Donald Trump – ein politischer Nachruf Was bleibt von seiner Präsidentschaft?

Ein Gastbeitrag von James Siever

Donald Trump muss das Weiße Haus am 20. Januar 2021 verlassen. Obwohl er höchstwahrscheinlich an der Wahlurne gewonnen hat, verlor er den Wahlkampf schließlich aufgrund einer zweifelhaften Zählung der Briefstimmen, die auch Tage nach der Wahl in Säcken abgegeben wurden.

In seiner turbulenten vierjährigen Präsidentschaft veränderte er die politische Agenda der USA und darüber hinaus vollständig, indem er seine Politik „America First“ vorantrieb. Er ist seit Jahrzehnten der umstrittenste Präsident. Sein kontroverser, unhöflicher Stil störte viele, insbesondere die Deutschen, deren politische Defizite und Misserfolge er unerbittlich aufdeckte.

Auch als Präsident blieb er der verachtete Außenseiter, der er immer war. Er wurde vom politischen Establishment in Washington gehasst, dessen komfortable und selbstgefällige Routine er durcheinanderbrachte. Aber er wurde von seinen Anhängern geliebt, sehr viele von ihnen waren hart arbeitende Amerikaner der Mittelklasse vom Land, die für ihn gestimmt haben, weil er versprochen hatte, sich um ihre Bedürfnisse zu kümmern.

America first

Als Präsident hielt Donald Trump an seinem Wort fest und führte seine „America First“-Politik durch, die er dem amerikanischen Volk versprochen hatte. Tatsächlich war er politisch äußerst erfolgreich bei der Durchsetzung seiner Agenda. Im Gegensatz zu all seinen Vorgängern weigerte er sich, die Rolle des „World Sheriff“ zu spielen: Er führte keinen Krieg, sondern brachte amerikanische Soldaten, insbesondere aus Afghanistan und dem Nahen Osten, nach Hause.

 

mvgIn Afghanistan zwang er die Regierung von Kabul, mit den Taliban zu verhandeln, anstatt amerikanische Soldaten in einem sinnlosen Krieg weiter zu opfern. Und im Nahen Osten war er der erste Präsident seit Jimmy Carter, der Araber und Israelis erfolgreich einander näherbrachte, indem er ein Abkommen zwischen Israel und den Emiraten vermittelte, zu dem auch Saudi-Arabien als informeller Partner gehört. Im Gegensatz zu Jimmy Carter, der den Friedensnobelpreis für das Camp-David-Abkommen erhielt, wurden Donald Trumps Bemühungen, die Spannungen im Nahen Osten abzubauen, ignoriert. Das ist schwer zu verstehen, weil sein Vorgänger Barack Obama den Friedensnobelpreis für nichts erhalten hat!

Als Präsident war Donald Trump, selbst Unternehmer und Geschäftsmann, ein überzeugter Befürworter des freien Unternehmertums und der Deregulierung. Er belebte die angeschlagene amerikanische Wirtschaft durch eine historische Steuerreform, indem er die Körperschaftsteuer von 35 auf 21% senkte. Dies hat industrielle Investitionen in den USA ausgelöst und Millionen von Arbeitsplätzen geschaffen. Unter seiner Präsidentschaft sank die Arbeitslosenquote auf ein Rekordtief und die Löhne stiegen deutlich an. Dass das Corona-Virus diesen Aufschwung plötzlich unterbrach, war nicht seine Schuld.

Auf Chinas wachsende Herausforderung gegenüber dem westlichen wirtschaftlichen und politischen Modell reagierte Donald Trump entschlossen mit der Einführung von Zöllen auf chinesische Waren. Angeblich, um das enorme Handelsdefizit der USA gegenüber China zu verringern, aber tatsächlich, um die aggressive chinesische Strategie zur Übernahme der wirtschaftlichen und politischen Weltherrschaft einzudämmen. Da diese chinesische Politik auch die Interessen Europas betrifft, insbesondere in Bezug auf faire Handelspraktiken, wäre es für die Europäer klüger gewesen, sich in diesem Konflikt auf die Seite von Donald Trump zu stellen, anstatt ihn der Störung der internationalen Handelsordnung zu beschuldigen.

