Das kurze Gedächtnis und die Doppelmoral der FAZ Wie eine Provokation zur Staatskrise hochgeschrieben wird

Ein Gastbeitrag von Josef Hueber

Es gibt nur einen Knigge für angemessenes Verhalten. Nicht so im Haltungsjournalismus. Dessen Variante ist Orwells Farm-der-Tiere-Gesetz entnommen. Es lautet: Linke Köpfe gut, rechte Köpfe schlecht. 

Die berechtigte Kritik an der Konfrontation Altmaiers mit der Journalistin Rebecca Sommer führt übergangslos zu einem Rundumschlag gegen die AfD im Podcast der FAZ vom 20. November. Sie sei eine rein destruktive Oppositionspartei, die nicht akzeptieren wolle, dass sie nicht an der Macht sei. 

Unsere tägliche Desinformation – Wie die Massenmedien uns in die Irre führen betitelte 1984 der Journalist Wolf Schneider sein Buch über die Massenmedien und deren „Irreführung“ der Öffentlichkeit durch Information, 1988 bereits in der dritten Auflage. Es hat an Aktualität nichts verloren, wenn nicht deutlich gewonnen. Liest man es 2020, hat man den Eindruck, dass das darin implizierte Ethos journalistischer Öffentlichkeitsarbeit längst nicht mehr maßgebend ist.

Schneider formuliert es so: „Viele Journalisten könnten mutiger, andere könnten redlicher und die meisten könnten misstrauischer sein – das ist die Generalthese des Buches.“ 

Nicht vorstellbar, dass die darin enthaltenen Beobachtungen und Prämissen sauberer journalistischer Arbeit heutigen Journalistik-Studenten noch zur Lektüre empfohlen, geschweige denn als Pflichtlektüre nahegelegt werden. Die unparteiische, gleichgewichtige Präsentation konträrer politischer Ansichten bzw. Interpretationen von politischen Ereignissen, was bedeutet, „sich nicht gemeinmachen, auch nicht mit einer guten Sache“ (Hans Joachim Friedrichs), ist in den Mainstream-Medien nur noch rudimentär, wenn überhaupt erkennbar. Dass 92 Prozent der ARD-Volontäre  grün-rot-rot denken, zeigt, welche Fahrtrichtung ihre Ausbilder eingeschlagen haben und welche Mitfahrer sie bevorzugen. Birds of a feather flock together – Die Gleichgefiederten nehmen sie mit offenen Armen auf.

Der Faktencheck

Der jüngste politische Aufreger um die Vorgänge im Deutschen Bundestag vor der Abstimmung über das „Infektionsschutzgesetz“ ist in der Landschaft medialer Zubringerdienste exemplarisch für die axiomatisch vorgegebene Richtung der journalistischen Gedankenreise. Mustergültig darf dafür die Zeitung stehen, die immer noch von ihrem historisch bedingten Ruf des  souveränen intellektuellen Überblicks in puncto Ausgewogenheit und Streben nach Objektivität zehrt. Die Rede ist von der FAZ. Wer sie schon länger beobachtet, stellt fest, dass sie, mittlerweile nicht mehr unmerklich, sondern deutlich wahrnehmbar, den Blinker ihres innen- und außenpolitischen Kurses nach links gesetzt hat, und dieser Blinker leuchtet grün. Dass sie dabei an Schubkraft qua nachlassender Auflage verliert, beunruhigt sie womöglich gar nicht so sehr, nachdem staatliche Subvention existenzgefährdeter Abo-Zeitungen angedacht ist. (Ein Ignorant, wer dabei denkt, dies könnte einen Einfluss auf die Unabhängigkeit der Presse bedeuten.)

Der Überfall auf Altmaier

Was war vorgefallen? Eingeladen in den Reichstag haben zwei AfD-Parlamentarier einige Journalisten. Dass diese zuvor nicht das journalistische Benimmbuch von Claus Kleber oder Steffen Seibert gelesen haben, war den Gastgebern sicher bekannt. Dass sie den Bogen ehrfurchtslosen Benehmens überspannen würden, konnten sie gewiss nicht wissen. Woher auch. Eine gewisse Provokation dürfte ebenfalls gewünscht gewesen sein, sonst hätte man sich gleich auf brave GEZ-Journalisten verlassen können.

