NDR-Rundfunkrätin verteidigt Gemälde-Attacke von Klima-Extremisten "Tomatensuppe und Kartoffelbrei sind Kunst"

Zwei Klima-Extremisten der Organisation „Letzte Generation“ haben am Sonntag ein Gemälde von Monet im Potsdamer Museum Barberini mit Kartoffelbrei bespritzt. Die Tat weckte ähnlich wie ein kürzlicher Anschlag auf ein Gemälde von van Gogh in der Londoner National Gallery mit Suppe Empörung. Das Vorgehen der Extremisten erinnert an Barbarei und man denkt unwillkürlich an die Zerstörung von Denkmälern durch die Taliban oder den „Islamischen Staat“. Eine gewisse Geistesverwandtschaft ist hier nicht von der Hand zu weisen.

Doch nicht überall lösen solche Anschläge Empörung aus. Jessica Kordouni, Rundfunkrätin beim NDR und Grünen-Politikerin, rechtfertigte die Extremisten. Auf Twitter schrieb sie, es gehe schließlich um die „Schönheit dieser Welt, die sie gemalt haben und die gerettet werden muss“. Weiter führte sie aus:  „Kartoffelbrei und Tomatensuppe sind absolut Kunst. Monet und Van Gogh hätten diesen Protest gemocht.“

Damit ist die Rundfunkrätin nicht alleine. Özden Terli, Meteorologe und Moderator beim ZDF, also ein gebührenfinanzierter Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, schrieb auf Twitter: „Also würde es ein Künstler machen, wäre es eine Kunstaktion.“ Terli empört nicht die Tat, sondern die Empörung darüber:

Die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer, laut „Bild“ das Gesicht der Fridays-for-Future-Bewegung in Deutschland, hatte bereits vor 10 Tagen auf ähnliche Weise Verständnis für die Extremisten geäußert. Sie schrieb, sie frage sich, ob jemand „wirklich für Klimaschutz“ sei, wenn ihn „eine Tomatensuppe auf Van Gogh“ abschrecke. Neubauer hatte kürzlich ihre antidemokratische Gesinnung offenbart, als sie bei Markus Lanz im ZDF sagte: „Die Wahl zwischen Zeit und Demokratie haben wir nicht. Wenn wir die fundamentalen Krisen dieser Zeit nicht in den Griff bekommen, wie stellen Sie sich vor, sollen intakte Demokratien in einer zwei Grad wärmeren Welt aussehen, in der uns die Krisen um die Ohren fliegen, in der wir von Notstand zu Notstand diktiert werden von den Krisenumständen. Wenn Demokratien geschützt werden sollen, dann durch echte Maßnahmen uns zu schützen.“

Bemerkenswert sind auch die Reaktionen im Netz auf die Berichte der Gebührensender zu der Tat von Potsdam. „BR24“ etwa schrieb, den Klima-Extremisten sei eine neue Aktion „gelungen“. Nach massiver Kritik versuchte sich die GEZ-Anstalt in Semantik zu retten. Man habe „gelungen“ in dem Sinne verwendet, dass es ihnen gelang, „ihren Plan umzusetzen“. Eine Bewertung sei damit nicht verbunden, so der Sender. Interessant – würde man auch bei einem Anschlag etwa von Rechtsextremisten davon sprechen, dass dieser „gelungen“ sei?

Die Deutsche Welle berichtet ebenfalls in einer Art in Weise, die sich wie eine Rechtfertigung der Straftat liest: „Die Forderung der ,Letzten Generation‘ ist klar: mehr Klimaschutz!“ Im Museum Barberini habe eine Gruppe ein Monet-Gemälde mit Kartoffelbrei beworfen, „um Druck auf die Politik auszuüben“.

Die Klima-Extremisten kleben sich auf Straßen fest und üben damit Gewalt gegen Tausende Autofahrer aus, bis zu Besatzungen und Insassen von Rettungswagen. Sie beschmieren Kunstwerke, die zum kulturellen Erbe der Menschheit gehören, und feiern sich selbst dafür als Helden „zivilen Widerstands“. Die direkte und indirekte Rückendeckung durch Politiker und Journalisten ist mit dafür verantwortlich, dass die Extremisten sich erfolgreich fühlen und weiter machen mit ihren Taten. Wie verwöhnt sie dabei sind, zeigte ihre Reaktion, als ihnen kürzlich bei einer Aktion im Porsche-Pavillon in Wolfsburg Volkswagen nicht entgegenkam – sie beschwerten sich nach dem Festkleben weinerlich, dass es ihnen kalt sei und sie nicht ihr Wunsch-Essen bekamen (siehe meinen Bericht „Wer anderen eine Grube klebt“).

Auch die Justiz fasst die Extremisten mit Samthandschuhen an. Während etwa Querdenken-Gründer Michael Ballweg und der kritische Journalist Oliver Janich bis heute in Untersuchungshaft sitzen, müssen die Klima-Täter mit solchem Ungemach kaum rechnen. Die beiden Täter von Potsdam sind schon wieder auf freiem Fuß. Die beiden Personen seien am Sonntag nach einer Befragung auf dem Revier aus dem Gewahrsam entlassen worden, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion West am Montag laut „Bild“. Gegen die beiden werde wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ermittelt. Insofern steht weiteren Aktionen nichts im Wege.

Mein aktuelles Video:

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Bild: Screenshot/Twitter

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