Fridays for Future wittert strukturellen Rassismus – bei sich selbst! Klima-Sekte mit irrer Täter-Opfer-Umkehr

Von Kai Rebmann

Dass es innerhalb von Fridays for Future starke antisemitische Tendenzen gibt, ist schon seit längerer Zeit bekannt. Dazu gesellen sich jetzt auch noch deutliche Anzeichen, die dafür sprechen, dass die Bewegung, der es vorgeblich um den Klimaschutz gehen will, ein gewaltiges Problem mit strukturellem Rassismus hat. Dieser Vorwurf wird jedoch nicht von Kritikern der international vernetzten Schulschwänzer erhoben, sondern von Fridays for Future selbst. In einem vor wenigen Tagen auf Instagram veröffentlichten Post entschuldigte sich FFF für einen „rassistischen Vorfall“, zu dem es in Köln gekommen sei, und kündigte eine schonungslose Aufarbeitung des strukturellen Rassismus in den eigenen Reihen an. Es habe sich einmal mehr gezeigt, dass BIPoC (Indigene sowie Personen mit dunkler oder sehr dunkler Hautfarbe) in den Strukturen der Organisation nicht sicher seien. Doch was war geschehen, dass FFF so viel Asche auf dem eigenen Haupt verstreut?

Am 23. September 2022 fanden anlässlich eines globalen Klimastreiks in mehreren Städten verschiedene Versammlungen und Demonstrationen statt, unter anderem in Köln. Zu der Kundgebung in der Domstadt hatten die Veranstalter 2.500 Teilnehmer angemeldet. Unter ihnen befand sich aber auch ein ungebetener Gast, der sich offenbar selbst eingeladen hatte. Dabei handelte es sich um eine junge „Person of Colour“, die laut der FFF-Mitteilung versucht haben soll, zwei Demonstranten zu bestehlen. Eigentlich folgerichtig wurde der dunkelhäutige Langfinger an die Polizei übergeben und eine Anzeige wegen Taschendiebstahls aufgenommen. Zudem wurde der PoC ein Platzverweis erteilt, wie die Polizei berichtete. So weit, so normal!

FFF schreitet zur Selbstkasteiung

Doch was dann folgte, sprengt sämtliche Ketten des gesunden Menschenverstands – selbst wenn man bei FFF und ihrer linksgrünen Anhängerschaft dafür andere Maßstäbe anlegen und grundsätzlich mit allem rechnen muss. Kurz nach dem „rassistischen Vorfall“ in Köln folgte eine seltsame Kehrtwende, in deren Rahmen der Täter in das eigentliche Opfer verwandelt wurde. Ungeachtet des Tatvorwurfs hätte es nicht passieren dürfen, dass man die PoC an die Polizei übergeben hat, gaben sich die Veranstalter reumütig. Um die ganze Absurdität hinter den gegen sich selbst erhobenen Rassismus-Vorwürfen zu begreifen, ist es am besten, die „woken“ FFF-Anhänger für sich selbst sprechen zu lassen und ihnen beim Denken zuzusehen. In der Instagram-Erklärung heißt es:

„Auf dem globalen Klimastreik in Köln am 23.09.2022 kam es zu einem Vorfall, bei dem eine junge Person of Colour der Versammlung verwiesen und dadurch einer polizeilichen Maßnahme ausgesetzt wurde. Es ist nicht unsere Absicht, mit diesem Statement rassistische Strukturen sowohl innerhalb der Polizei als auch innerhalb von Fridays for Future zu verharmlosen oder gar zu leugnen. Im Gegenteil zeigt der Vorfall und unser Verhalten einmal mehr, dass BIPoC in den Strukturen von Fridays for Future nicht sicher sind. Es ist unsere Aufgabe und unsere Pflicht, dies zu ändern, wenn wir eine wirkliche Gerechtigkeitsbewegung sein wollen. In diesem Statement möchten wir uns kritisch mit diesem Vorfall auseinandersetzen. Es ist nicht als Ausrede oder als Legitimierung unseres Verhaltens geschrieben, sondern zur Klärung des Sachverhalts. Wir halten es dafür zuerst für nötig, ihn noch einmal darzulegen.“ Es folgt die Schilderung des eingangs beschriebenen Hergangs des Tatgeschehens sowie die Begründung, warum BIPoC nach Ansicht der radikalen „Aktivisten“ nicht an die Polizei übergeben werden dürfen. Es gebe immer wieder „Tote und Gewalt gegen BIPoC im Zuge polizeilicher Einsätze“, wie FFF schreibt.

Freibrief zur Begehung weiterer Straftaten

Man könnte sich jetzt am Kopf kratzen, die Möchtegern-Weltretter mitleidig belächeln und zur Tagesordnung übergehen. Das würde der Gefährlichkeit, die von dieser Erklärung für die Allgemeinheit ausgeht, jedoch nicht gerecht. FFF bekümmert es am meisten, dass (in diesem Fall kriminelle) BIPoC innerhalb der offenbar rassistischen Strukturen ihrer eigenen Bewegung „nicht mehr sicher“ seien. Wie sicher dürfen sich insbesondere junge Frauen auf den Veranstaltungen der Öko-Bande noch fühlen, wenn offen zur Vereitelung von Strafverfolgung aufgerufen wird, sofern es sich bei den mutmaßlichen Tätern um BIPoC handelt? Den Ausführungen von FFF zufolge ist zu befürchten, dass man die Augen gegebenenfalls auch dann ganz fest verschließen wird, wenn es demnächst zu deutlich gravierenderen Straftaten kommen sollte.

Auch Bayerns FDP-Chef Martin Hagen zeigte sich gegenüber der „BILD“ fassungslos über die Zustände bei Fridays for Future. Mit derartigen Äußerungen manövriere sich FFF „zunehmend ins Abseits“ und schade dem Anliegen des Klimaschutzes. „Die Bewegung muss sich entscheiden, ob sie eine Umweltinitiative sein will oder ein Sammelbecken linker Wirrköpfe. Von Demos, auf denen Taschendiebe in Schutz genommen und Polizisten angegangen werden, würde ich mich fernhalten“, fand der Liberale klare Worte.

DAVID
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Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

Bild: Alexandros Michailidis/Shutterstock

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