Der FAZ-Podcast  zu den Vorgängen um Minister Altmaier und andere Parlamentarier, die von AfD-geladenen Journalisten mit teilweise (m.E. nur gegenüber Altmaier!) zugegeben lümmelhaftem Benehmen (im Vorfeld der Abstimmung über das „Bevölkerungsschutzgesetz“) angegangen wurden, verdeutlicht den Verlust ausgewogener Kommentierung durch den Chef der Innenpolitik, Jasper von Altenbockum, und seinen tendenziös ausgerichteten Fragesteller.  

Es ist geradezu eine verbale Groteske, wenn man von einem „Überfall“ spricht. Wurde Altmaier physisch bedrängt? Nein. Wurde er rüpelhaft angesprochen? Ja.   

Das kurze Gedächtnis und die Doppelmoral der FAZ

Der diesen Vorgängen gewidmete Interview-Beitrag im Podcast wird unter „Folgenotizen“ mit der skandalisierenden Bemerkung geframed, dass die parlamentarische Demokratie in der Bundesrepublik „möglicherweise eine(r) der schwärzesten Wochen ihrer Geschichte erlebt hat“.

Dies hört sich an wie das Knappdavor der Abschaffung oder zumindest der Außerkraftsetzung des Parlaments durch einen von Journalisten gesteuerten Putsch. Man fragt sich nach der Kenntnis des Vorgangs (anzusehen hier), ob es nicht eine Nummer kleiner geht. 

Die Eingangsfrage an von Altenbockum entlarvt die Doppelmoral hinter der Antwort, da Gedächtnisschwäche wohl ausgeschlossen werden kann: „Haben Sie sowas schon mal erlebt?“ Die Antwort: „Ich glaube, die deutsche Parlamentsgeschichte nach dem Krieg hat sowas noch nicht erlebt.“ 

Zur Auffrischung des Gedächtnisses darf ein wenig in die Parlamentsgeschichte nach ’45 geschaut werden. Es gab da einen Turnschuh-Abgeordneten, der von sich nachhaltig reden machte. Er schleuderte eine Äußerung von sich, angesichts der die verbale Beschimpfung Altmaiers durch die Journalistin lediglich wie ein unhöfliches Duzen wirkt. Joschka Fischer, später nach dem Marsch durch die Institution Bundestag sogar Vizekanzler, sagte einstens zu dem Präsidenten des Parlaments, Richard Stücklen, dem zweithöchsten Amtsinhaber, jenen denkwürdigen, karrierefördernden  Satz: „Herr Präsident, mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch!“

Kollege als ‘Flaschenkopf‘

Weitere Lümmelhaftigkeiten und Beleidigungen präsentierte die SZ im Jahr 2009 in einem Artikel als „Ausrutscher“. Etwa Herbert Wehners Äußerung, der einen Kollegen als „Flaschenkopf“ bezeichnete.

Von Altenbockum, Jahrgang ’62, dürfte von all dem Kenntnis haben. Daran erinnern will er offensichtlich nicht, da dies den verbalen Rüpelhaftigkeiten gegen Altmaier den Geschmack der Ungeheuerlichkeit nehmen würde. 

Wie  sieht es aus, wenn von linker Seite Parlamentarier in ihrer Gemütlichkeit gestört werden? Da erzählt Vera Lengsfeld, sonst – biographisch bedingt – wahrhaftig keine Freundin von Gregor Gysi: „Zwei Israel hassende linke Aktivisten, die von Abgeordneten der Fraktion der Linken ins Haus geholt worden waren, jagten den Abgeordneten Gysi wegen seiner Israelfreundlichkeit regelrecht durch die Gänge. Gysi musste sich schließlich auf die Toilette flüchten.“

Lengsfeld entlarvt den Doppelstandard journalistischer Hochmoral: „Niemand dachte (nach dem Vorfall mit Gysi) darüber nach, ob nach § 106 Absatz 1 Nr. 2a und §106 Absatz 2 StG, eine Strafbarkeit – Versuch der Nötigung von Mitgliedern eines Verfassungsorgans – zu prüfen sei.“

Als im Juli 2020 in der Innenstadt von Frankfurt ein Mob randaliert, die Polizei angreift und Verwüstungen anstellt, verwenden Politiker die Attribute „grundlos“ und „rätselhaft“, um den chaotischen Vandalismus in seiner Wirkung zu beschreiben. Man bezeichnete die Gewaltchaoten auch als „Partygänger“, nämlich als „Männer“ aus „Frankfurt und Umgebung“. 