Siebzig Millionen Wähler

Was bleibt von Donald Trumps Präsidentschaft? Entgegen den Vorhersagen der Meinungsforscher, die ihn abgeschrieben hatten, gewann er über 70 Millionen Stimmen, 8 Millionen mehr als vor vier Jahren, und verlor die Wahl am Ende nur knapp. Man kann davon ausgehen, dass er ohne Covid-19 („China-Virus“), für welches er ebenso wenig verantwortlich ist wie für die mehr als 200.000 Todesfälle, die Wahl gewonnen hätte. Donald Trumps „America First“ – Politik wird daher ein Faktor bleiben und sein Nachfolger wird kaum in der Lage sein, eine Politik dagegen zu machen. In jedem Fall wird Bidens Versöhnungspolitik scheitern, wenn er Trumps über 70 Millionen Wähler praktisch ignoriert.

Ob Joe Biden jemals in den Geschichtsbüchern erwähnt wird, bleibt abzuwarten, aber sicher ist, dass die Geschichte Donald Trump niemals vergessen wird!

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.
James Siever ist Geschäftsführer einer internationalen Industrieorganisation mit Sitz in München und Schwesterorganisation in den USA.
Zudem ist er Journalist und Herausgeber eines weltweit vertriebenen Branchenfachblatts.
Dieser Artikel ist eine Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch.
Bild: Matt Smith Photographer/Shutterstock
Text: gast / Übersetzung: Boris Reitschuster

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58 Kommentare zu Donald Trump – ein politischer Nachruf
    Ben
    14 Nov 2020
    14:51
    Kommentar:

    Man schaue sich dies hier an, und der Mann ist ja nun nicht irgendwer... https://twitter.com/LuetzowQ/status/1326934872997335040

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    Charlotte
    14 Nov 2020
    14:49
    Kommentar:

    Obama hat den Friedensnobelpreis nicht für nichts bekommen - sondern wegen seiner Hautfarbe! Er war quasi Türöffner für das in Ihn hinein produzierte! Gehasst hat Ihn das Establishment gerade auch wegen seiner Erfolge, weil nicht sein darf - was nicht

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      Gonzo
      14 Nov 2020
      16:45
      Kommentar:

      @charlotte: Diese Erfolge (außer einer Krankenversicherung für alle) sollten Sie hier mit uns teilen, ich selbst sehe da leider keine, außer, dass er Osama ins jenseits befördert hat (zum Glück!).

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      1
    Noname
    14 Nov 2020
    14:02
    Kommentar:

    Donald Trump wird am 21.1.2020 erneut sein Amt als Präsident bekleiden. Er hinterlässt eine hervorragende 4 Jährige Karriere und seine Wähler freuen sich auf weitere 4 Jahre Wahlversprechen umzusetzen. Die langweiligen immer wiederkehrenden Trauerzüge der Bidenanhänger verlaufen sich ständig auf

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      Noname
      14 Nov 2020
      20:12
      Kommentar:

      Geh mir nicht auf den Sack, Troll.

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    Manfred Lotze
    14 Nov 2020
    14:08
    Kommentar:

    Zum Vergleich Biden/Trump meine Hinweise auf die fast schon revolutionäre Außenpolitik von Trump:   Zwei Treffen mit Putin über je etwa 3 Stunden unter 4 Augen   Treffen mit Nordkoreas Präsidenten Kim Jong-un. Solche Diplomatie mit „Feinden“ gab es noch

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    1. Zwei Treffen mit Putin über je etwa 3 Stunden unter 4 Augen
     
    1. Treffen mit Nordkoreas Präsidenten Kim Jong-un. Solche Diplomatie mit „Feinden“ gab es noch von keinem US-Politiker.
     
    1. Abzug aller US-Truppen aus Afghanistan, vorerst versprochen und langsam eingeleitet
     
    1. Gegen Syrien ein Scheinangriff mit vielen wirkungslosen Raketen auf den angeblichen Giftgasangriff in Duma April 2018
     
    1. Weniger Drohnenmorde als unter Obama.
      Willy Wimmer u. a. nannten noch mehr Beispiele, die ihn gegenüber Killary Clinton unterschieden. Ich erkläre das mit seinem Beruf als „Händler“. Aber das Pentagon war als sein Gegner stärker.

