Was meine 332.000 Abonnenten heute sehen können – Zensur der Bundespressekonferenz Willkürliche Kanal-Sperrung

Mein Youtube-Kanal hat mehr als 332.000 Abonnenten. Ich berichte auf ihm regelmäßig von der Bundespressekonferenz.

Das ist heute nicht möglich.

Sehen Sie hier, was die 332.000 Abonnenten heute von der Bundespressekonferenz sehen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genau.

Sie sehen nichts.

(Mit-)verantwortlich ist die Bundesregierung. Mindestens durch stillschweigende Zustimmung. In meinen Augen durch Anstiftung.

Von Seiten der Bundespressekonferenz, die ein eigener Verein ist, wurde m.W. nie ein Versuch unternommen, gegen die Zensur auch nur den Mund aufzumachen. Dabei steht in ihrer Satzung:

§ 3 Zweck des Vereins ist es, Pressekonferenzen zu veranstalten und seinen Mitgliedern Möglichkeiten einer umfassenden Unterrichtung der Öffentlichkeit zu verschaffen … Soweit es dazu erforderlich erscheint, vertritt der Verein auch die Interessen seiner Mitglieder.

Das Schweigen der großen Medien und der Kollegen selbst zur Zensur eines Kollegen, ja oft sogar deren hämische Freude, ist entlarvend. 

Von den drei Fragen zu Corona, die ich heute online in zwei Bundespressekonferenzen gestellt habe, wurde keine einzige verlesen. 

Am Schluss der Regierungssprecher-Bundespressekonferenz, als noch viel Zeit war, sagte die Vorsitzende, eine Kollegin: „Gibt es Fragen zu anderen Themen? Auch das sehe ich nicht. Dann danke ich unseren Gästen fürs Kommen und beschließe die Pressekonferenz.“

Das Thema Corona wurde auf der Regierungssprecher-Bundespressekonferenz nicht angesprochen. Es war zwar zentraler Punkt auf der vorhergehenden Spahn-Pressekonferenz. Aber dort konnten nicht alle Kollegen ihre Fragen stellen – wie etwa ich. 

Beschwichtiger sagen, es gehe doch nur um einen Youtube-Kanal. Doch dessen Sperrung ist so, wie würde man einer großen oppositionellen Zeitung die Druckerei verschließen. Und dann sagen: Schreibt doch Flugblätter!

Ergänzung vom 8.10.2021, 17.13 Uhr

Der Vorstand der Bundespressekonferenz hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die von mir in der Regierungssprecher-Pressekonferenz zum Thema Corona gestellten zwei Fragen im Online-Fragesystem nicht eingegangen seien. Ich wiederum kann nur beteuern, dass ich sie abgeschickt habe. Insofern muss es sich hier offenbar um ein technisches Problem handeln.

Hier mein Video, in dem ich erkläre, wie ich weiter mit Youtube und der Zensur umgehen will. Unterstützer haben es auf ihren Kanälen hochgeladen:

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!
 
Bild: Screenshot/Phoenix/Youtube
Text: br
 

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