Zur Klarstellung: Wenn Verächter des Rechts und des Staates mit polizeilicher Gewalt zunehmend nicht in den Griff zu kriegen sind, wenn sie alles blind zusammenschlagen, was ihnen in den Weg kommt, dann wird es Zeit, von oberster politischer Autorität – mit Hilfe der Medien – den Bürgern die Gefährdung der Demokratie vor Augen zu halten. Das geschieht in dieser Deutlichkeit nicht. Stattdessen sieht man – mit Hilfe eben dieser Medien – Demokratie gefährdet, wenn vor einer Aufzugtür ein Minister im Straßenton angepflaumt wird. 

Dies ist purer Popanz. 

Erklärbar? 

Dazu nochmal Orwell: linke Köpfe gut, rechte Köpfe schlecht.  


Josef Hueber, geboren in Nürnberg, studierte in München und Exeter (England) Germanistik und Anglistik für das Lehramt an Gymnasien. Die an der Schule verbreiteten Lehrbücher in den weltanschaulich stark bestimmten Fächern durchschaute er lange nicht als das, was sie waren: Transportmittel für linke und grüne Ideologien. Seine Erkenntnis: Better late than never! Das öffentliche Bewusstsein sieht er heute geprägt von Anti-Amerikanismus, Israel-Bashing, Antisemitismus, Umweltalarmismus, Wissenschaftsfeindlichkeit und Selbstverleugnung in Fragen der kulturellen Identität sowie von zunehmenden Angriffen auf die persönliche Freiheit durch den Nannystaat. In zunehmendem Maße pulverisiert man, was als Errungenschaft der Aufklärung gelten darf und deswegen den Alleinanspruch auf Modernität erheben kann.

Seine Begegnung mit Blogs, für die er auch Übersetzungen aus dem Englischen lieferte, stellte den Beginn seiner Tätigkeit als freier Autor dar. Blogs sind für ihn unverzichtbare Augenöffner in nahezu allen aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen. Er sieht sie als verlässliche Garanten für einen kontroversen Wettbewerb der Meinungen in einer von den Mainstream-Medien beherrschten Diskurshoheit. Im April 2020 erschien sein Buch “Stromaufwärts denken”.


Bild: nitpicker/Shutterstock
Text: gast

 

 

 

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67 Kommentare zu Das kurze Gedächtnis und die Doppelmoral der FAZ
    M.H.
    25 Nov 2020
    12:19
    Kommentar:

    FAZ - - never ever !!

    57
    0
      Tobi
      25 Nov 2020
      12:52
      Kommentar:

      Genau wie Welt, taz, SZ, Spiegel, Bild, SPD-Madsack, ... never ever! Nicht mal online. Eher hacke ich mir die Finger ab.

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      0
      Onkel Dapte
      25 Nov 2020
      17:40
      Kommentar:

      Ich habe 45 Jahre die HAZ gelesen, 30 Jahre war ich selbst Abonnent. Dann habe ich gekündigt, nachdem ich mich über die irre Zensur im HAZ-Blog beim Chefredakteur beschwert hatte und nachwies, daß sogar Texte der Zeitung selbst und Zitate

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      0
    Alois Fuchs
    25 Nov 2020
    12:25
    Kommentar:

    Statt darüber zu reflektieren, was diese seit 1949 dunkelste Stunde des Parlamentarismus für den Fortbestand des demokratischen Rechtsstaates bedeutet, wie es selbstverständliche Pflicht eines verantwortungsvollen Journalismus' wäre, wird eine Nebensächlichkeit zur Staatskrise aufgeblasen, um die Sicht auf das zentrale Thema zu

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    55
    0
    Gonzo
    25 Nov 2020
    12:27
    Kommentar:

    Was man in den Medien noch Glauben kann: Die Lottozahlen und die Sportergebnisse, die kann man nicht fälschen. Ansonsten habe ich da meine ganz eigene Meinung über Journalisten: Eine verlogene Bande, mit GANZ wenigen Ausnahmen (Sie z.B., Hr. Reitschuster). Von

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    61
    0
      Dieter Eismann
      25 Nov 2020
      12:55
      Kommentar:

      Bei den Lottozahlen wäre ich vorsichtig. Die könnten auch gefälscht sein, denn gewonnen habe ich noch nie. Ein wenig Humor sollte jeder in dieser schweren Corona Zeit haben.

