Unfassbar! Star-Pianist aus ICE geschmissen, weil er in Bord-Bistro ohne Maske aß… ...während die Masken-Verordner von den Grünen maskenlos auf Wiesn feiern

Es ist unglaublich – am gleichen Tag, an dem auf Bildern zu sehen ist, wie sich führende Grüne auf dem Oktoberfest in München ohne Maske gut gelaunt amüsieren, kommt die Nachricht, dass der Star-Pianist Justus Frantz aus einem ICE geschmissen wurde, weil er keine Maske trug – beim Essen im Bordbistro, auf dem Weg zu einem Charity-Konzert für die Kindertafel „Kinder in Not“.

Nun ist es tatsächlich so, dass in einem ICE Maskenpflicht gilt, und in einem Bierzelt nicht. Fragen Sie mich bitte nicht nach dem Grund dafür – zumindest als Laie würde ich annehmen, dass das Lüftungssystem mitsamt Luftfilter in einem Hochleistungszug besser ist als in einem ordinären Bierzelt.

Aber darum geht es mir gar nicht in erster Linie. Und verstehen Sie mich bitte nicht falsch – ich finde es wunderbar, dass man in Deutschland und insbesondere auf dem Oktoberfest wieder feiern kann, und noch dazu maskenlos. Endlich!

Aber wenn nun ausgerechnet diejenigen, die andere im Zug in die Maske zwängen, mit fadenscheinigen Begründungen, die Kritiker der Maskenpflicht und der Corona-Politik diffamierten nach Strich und Faden, die noch im Frühling öffentlich zur „Solidarität“ in Form von Maskentragen aufgerufen haben, wenn nun ausgerechnet diese demonstrativ maskenfrei vor der Kamera posieren, und andere aus dem ICE geschmissen werden, weil sie beim Essen keine anhaben – dann ist irgendetwas faul im Staat.

Das Ungewöhnliche an dem Rausschmiss des Star-Dirigenten laut „Focus„, der die Maske beschönigend als „Mund-Nasen-Schutz“ bezeichnet, obwohl sie weder Mund noch Nase schützt: „Er soll den Mund-Nasen-Schutz lediglich deswegen nicht getragen haben, weil er gerade im Bord-Bistro ‘ein opulentes Essen‘ bestellt hatte.“

Frantz wurde demnach auf dem Weg vom Bahnhof Hamburg Dammtor nach Berlin von einem Schaffner rausgeschmissen. In Berlin-Spandau hätten ihn dann bereits zwei Schaffner „empfangen“, so der Musiker laut „Focus“. „Allerdings: Zu dem Zeitpunkt, an dem der 78-Jährige vom Schaffner aufgefordert wurde, doch bitte den Mund-Nasen-Schutz anzulegen, soll sich der Pianist im Bord-Bistro aufgehalten haben. Frantz gegenüber der ‘Bild‘: „Ich hatte mir im Speisewagen ein opulentes Essen bestellt. Bratwurst, Kartoffelstampf, Sellerie, Bier, Wasser, Kaffee. Da kam der Zugbegleiter, forderte mich auf, meine Maske aufzusetzen.“

Mehrmals, so Frantz dem Bericht zufolge, „habe er dem Schaffner versucht zu erklären, dass er ja gerade esse und das schlecht mit Maske tun könne. Den Bahn-Mitarbeiter schien das aber nicht zu beeindrucken, so Frantz. „Er ließ aber nicht von mir ab, sagte mir, ich müsse sonst den Zug verlassen, und pochte auf sein Hausrecht. So etwas habe ich noch nie erlebt!“

Mir fehlen einfach die Worte bei solchen Nachrichten. Die Corona-Regeln haben in vielen Menschen, die auch nur ein Gramm Macht besitzen, sehr unschöne Züge zum Vorschein gebracht (natürlich nicht bei allen – ich habe auch schon das genaue Gegenteil erlebt). Aber viele, die offenbar eine Neigung zum Autoritären haben oder gar zum Sadistischen, können diese nun dank Lauterbach & Co. problemlos ausleben. Ich bekomme immer wieder Leserzuschriften, die von Ähnlichem berichten, auch Freunde erzählten mir solche Erlebnisse, und ich selbst musste es auch schon durchmachen: angepöbelt zu werden, weil man nicht nach jedem Bissen die Maske wieder aufsetzt. In meinem Fall in einem geschlossenen Abteil, in dem ich allein saß.

Die Corona-Regeln befördern bei manchen Menschen Züge ans Licht, die besser verborgen geblieben wären und die man besser nicht sehen würde. Übrigens scheint das in Deutschland besonders massiv zu sein, aus anderen Ländern – ich kenne vor allem osteuropäische – sind mir solche Exzesse nicht einmal ansatzweise bekannt.

Kommt hier die hässliche Fratze des deutschen Untertanen zum Vorschein, der bei erster Gelegenheit den anderen zum Untertanen machen will?

Man kann nur an den Ausspruch des Malers Max Liebermann denken: „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“

Aber dazu muss man wohl auch schon die Maske aufsetzen. Zumindest bei der Deutschen Bahn.

Mein aktuelles Video:

Unglaublich: Mit der Maske ins Meer – was (geschürte) Angst mit Menschen angerichtet. Mein neues Video: https://www.youtube.com/watch?v=ZsNl1rQCHa8
Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Bild: IMAGO / VISTAPRESS

mehr zum Thema auf reitschuster.de

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. Meine Seite, erst im Dezember 2019 gestartet, hat inzwischen bis zu 53,7 Millionen Aufrufe – im Monat. Und sie hat mächtige Feinde. Ihre Hilfe ist deshalb besonders wertvoll! Mit jedem Euro setzen Sie ein Zeichen, ärgern gebühren-gepolsterte “Haltungs-Journalisten” und leisten einen wichtigen Beitrag, Journalismus ohne Belehrung und ohne Ideologie zu fördern – und millionenfach zu verbreiten. Ganz herzlichen Dank!
Meine Bankverbindung (kostenlos und ohne jede Gebühr): Boris Reitschuster, IBAN  LT18 3190 0201 0000 1014, BIC: TEUALT22XXX (TeslaPay) oder IBAN DE30 6805 1207 0000 3701 71 Die alte Kontonummer, die auf 1024 endete, ist nur noch bis Dezember aktiv, da das Bankhaus Bauer das Konto leider kündigte (Details hier).
Bitcoin: Empfängerschlüssel auf Anfrage.
Möglichkeiten für eine Patenschaft: Via Dauerauftrag auf die obige Bankverbindung. Unterstützen Sie meine Arbeit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.