Jetzt auch „Adolf Hitler“ offiziell gegen Corona geimpft Fake-Impfzertifikat wird von den Programmen akzeptiert

Die Nachrichten in diesen ohnehin verrückten Corona-Zeiten werden immer noch verrückter. So glaubten sicher auch Sie zuerst, dass es sich um kompletten Nonsens handeln müsste, als Sie die Überschrift dieses Artikels lasen. Ist es aber leider nicht. Die Quelle ist durchaus seriös – in diesem Fall der Münchner Merkur, eine alteingesessene Regionalzeitung, für die ich früher selbst arbeitete. „Das digitale Corona-Impfzertifikat für den Namen ‚Adolf Hitler‘, geboren am 1. Januar 1900 sorgt mächtig für Wirbel“, schreibt das Blatt: „Abgesehen davon, dass Adolf Hitler am 20. April 1889 geboren wurde, ist das Impfzertifikat für diesen gewissen ‚Adolf Hitler‘ – mit einem biblischen Alter von 121 Jahren – offensichtlich gefälscht.“ Das ist haarscharf geschlossen. Wer hätte das gedacht. Verzeihen Sie mir meinen Galgenhumor. Aber was bleibt einem sonst noch übrig?

Der Fake-Impfpass wurde dem Bericht zufolge nicht nur vom System des italienischen „Grünen Passes“, sondern auch von der deutschen App „CovPass Check“ als gültiger europäischer Nachweis für eine Corona-Impfung akzeptiert. Das italienische Portal zerozone.it verwies demnach in einem ersten Bericht über die Fälschung auf einen Tweet eines Twitter-Nutzers mit dem Namen „reversebrain“, mit dem ein entsprechender QR-Code veröffentlicht wurde.

Der angebliche „Adolf Hitler“ wurde dem Papier zufolge am 1. Oktober 2021 mit dem Biontech-Wirkstoff geimpft.

Unklar blieb zunächst, ob für das Fake-Zertifikat der geheim gehaltene Digitalschlüssel einer Ausgabestelle entwendet wurde. Die Metadaten des gefälschten Impfpasses für „Adolf Hitler“ führen demzufolge nicht nach Italien, sondern nach Frankreich. Das Zertifikat wurde, so heißt es weiter in dem Bericht, von der französischen Sozialversicherung CNAM (Caisse Nationale d‘Assurance Maladie) ausgestellt. Es gibt zweierlei Erklärungen: ein Leck bei der Zertifikatsstelle oder eine gezielte Falsch-Ausstellung durch eine berechtigte Person. 

Laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA ist unbekannt, wie viele Corona*-Impfzertifikate mit dem Code erstellt wurden. Es seien aber alle gestohlenen Schlüssel storniert worden; deshalb seien auch alle mit diesem Code generierten „Grünen Pässe“ ungültig. Aber wie kann das vor Ort immer nachvollzogen werden? 

Mein Mitarbeiter, der mir die Meldung über diese dubiose Impfung zuschickte und der sehr fit ist in Sachen IT, kommentierte sie wie folgt: „Wenn das tatsächlich stimmt, dann wirft das die 2G-Regelung über den Haufen. Man müsste alle bisher ausgestellten QR-Codes invalidieren und mit einem neuen Root-Zertifikat neu erstellen.“

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Bild: Screenshot Video /Youtube/
Text: br
 

 
 

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