      33
      0
        Alois Fuchs
        25 Nov 2020
        13:07
        Kommentar:

        Ich verlasse mich auch bei der Uhrzeit lieber auf meine Funkuhr 😉

        21
        0
        Hagen
        25 Nov 2020
        17:17
        Kommentar:

        Früher gab' es Live-Ziehungen. Warum wurden diese abgeschafft? Seltsam, oder?

        7
        1
      u.h.te.
      25 Nov 2020
      13:31
      Kommentar:

      Bürger sehe sich die in den letzten Jahren Inflation's artig in die Höhe geschossenen ÖRR-Koch Shows an,Grill den Steuerzahler,schlag den Wähler usw.Im Frühjahr gab es noch Meldungen: die zweite Welle wird nicht so stark..!?.warum sind die Reports nicht mehr abrufbar?Nun

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      2
      R. Franzke
      25 Nov 2020
      13:33
      Kommentar:

      @Gonzo, stimmt so nicht ganz. Früher haben wir in der DDR auch nur die Sportnachrichten gelesen und waren begeistert, das "unsere" Sportler die Welt aufgemischt haben. Später, nach dem Zusammenbruch, kam dann die Offenbarung über Doping. Ein kräftiger Schlag in

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      11
      0
        Gonzo
        25 Nov 2020
        16:54
        Kommentar:

        @R. Franzke: Ich hatte ja auch von SportERGEBNISSEN geschrieben.....

        0
        0
      Norbert Brausse
      25 Nov 2020
      17:39
      Kommentar:

      Selbst bei den Sportergebnissen bin ich mir nicht mehr sicher. Man muss da nichts fälschen, man braucht doch nur die mit der richtigen teilnehmen oder spielen zu lassen.

      1
      0
        Norbert Brausse
        25 Nov 2020
        17:41
        Kommentar:

        Haltung, was denn sonst?

        1
        0
      Mechthild gehrmann
      25 Nov 2020
      19:44
      Kommentar:

      Die Zeitungen begehen den fatalen Fehler, das diese unhandlichen Blätter von jungen Leuten nicht mehr gelesen werden. Besonders die Alpenprawda (SZ) verliert konservative Leser gewinnt aber Linke nicht dazu. Und die große Angst von dem Söder besteht nicht darin, dass

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      7
      0
      milo
      25 Nov 2020
      21:03
      Kommentar:

      Gonzo hat recht. Ich glaube dieser Mainstreambande nicht mal mehr die Angabe der Uhrzeit !!!

      3
      0
    Arthur
    25 Nov 2020
    12:35
    Kommentar:

    Die Süddeutsche ist da nicht besser. Vorgestern erschien dort der Artikel "Die linkstextreme Szene wird gefährlicher". Man beruft sich einerseits auf den Verfassungsschutz, aber gleichzeitig wird in fast jedem Absatz grob relativiert, man bemüht sich um Rechtfertigung, ja Verständnis, man

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    39
    0
    Hansgeorg Voigt
    25 Nov 2020
    12:35
    Kommentar:

    Die FAZ ist nicht besser oder schlechter geworden als all die anderen Medien. Kennzeichnend für diese Republik ist die vermeintliche Emotionslosigkeit als Spiegelbild der Empathielosigkeit unserer Kanzlerin. Man muss sich nur die Diskussionen zwischen der AfD und den anderen Parteien

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    21
    1
      Alois Fuchs
      25 Nov 2020
      12:54
      Kommentar:

      Zu Zeiten Schirrmachers (bis 2014) war die FAZ der liberal-konservative Leuchtturm in einer zunehnend nach links abdriftenden, verlotternden Medienlandschaft. Insoweit muss man Ihrer Einschätzung deutlich widersprechen: Sie ist schlechter geworden und mittlerweile auf dem Niveau der anderen angekommen.