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    6
    cowe
    14 Nov 2020
    14:09
    Kommentar:

    Mein Kalender zeigt heute den 14.11.2020. Bis 14.12.2020 gibt es noch ein Monat, und bis dann können so viele passieren. Alein die Hoffnung in die Gesichter manche Politiker zu schauen wenn es anders kommt wäre es Wert gewartet zu haben.

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      Silverager
      15 Nov 2020
      15:48
      Kommentar:

      Ach wär das schön !!!  

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      1
    Hildegard Hardt
    14 Nov 2020
    14:09
    Kommentar:

    Ich denke, daß es für einen "Nachruf" noch viel zu früh ist. Letztendlich wird der Supreme Court zu entscheiden haben, ob und in welchem Umfang Wahlbetrug betrieben wurde und welche Konsequenzen sich daraus für die Wahl des 46. US-Präsidenten ergeben.

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    4
      Roland
      14 Nov 2020
      21:25
      Kommentar:

      Herr Hausin, bewerben Sie sich doch mal als Journalist beim Spiegel oder Focus. Mit Ihrer außergewöhnlichen Sachkenntnis haben Sie bestimmt große Chancen. Bei gut informierten Bürgern dieses Blogs, die gerade das nicht sind, was Sie Trump vorwerfen, werden Sie sicherlich

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      Peter Gentner
      14 Nov 2020
      19:48
      Kommentar:

      Also soviel Nonsens kann man tatsächlich nur schreiben, wenn man sich null mit dem Thema beschäftigt und gar keine Ahnung hat..... oder besonders billig und durchschaubar provozieren will.

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      1
      wolfi
      14 Nov 2020
      20:48
      Kommentar:

      Roland, vergiss nicht Luft zu holen ! Auch wenn du nur Scheiße von dir gibst!

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      1
    Gonzo
    14 Nov 2020
    14:13
    Kommentar:

    Wie schon mal von mir erwähnt: Man wird sich nach Trump sehnen, sollte Sleepy Joe in`s Amt eingeführt werden. Man mag Trump nicht? Macht nichts, in meinem pers. Umfeld mag auch niemand Merkel. Trump ist ein "Trumpel"? Warum nicht, wenn

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    3
      Holger Kammel
      14 Nov 2020
      16:53
      Kommentar:

      Absolut! Man vergleiche den letzten, friedensnobelpreisgeehrten Clown mit dem gegenwärtigen Präsidenten. Ich habe mir die Rede des damaligen Kandidaten in Berlin angehört. 100.000 Menschen vor der Tribüne. Wie heißt es so schön, Rechte wären autoritätsgläubig und würden sich nach einem

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      Dagegen
      15 Nov 2020
      19:02
      Kommentar:

      Gonzo, ich lese seit längerem deine braunen und verhassten Beiträge. Zumindest findest du hier zwischen den anderen Spinnern etwas Zustimmung. Deine Kommentare könnten auch 1940 auf einer Schreibmaschine in Uniform getippt worden sein. Es ist widerlich!!!!

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    Emek
    14 Nov 2020
    14:20
    Kommentar:

    Trump hat noch mehr Gutes getan, als nur das hier aufgezählte. Obwohl das schon zum Nobelpreis reichen würde. Er hat diese freundschaftliche Beziehung zu Israel aufgebaut und den lästigen Palis ne Absage erteilt. Er hat sogar einen Friedensplan erstellt, der

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    Tobi
    14 Nov 2020
    14:22
    Kommentar:

    Viele machen den Fehler, das Fell des Bären zu schnell zu verteilen. Und Biden ist erst Präsident, wenn er zum Präsidenten ernannt wird. Bis dahin sind noch mindestens drei Wochen Zeit. Und glaubt man vielen Medien in den USA rollt

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    kritik2020
    14 Nov 2020
    14:30
    Kommentar:

    Es ist ein Verdienst von Trump, dass kein neuer Krieg von ihm ausging und er im Nahen Osten ausgleichender agierte, als seine Vorgänger.

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      Gonzo
      14 Nov 2020
      14:35
      Kommentar:

      @Kritik2020: .........mit wenigen Worten alles ausgesagt, Danke.

