Erschütternde Wutrede einer Krankenhaus-Mitarbeiterin am Limit Zivilcourage geht viral: „Und keiner macht die Fresse auf!“

Von Alexander Wallasch

Ein Video sorgt aktuell in den sozialen Medien für große Aufregung. Zu sehen ist eine junge Frau in grüner OP-Krankenhaus-Kleidung mit einer Schutzhaube über den Haaren. Die Frau filmt sich selbst, während sie sich in der fensterlosen Edelstahl-Umgebung einer Klinik bewegt.

Die Frau spricht zu potentiellen Zuschauern, sie regt sich insbesondere darüber auf, dass ungeimpfte Mitarbeiter in Krankenhäusern und Universitäten zukünftig ihre Tests selbst bezahlen müssen. Ihre Hauptsorge ist, dass diese Kräfte aus dem Beruf aussteigen könnten, wenn sie weiter so drangsaliert werden.

Jetzt neu. Das Original aus der Bundespressekonferenz.

Laut unterschiedlicher Quellen in den sozialen Medien soll es sich bei der jungen Dame um eine Mitarbeiterin der Klinik in München handeln. Sie wird an einer Stelle auch namentlich vorgestellt. Im Video erzählt sie, sie berichte aus dem Sektionssaal. Die Zuschauer erfahren, dass die Frau gerade dabei sei, eine Bewegung zu starten mit dem Namen „Paragraph 32 der Notwehr“.

Sie berichtet weiter, dass sie gerade bei der Arbeit erfahren hätte, dass das Ministerium eine Sonderregelung entschieden hätte, dass ungeimpfte Mitarbeiter einen PCR-Test auf eigene Rechnung nachweisen müssten. Das Ministerium würde damit in Kauf nehmen, dass die Mitarbeiter kündigen. Sie verstehe die Welt nicht mehr und möchte das jetzt mit ihrem Video öffentlich machen.

Anschließend filmt sie eine Edelstahlwand mit Schüben, wo Leichname darin liegen sollen und erklärt dazu:

Hier meine Boxen. Hier, ich habe 22 Leichen. Drei davon mit Corona. Die Boxen sind übervoll, ich hab noch zwei Kühlkammern mit Leichen darin. Drei haben Corona. Wir haben den Notstand in Deutschland nicht wegen dem Corona-Virus, sondern wegen einem Fachkräftemangel. Und wenn jetzt die Leute kündigen, weil sie es sich nicht leisten können, einen PCR-Test zu machen … Was glauben denn die Leute, was passieren wird mit dem Notstand in Deutschland? Was glauben die denn, wie die Versorgung gesichert wird? Ich kapier es nicht mehr. Wollen wir jetzt Kranken helfen? Oder wollen wir einfach nur alle dazu zwingen, sich impfen zu lassen? Und dann am besten noch alle vier Monate, oder was? Oder alle sechs Monate, ist mir sch….egal. Wo Du eine Blutgerinnung anregst mit einem Impfstoff. Die sind doch komplett geisteskrank. Geisteskrank! Eine Sonderregelung für Universitäten und Kliniken! Also keiner kann mir jetzt noch sagen, dass wir hier irgendwen retten wollen, irgendwen schützen wollen, dass wir die Versorgung sichern sollen… Wir sichern die Versorgung! (zeigt mit dem Finger auf sich). Jeder, der hier für eine Impfpflicht schreit und drauf sch…. , dass eine Pflegekraft zwei Jahre durchgebuckelt hat und jetzt abgestempelt wird und wir für irgendwas zahlen sollen, obwohl wir für den Staat arbeiten … und das wollen die? Das wollen die? Auf die sch….? Auf die sch….? Alles klar. Kein Problem, dann werden Leute kündigen. Und zwar ein Haufen. In Frankreich waren das 1,3 oder 1,8 Prozent der Angestellten. Wenn wir das in Deutschland auch in Kauf nehmen wollen, weil uns das egal ist, wie die Kranken versorgt werden, Hauptsache sie werden geimpft, dann liegt die Gewichtung doch anders. Also werdet jetzt mal wach, das geht mir so heftig auf den Sack, ich kann es gar nicht mehr sagen, ich bin so wütend. Ich bin nicht von den Maßnahmen betroffen. Aber meine Kollegen. Und keiner macht die Fresse auf. Ich bin so dermaßen wütend. Keiner kann mir erzählen, dass das irgendwas damit zu tun hat, dass wir hier wen schützen wollen. Es ist einfach nur ein Druck, ein Zwang, eine Volksverhetzung, eine Diskriminierung … Ich hab die Schnauze so gestrichen voll, die Drecksarbeit zu machen, hier die ganze Zeit mich abzubuckeln. Und dann gehen wir so mit unseren Mitmenschen um? Mit unseren Kollegen, die wo die Arbeit auch machen? Mit ihrem eigenen Geld… einfach nur um Druck auszuüben. Ja hallo! Wenn die kündigen … wenn die kündigen, was denkt ihr, was passieren wird? Und dann … ach ja, dann reden wir noch darüber … oh, die afrikanische Variante kommt! Die ist noch gefährlicher, wir wissen nicht, ob der Impfstoff ausreichend ist, wir wissen nicht, ob wir impfen müssen … Oh! Ja wer wird denn die Leute versorgen? Wer? Wer?? Also, ich habe keine Worte. Ich hab’s so satt. Es ist so behindert, es wird Zeit, dass die Medizin mal die Fresse aufmacht. Wo waren diese Kliniker? Wo waren die Mediziner, als die Regierung 3G gemacht hat, als jeder wusste, dass die Geimpften und die Genesenen es genauso übertragen können und genauso bekommen können? Wo war da die Medizin und hat gesagt: Uh, mehr Leute sollen sich impfen lassen? Nein, wir haben die zum Partymachen in einen Raum gesteckt. Ich bin so wütend, so heftig wütend. Wer es jetzt immer noch nicht kapiert hat, dem kann ich nicht helfen, keine Ahnung dann, echt.

 

Transparenz-Hinweis:
In der ursprünglichen Version dieses Beitrags war in der Überschrift von einer „Pflegekraft“ die Rede. Da wir dies aktuell nicht nachweisen können, und das LMU Klinikum nur von einer „Mitarbeiterin“ spricht, haben wir die Überschrift geändert und bezeichnen die Frau als „Krankenhaus-Mitarbeiterin“. 

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Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine.

Alexander Wallasch ist gebürtiger Braunschweiger und betreibt den Blog alexander-wallasch.de. Er schrieb schon früh und regelmäßig Kolumnen für Szene-Magazine. Wallasch war 14 Jahre als Texter für eine Agentur für Automotive tätig – zuletzt u. a. als Cheftexter für ein Volkswagen-Magazin. Über „Deutscher Sohn“, den Afghanistan-Heimkehrerroman von Alexander Wallasch (mit Ingo Niermann), schrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten.“ Seit August ist Wallasch Mitglied im „Team Reitschuster“.

 
Bild: Screenshot Video Pflegekraft
Text: wal

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