      32
      0
        Andreas Donath
        26 Nov 2020
        11:46
        Kommentar:

        So ist es, Herr Fuchs. Und die FAZ ist nicht bloß auf dem Niveau der anderen angekommen, sie ist ganz tief in dieses Milieu eingetaucht. Die Hetze eines Jasper von Altenbockum, die dieser seit Monaten gegen alle und jeden betreibt,

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        3
        0
      u.h.te.
      25 Nov 2020
      13:41
      Kommentar:

      Die linke Hetze gegen alles 1 Millimeter breit von Mitte ist "SED_Erbmasse "unserer" Gisyelite aus der DDR.man könnte fast den Werbespruch anbringen :wer hats erfunden? NEIN nicht die Schweizer warens,kam es doch aus der Mitte der DDR,hinter dem erfundenen Anitfa_Schutzwall,da

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      13
      1
    Peter Gentner
    25 Nov 2020
    12:56
    Kommentar:

    Ja, das ist ja alles hinlänglich bekannt und wird durch Widerholungen nicht besser. Die Frage ist aber doch, was eine, zunehmende schwindende, Gemeinschaft von geistig halbwegs gesunden Menschen dagegen noch tun kann. Das mit der Konsumverweigerung dieser linken Schundblätter wie

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    28
    1
      Alois Fuchs
      25 Nov 2020
      13:05
      Kommentar:

      Immerhin haben die querdenken-Demonstrationen die Politikdilettanten aus der Reserve gelockt und sie gezwungen, sich als das zu zeigen, was sie sind: Antidemokraten. Und die Anhänger werden immer mehr.

      31
      2
        Peter Gentner
        25 Nov 2020
        14:28
        Kommentar:

        Das ist zum Einen richtig. Aber "immer mehr"? In dem mir zur Verfügung stehenden Umfeld nehme ich das Gegenteil wahr. Und die wenigen die "schimpfen", die tun nichts.

        6
        1
          Andreas Donath
          26 Nov 2020
          12:33
          Kommentar:

          Das trifft nicht zu, "Querdenken" hat inzwischen 3 bis 4 Millionen Sympathisanten in  Deutschland (Schwerpunkt), Österreich und der Schweiz. Jede Woche finden so viele Veranstaltungen gegen die Corona-Politik dieser Regierung statt, dass man den Überblick verliert. Übers ganze Land verstreut

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          1
          0
      Alex Chara
      25 Nov 2020
      14:03
      Kommentar:

      Leider haben Sie soooo recht !!!

      10
      0
    Gonzo
    25 Nov 2020
    13:14
    Kommentar:

    Aber die FAZ unterhält auch eine Stiftung: Die FAZIT. Wer dort alles vertreten ist, sollte bei genauerem Beleuchten der FAZ nicht unbeachtet bleiben! Nachzulesen unter: https://lobbypedia.de/wiki/FAZIT-STIFTUNG

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    5
    1
    Jens Frisch
    25 Nov 2020
    13:20
    Kommentar:

    Also wenn Sie schon bei Wolf Schneider sind, MUSS ich sein Buch "Wörter machen Leute: Magie und Macht der Sprache" empfehlen. Ein Buch wie die berüchtigte "Rote Pille"!

    5
    0
    Gonzo
    25 Nov 2020
    13:38
    Kommentar:

    Wenn man (wie die FAZ) glaubt, genug Gülle über andersdenkende (Nazis....AfD....Demonstranten, alles was links ist) ausschütten zu müssen, um "Auflage" zu machen, dürfte man gewaltig auf dem Holzweg sein. Es wird langweilig, immer den gleichen Schmäh darüber lesen zu müssen.

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    17
    1
      Gonzo
      25 Nov 2020
      13:39
      Kommentar:

      .....sollte natürlich heissen "....alles was NICHT links ist". Mea Culpa...

      6
      0
    Armin Reichert
    25 Nov 2020
    13:42
    Kommentar:

    Gestalten wie Peter Altmeier können nur als Funktionäre einer Bürokratie und unter den Schutz entsprechender Sicherheitskräfte überleben. In der freien Natur sind solche Kreaturen nicht überlebensfähig, eventuell in einem Pflegeheim.