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    Ben
    14 Nov 2020
    14:41
    Kommentar:

    Für einen Nachruf ist es noch zu früh, hört nicht darauf, was unsere Qualitätsmedien verkünden, in den USA brodelt es und es wird immer klarer, das massiv an der Wahl manipuliert wurde, hört man bei uns natürlich nichts drüber! Somit

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    4
      Ben
      14 Nov 2020
      14:52
      Kommentar:

      https://twitter.com/LuetzowQ/status/1326934872997335040

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      0
    yoshikawa
    14 Nov 2020
    15:00
    Kommentar:

    Die in allen Battleground States eingesetzten Wahlmaschinen von Dominion haben Manipulationen durchgeführt. Die Stimmen wurden auf den Rechnern von Scytle zusammengeführt. "The votes cast by Americans were counted by a bankrupted Spanish company Scytl in Spain. Like Dominion Voting Systems,

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      Ulrich Jarzina
      14 Nov 2020
      21:16
      Kommentar:

      Das ganze bekommt  noch mehr ein "Geschmäckle", wenn man sich bewusst macht, dass einige von Scytls Servern in Frankfurt stehen. Passend dazu ist, dass der DE-CIX, am 4.11.2020 MEZ das erste Mal überhaupt einen Datendurchsatz von über 10 Tbit/ s

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      1
      Johannes Schumann
      14 Nov 2020
      22:49
      Kommentar:

      Ich finde es ohnehin problematisch, wenn auf ausländische Firmen bei so einer Technik gesetzt wird. Gerade von den Amis hätte ich nicht gedacht, dass die überhaupt erlauben, dass bestimmte Daten die USA verlassen.

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      0
    Peter
    14 Nov 2020
    15:32
    Kommentar:

    ich kann mir keinen Senilen als US Präsident und einen Transgender als Vize vorstellen. Deswegen bleibt Trump und alles wird gut.

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    7
      Silverager
      15 Nov 2020
      17:59
      Kommentar:

      Ihr Wort in Gottes Ohr.

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      1
    Stef
    14 Nov 2020
    15:35
    Kommentar:

    Es ist gut dass dieser fürchterliche Lügen-Präsident abgewählt wurde. Die Tatsache dass eine Abwahl des Präsidenten nach der ersten Legislaturperiode in den letzten 80 Jahren in den USA nur dreimal vorkam, zeigt auch wie schlecht Trump’s Leistung von den Amerikanern

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      Pepe0812
      14 Nov 2020
      15:45
      Kommentar:

      Dass Herr Reitschuster es zulässt, einen Kommentar dieser "Qualität"auf seiner HP veröffentlicht zu sehen spricht für seine Toleranz und Vielfalt.

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        Noname
        14 Nov 2020
        15:56
        Kommentar:

        :-) das kann man nur so ertragen und sehen...haha.

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        Karlo
        14 Nov 2020
        16:17
        Kommentar:

        @pepe: das ist halt stef's meinung, die kann er doch haben. Wichtig ist zu sehen "abgewählt wurde" framing oder wunsch? Der us-präsi wird der der im januar 2021 zum präsi erklärt wird, bis dann....

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        Martin
        14 Nov 2020
        17:04
        Kommentar:

        Einen Kommentar zuzulassen, der nicht der eigenen Meinung entspricht, ist das Normalste der Welt in einer Demokratie und hat nichts mit (großzügiger) Toleranz zu tun. Wer kritischen Journalismus ohne Ideologie propagiert muss auch so etwas ertragen! Eine andere Meinung nicht

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      Noname
      14 Nov 2020
      15:57
      Kommentar:

      Die Zeit zurückspulen wird niemand können, so bleibt nur die Hoffnung, Stef. Gott sei Dank.

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      0
      Gonzo
      14 Nov 2020
      16:27
      Kommentar:

      @Stef: Wäre nicht schlecht, wenn Sie die Positiven & Negativen Aspekte hier bez. der Trump-Politik näher erläutern würden, was Sie persönlich zu Ihrer Meinung/Aussage bewegt. Einfach zu sagen "Trump ist Scheiße" würden (denke ich) wir hier nicht so gelten lassen.

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        Alois Fuchs
        14 Nov 2020
        20:49
        Kommentar:

        Das meinte pepe vermutlich mit "Qualität"

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        Stef
        15 Nov 2020
        02:25
        Kommentar:

        Ein Hauptpunkt ist für mich einfach der Folgende: The Washington Post said in January 2020 that Trump had made more than 16,241 false or misleading claims as president, an average of about 14.8 such statements per day. The Toronto Star

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      Silverager
      15 Nov 2020
      18:03
      Kommentar:

      Nun, noch heißt der amerikanische Präsident Trump. Und ob es der senile Mädchenschnüffler Biden wird, wie "die Medien" es rausposaunen, ist noch nicht in trockenen Tüchern.

