an  Reinhard Kreis
8 Monate zuvor

Nicht Honecker persönlich.

Sondern ein inzwischen – dank der übervollen Polit-Darsteller-Fleischtöpfe –

adipöses trojan. Pferd namens Angela. Honeckers Tochter im Geiste.

Schnatterente
Antwort an  Reinhard Kreis
8 Monate zuvor

Sie scheinen nicht zu vergessen,dass Merkel ein Ziehkind Honeckers war .

Dirk B
Antwort an  Schnatterente
2 Monate zuvor

Nein stimmt nicht !Die in Hamburg geborene Merkel war ein Ziehkind des Helmut Kohl.Also bitte nicht verwechseln,so wie sie auch keine von uns Ostdeutschen war und nie sein wird !!!