    19
    1
    Albert Pflüger
    25 Nov 2020
    13:56
    Kommentar:

    Ist es denn generell verboten, daß Journalisten auf den Fluren des Parlaments Politiker ansprechen? Mir ist gar nicht klar, warum es überhaupt so schlimm sein soll, wenn man da einige Fragen stellt. Es ist ja nicht so, daß jemand genötigt

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    26
    1
      Ana D.
      25 Nov 2020
      14:08
      Kommentar:

      Eben. Hysterisches Geschrei von überbezahlten, sich selbst überschätzenden Narzissten.

      16
      2
      Dietmar Walther
      25 Nov 2020
      15:21
      Kommentar:

      Herr Pflüger, derartiges Bedrängen ist Journalisten nur erlaubt, wenn sie AfD Politiker anpöbeln und provozieren.!  Wahrscheinlich "nicht nur erlaubt", sonderen sogar "erwünscht". Dieser "van der Horst" von den öfftl. rechtl. hat das gerne gemacht, bei seinem Namen bin ich aber

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      13
      1
    X
    25 Nov 2020
    13:59
    Kommentar:

    Es geht einfach darum, auf allen Kanälen Opposition zu behindern, verhindern. Eine kontrollierende Instanz ist durch die Staats- und Elitennähe der Presse nicht vorhanden. Es geht nicht um Rechtsextreme, nicht um die AFD, nicht um Verschwörungstheoretiker (Nonsenswort ohnehin) und nicht

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    19
    0
      Dietmar Walther
      25 Nov 2020
      15:28
      Kommentar:

      X;  mit Ihrem Vorletzten Satz werden Sie wohl ins schwarze getroffen haben. Da die AfD Politiker in Sachen Bildung den anderen Parteien stark überlegen sind ist es auch eher unwahrscheinlich, dass sie Situationen herbeiführen bzw. diese unterstützen, welche ihnen negativ

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      4
      1
    Alex Chara
    25 Nov 2020
    14:00
    Kommentar:

    Habe mich gerade nochmals etwas schlau gemacht, fast alle großen deutschen  Zeiungen sind der Hand von nur 3 !!! Familien : Springer , Mohn , Burda. Liz Mohn und Friede Springer sind Freundinnen von A. Merkel, und Hubert Burda ist

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    19
    1
      X
      25 Nov 2020
      14:18
      Kommentar:

      Diese ganze, an sich gute Idee von Opposition und auch von freier Presse in einer Demokratie ist in der Praxis und in unserer Realität (nicht erst seit Merkel, aber immer deutlicher zu beobachten) so verdammt schwierig zu verwirklichen - seit

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      9
      0
        Eine Fallzahl
        25 Nov 2020
        16:44
        Kommentar:

        Ich empfehle wärmstens https://m.youtube.com/watch?v=zA3CxGlwRWY   Teil zwei ebenfalls. Langemann macht einen richtig guten Job! Da würde definitiv der falsche abgesägt.

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        0
      Frank Daarsten
      25 Nov 2020
      15:31
      Kommentar:

      Genau deshalb ist reitschuster.de von unschätzbarem Wert...

      10
      0
    Ana D.
    25 Nov 2020
    14:06
    Kommentar:

    Nur mal so zum Vergleich, über was die deutschen Medien sich nicht aufregen, und was keinerlei Forderungen nach Konsequenzen nach sich zieht: Ehem. AfD-Abgeordneter Arpaschi von Syrer schwer verletzt https://www.wochenblick.at/syrer-sticht-afd-mann-nieder-staatsanwaltschaft-sieht-keinen-haftgrund/ Aber wenn ein Politiker beschimpft wird ... oh je oh

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    18
    1
      X
      25 Nov 2020
      14:09
      Kommentar:

      Es ist alles klar. Миром правят собаки.

      3
      1
        X
        25 Nov 2020
        14:19
        Kommentar:

        Ich meinte das nicht sarkastisch.

        1
        0
    Corinne Henker
    25 Nov 2020
    14:19
    Kommentar:

    ...dass die parlamentarische Demokratie in der Bundesrepublik „möglicherweise eine(r) der schwärzesten Wochen ihrer Geschichte erlebt hat“. Hierin stimme ich der FAZ zu, beziehe mich dabei aber auf die Verabschiedung des Gute-Pandemie-Gesetzes.