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    Pepe0812
    14 Nov 2020
    15:42
    Kommentar:

    Auch ich denke und hoffe: Für einen Nachruf ist es zu früh: https://sciencefiles.org/2020/11/13/biden-president-reject-4-weitere-jahre-trump-immer-wahrscheinlicher/  

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    Matthias Lübke
    14 Nov 2020
    17:36
    Kommentar:

    Obwohl er höchstwahrscheinlich an der Wahlurne gewonnen hat... nach diesem Halbsatz habe ich den Artikel nur noch Überflogen, alles andere erschien mir sinnlos. Der Artikel ist schon somatisch für eine Radikalisierung dieser Website, die bis vor kurzem noch gut war, aber

    weiterlesen
    Obwohl er höchstwahrscheinlich an der Wahlurne gewonnen hat... nach diesem Halbsatz habe ich den Artikel nur noch Überflogen, alles andere erschien mir sinnlos. Der Artikel ist schon somatisch für eine Radikalisierung dieser Website, die bis vor kurzem noch gut war, aber Herr Reitschuster ist vor einiger Zeit aus mir unerfindlichen Gründen um geschwenkt von einer kritischen Bericht Erstattung auf blankes ‚Dagegensein‘. Vieles hier habe ich gern gelesen, aber damit ist nun Schluss, denn leider, ich muss es so sagen, wird es langsam peinlich. Die FDP ist momentan die einzige Kraft, die Maß hält. Sorry Herr ReitSchuster, 6! setzen!

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      Johnny Guitar
      14 Nov 2020
      19:28
      Kommentar:

      Und Tschüß!

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        Matthias Lübke
        15 Nov 2020
        22:23
        Kommentar:

        Man sollte sich von falschen Freunden verabschieden, bevor es zu spät ist. Und immer daran denken. das was man den Gegnern vorwirft, nämlich von selbigen nicht wahrgenommen oder in die Ecke gedrängt zu werden, sollte man im eigenen Leben dann

        weiterlesen
        1
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      Ralf Hein
      14 Nov 2020
      20:04
      Kommentar:

      Bis zum Ende lesen hätte evtl. auch geholfen - es ist ein Gastbeitrag und eben nicht von Boris Reitschuster.

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      1
      Johannes Schumann
      14 Nov 2020
      22:47
      Kommentar:

      Und wo ist das Problem, Herr Lübke?

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      0
    Werner Björn
    14 Nov 2020
    18:14
    Kommentar:

    Oh Graus, wo bin ich hier? Vor 4 Jahren hatte der Goldblonde rund 3 Millionen weniger Stimmen als seine Konkurrentin, dieses Mal sind es nach aktuellem Stand der Auszählung (siehe Foxnews) ca. 5 1/2 Millionen weniger als sein Konkurrent. Der

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      Ralf Hein
      14 Nov 2020
      20:08
      Kommentar:

      Dank eines Wahlsystems an die Macht gekommen, welches nur rudimentär mit Demokratie zu tun hat Es ist immer wieder erfrischend zu sehen, wie viele aufrechte Deutsche eine klare Vorstellung haben wie Demokratie auszusehen hat und dass die USA alles andere

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      Dank eines Wahlsystems an die Macht gekommen, welches nur rudimentär mit Demokratie zu tun hat
      Es ist immer wieder erfrischend zu sehen, wie viele aufrechte Deutsche eine klare Vorstellung haben wie Demokratie auszusehen hat und dass die USA alles andere als demokratisch sind. Was haben 250 Jahre demokratische Tradition schon zu bedeuten ...