    13
    1
    T-Alpha
    25 Nov 2020
    14:45
    Kommentar:

    Wurde in den Siebziger und Achtziger Jahren als junger Mensch durch den nüchternen. sachlichen und stets sorgfältig abwägenden Stil der FAZ geprägt. Die liberale Grundposition wurde nicht einfach dogmatisch durchgedrückt sondern argumentativ durch konsequent faktenbasierte Auseinandersetzung mit den Argumenten der

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    6
    0
    Karl Heinz Siber
    25 Nov 2020
    14:49
    Kommentar:

    Dass die Medien hier eine Mücke zum Elefanten aufblasen, ist unübersehbar. Ich denke aber, die Leser der FAZ werden nicht so blöd sein, das ernst zu nehmen. Andererseits: Von den vom Autor genannten "Gegenbeispielen" erscheint mir nur ein einziges einschlägig,

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    8
    0
    Franky
    25 Nov 2020
    15:07
    Kommentar:

    Das Computer Magazin ist mir lieb und wert, Playboy ist mir lieber und werter, FAZ ist mir am allerliebsten am "Allerwertesten".  

    7
    0
    Thors L.
    25 Nov 2020
    15:10
    Kommentar:

    Man braucht doch nur mal nach dem offenen Brief von Prof. Peter J.Brenner an die FAZ zu googlen . Darin hatte der Professor nicht nur seine Abo-Kündigung nach 50 Jahren an die FAZ durchgegeben, sondern auch seine Begründungen , indem

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    11
    0
      Frank Daarsten
      25 Nov 2020
      15:23
      Kommentar:

      Dank für die Info mit dem offenen Brief des Professors. Werde ich gleich mal lesen...

      4
      0
    Mr.Majestyk
    25 Nov 2020
    15:14
    Kommentar:

    ALLE Medien in diesem Land werden mittlerweile subventioniert und können ohne Staatshilfen nicht überleben, zudem publizieren alle weitesgehend Agenturmedungen und schreiben diese nur ab. Deswegen gleicht sich die Medienlandschaft wie ein Ei dem anderen. Selbst in meinem Käseblatt, der ersten

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    6
    0
      Dietmar Walther
      25 Nov 2020
      15:45
      Kommentar:

      Mr.Majestyk,  auch meine Meinung, die Regierung hat sich die ehemals "neutrale Presse", völlig unter den Nagel gerissen.! Deshalb können die Machthaber aus dem Politbüro auch machen was sie wollen ohne Kritik befürchten zu müssen.!  Über die wenigen "Freiheitskämpfer" wie z.B.

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      Mr.Majestyk,  auch meine Meinung, die Regierung hat sich die ehemals "neutrale Presse", völlig unter den Nagel gerissen.! Deshalb können die Machthaber aus dem Politbüro auch machen was sie wollen ohne Kritik befürchten zu müssen.!  Über die wenigen "Freiheitskämpfer" wie z.B. Boris Reitschuster, wird von diesen Systemjournalisten auch nur (gemäß ihres Auftrags) negativ berichtet. Selbstwertgefühl, Stolz, Anstand und Schamgefühl scheinen nicht mehr Lukrativ genug  zu sein.

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      0
      Mike
      25 Nov 2020
      16:55
      Kommentar:

      Mr. M , da gebe ich Ihnen absolut recht. Mir ergeht  es genauso. Die meissten Schlafschafe haben es noch nicht mal mitbekommen, geschweige sich denn mal die Mühe gemacht sich das Ermächtigungsgesetz durch zu lesen.  

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      0
    Frank Daarsten
    25 Nov 2020
    15:17
    Kommentar:

    Bei der faz lese ich nur noch die Reisereportagen. Auf Futtersuche fürs Gehirn reise ich aber dann im Direktflug ohne Zwischenlandung zu reitschuster.de

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    0
    Dietmar Walther
    25 Nov 2020
    16:21
    Kommentar:

    Hier ein sehr aufschlussreiches Statement von einem Polizeibeamten wärend einer Demo gegen diese überzogenen Coronamaßnahmen.! Von Beamten seines Kalibers müsste es viiiiiiiiel mehr geben.!    www.facebook.com/heinzleo.bruck/videos/2294709884008079/

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    0
    Dietmar Walther
    25 Nov 2020
    16:28
    Kommentar:

    Hier das Statement eines Polizeibeamten bei einer Demo gegen diese völlig überzogenen Coronamaßnahmen.  Von solchen Beamten mit Mut und Charakter müsste es viiiiiel mehr geben.! www.facebook.com/heinzleo.bruck/videos/2294709884008079/

    1
    0
      Der Censor
      25 Nov 2020
      16:58
      Kommentar:

      Der Link funktioniert leider nicht.

      0
      0
      Der Censor
      25 Nov 2020
      17:12
      Kommentar:

      Soweit ich informiert bin, ist es ausschließlich das Video von Rebecca Sommer, über das sich so echauffiert wird. Wer filmte sie denn von hinten und wer sprach aus dem Off den Satz mit dem A-Wort aus? War es Frau Sommer

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      0
        Der Censor
        25 Nov 2020
        17:14
        Kommentar:

        Oben stehender Kommentar von mir sollte eigentlich nicht als Antwort erscheinen, sondern als eigenständiger Beitrag.

        0
        0
    Eine Fallzahl
    25 Nov 2020
    16:33
    Kommentar:

    Guten Tag liebe Mitstreitende.   Ich möchte nochmal auf diese kleine Einführung bzgl WEF hinweisen, in der die Gästliste (2016) verlesen wird, welche sich nicht von der 2020 unterscheiden wird. Das erklärt uns allen sehr schön, weshalb der TV gleich

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    3
    0
      Eine Fallzahl
      25 Nov 2020
      16:33
      Kommentar:

      Link vergessen   https://m.youtube.com/watch?v=hsxwnyr-rdw

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      0
    Eugen Richter
    25 Nov 2020
    17:57
    Kommentar:

    FAZ. Ursprünglich eine konservativ-liberale Zeitung höchster Güte, die früher bis in die 1960er sehr offen für die wirtschaftsliberale Politik von Ludwig Erhard trommelte. Zurecht, wie ich meine. Ich halte es per se auch nicht falsch, wenn Zeitungen eine gewisse Schlagseite

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    2
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    Mechthild gehrmann
    25 Nov 2020
    19:14
    Kommentar:

    Sie haben noch zwei Sachen im Artikel vergessen: Klimaaktivisten sind im letzten Jahr in den Bundestag eingedrungen, haben mit Flyern den Vorraum verwüstet, sich vor das Rednerpult geworfen und toter Mann gespielt. Das war eine wirklich dunkle Stunde im Bundestag.

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    0
    Thorsten Maverick
    25 Nov 2020
    21:17
    Kommentar:

    Die FAZ hatte ich über 20 Jahre abonniert und kenne sie seit den 70ern. Damals war sie wirklich super. Irgendwann kam Frank Schirrmacher, und dann ging es bergab. Ich habe nicht verstanden, warum er in der Zeitung zum Herausgeber aufsteigen

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    Paulsen, Sönke
    25 Nov 2020
    22:34
    Kommentar:

    Der diesen Podcast verfasst hat, war ein junger Kerl auf der Suche nach Anerkennung. Man kennt das. Die schwärzeste Woche in der Nachkriegsgeschichte war für Deutschland wohl die Woche vom 5.9.1972, als die Israelische Olympiamanschaft von Palestinensern als Geiseln genommen

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    1
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    Stefan A.
    26 Nov 2020
    14:59
    Kommentar:

    Die FAZ war früher einmal ein Qualitätsblatt, auf dessen Informationen man sich verlassen konnte, mitte-rechts. Wem die Rundschau, die sueddeutsche, die zeit, der stern übel aufstieß, konnte sich darauf verlassen, daß die FAZ etwas anderes schrieb als die linken Salonblätter,

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    Niels
    26 Nov 2020
    16:23
    Kommentar:

    Traurig eigentlich nur, dass diese Entwicklung ja seit langem läuft und die meisten Menschen (so wie ich) genauso lange gleichgültig mit den Schultern zucken. Ich empfehle in diesem Zusammenhang zur Lektüre: "Deutsches Phrasenlexikon" von 1995. Hier findet sich eine humorvolle

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    Hermann
    26 Nov 2020
    20:15
    Kommentar:

    Bei der FAZ gibt es irgendso einen m.E. Irren: Friedrich Schmidt; Seines Zeichens Russlandkorrespondent: Bei ihm quillt bei jedem Wort und jedem Satz  sein HASS gegen Russland hervor; das ist nicht nur mir aufgefallen. Er betreibt regelrechte Kriegshetze.  Lesen Sie

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