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        Werner Björn
        14 Nov 2020
        21:03
        Kommentar:

        Guten Abend Herr Hein, Erstens: Woher wissen Sie, dass ich ein Deutscher bin. Zweitens: Wie bekommen Sie es mit Ihrem Verständnis für Demokratie übereinander, dass in Amerika mehrmals jemand gewählt wurde, der nicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen bekommen hat,

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          Ralf Hein
          14 Nov 2020
          21:35
          Kommentar:

          Guten Abend! Den Deutschen habe ich tatsächlich nur rein statistisch vermutet, Ihr Kommentar spiegelt ja z.B. durchaus die Mehrheitsmeinung hier im Land. Zudem tun sich Deutsche nach meinen Erfahrungen besonders gern damit hervor andere Nationen zu belehren. Sie sprechen mit

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      Johannes Schumann
      14 Nov 2020
      22:36
      Kommentar:

      Das Wahlsystem ist vorher bekannt. Beide Parteien und die Wähler haben sich darauf eingestellt. Und es ist demokratisch. Wo steht denn geschrieben, dass das Wahlmännersystem demokratische Prinzipien verletze? Nirgends! Die Bürger haben außerdem nicht nur den Präsidenten zu wählen. Die

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      0
        Ralf Hein
        15 Nov 2020
        00:46
        Kommentar:

        Ich will nicht kleinlich sein, aber auch das Repräsentantenhaus ist keine 1:1 Abbildung des Wählerwillens. Die Wahlbezirke haben verschieden viele Einwohner, auch hier ist also streng genommen nicht jede Stimme gleich wert.   Das nur als Ergänzung, ich sehe es

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          Eloman
          16 Nov 2020
          23:14
          Kommentar:

          Bei der Wahl zum EU-Parlament hat die Stimme eines Bürgers des Zwergstaates Malta das vielfache Gewicht der Stimme eines Deutschen. Fernerhin, die USA sind eine Union einzelner Staaten, die peinlichst darauf achten, möglichst viel Unabhängigkeit zu bewahren. Sie haben zB

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    hohpe
    14 Nov 2020
    18:30
    Kommentar:

    "Donald Trump muss das Weiße Haus am 20. Januar 2021 verlassen." DAS kann ich auch überall anders lesen und hätte es hier nicht erwartet. vor dem 14. dezember 2020 weiss keiner, wer  zum neuen us-präsidenten gewählt werden wird.

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    3
      Bengt
      14 Nov 2020
      18:41
      Kommentar:

      Doch. Alle wissen es. Biden.

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        Johnny Guitar
        14 Nov 2020
        19:31
        Kommentar:

        Dann herzliches Beileid USA!

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        3
    Johannes Schumann
    14 Nov 2020
    22:26
    Kommentar:

    Ich fand Trump als Präsident große Klasse. Niemand hat so viel erreicht. Schon im ersten Amtsjahr überbot er doch die Leistungen von acht Jahren Obama. Die Deutschen haben zu viel Schaum vorm Maul, um seine Leistungen zu würdigen. Vielleicht braucht

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    3
    4
    Jens
    14 Nov 2020
    22:37
    Kommentar:

    "Nachruf". Soso. Vielleicht mal warten bis zum 14.12., oder? Vorher nix Präsident gewählt in Amerika; auch, wenn das immer noch viele nicht kapieren hier. Weder hüben Linke noch drüben Rechte. Guckst du! Aber vielleicht isses doch schon gelaufen, wer weiß.

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    7
    0
      Roland
      15 Nov 2020
      10:55
      Kommentar:

      Punktgenaue und treffsichere Analyse. Lass dich bitte nicht entmutigen, denn Veränderung geschieht immer von innen nach außen. Lügen haben kurze Beine. Die totalitäre linksgrüne NWO wird grausam und zerstörerisch sein. Doch die Menschen dieses Planeten Erde geben diesen Herrschaften leider

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      2
      0
    Bernd
    15 Nov 2020
    02:40
    Kommentar:

    Hat er wirklich schon verloren ? Die Hoffnung stirbt zuletzt und Trump ist der erste Präsident, dem ich den Sieg von Herzen wünsche. Kein Krieg, kein Stress mit den Russen, nur mit Merkel. Damit kann ich gut leben.

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    Rotwein
    15 Nov 2020
    10:33
    Kommentar:

    Selten so einen dummen, einseitigen Bericht gelesen. Trump gehört weg und zwar schnell. So ein Psycho hat den Koffer für die Atomcodes.

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      Eloman
      16 Nov 2020
      23:16
      Kommentar:

      Selten so einen dummen einseitigen Kommentar gelesen. Meinen Sie nicht, bei ZEIT Online wären Sie besser aufgehoben?

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