Framing in Fortsetzung: Die ARD und Leipzig Neues zur Querdenken-Demo am vergangenen Samstag

Höchst brisante, aber kaum bemerkte Informationen über den Verlauf der Demonstration am Samstag in Leipzig verbreitet jetzt die Sportschau der ARD. Demnach haben Fußball-Hooligans – Anhänger aus Leipzig, Chemnitz oder Cottbus – entscheidend zu den Ausschreitungen am vergangenen Wochenende auf der Querdenken-Demonstration beigetragen. Dies ist insofern ganz wichtig, weil es in den Medien und von der Regierung so dargestellt wurde, als seien die für die Ausschreitungen Verantwortlichen den Querdenkern selbst zuzurechnen gewesen.

So wichtig diese Enthüllung ist und so sehr sie eigentlich das offizielle „Narrativ“ widerlegt – die Sportschau biegt die Nachricht sofort wieder so zurecht, dass sie doch wieder zur offiziellen Version der Ereignisse passt. Zumindest widerspricht das, was die ARD-Sendung berichtet, dem, was ich selbst vor Ort erlebt und in einem sechsstündigen Livestream dokumentiert habe, und was auch andere Augenzeugen berichten (siehe unten). So heißt es bei der ARD, Querdenken-Unterstützer hätten die Hooligans euphorisch gefeiert. Ich selbst war an der neuralgischen Stelle und habe eher das Gegenteil erlebt – einige Querdenker  versuchten, sich den Hooligans in den Weg zu stellen bzw. sie von der Gewalt abzuhalten. Genau an dieser Stelle standen schon Kameras, etwa vom ZDF (die entscheidenden Szenen sehen Sie hier).

Weiter heißt es bei der ARD: „Wegen der Hooligans hätten sich die Polizisten zurückgezogen, sagen Fanforscher Claus und weitere Szenekenner, die vor Ort das Szenario beobachtet hatten. Die Hooligans wären in erster Reihe vorweg gegangen und hätten als ‘Wellenbrecher‘ den Weg durch die Welle an Polizisten freigemacht. Nachdem die Polizisten sich daraufhin zurückzogen, wurde der Marsch durch die Leipziger Innenstadt möglich.“

Ich und andere Augenzeugen haben das ganz anders erlebt. Die Hooligans hatten zuerst randaliert. An der entsprechenden Stelle am Georgiring öffnete die Polizei ihre Absperrung aber deswegen nicht. Dies geschah erst viel später, vor meinen Augen, als die Hooligans abgezogen waren, weil der Andrang von hinten zu groß war und es sonst zu einer massiven Anstauung gekommen wäre.

Von Hooligans keine Spur

Ich war auch Augenzeuge und habe in meinem Stream (wegen Netzabbrüchen leider nur teilweise) dokumentiert, wie später die Absperrung am Hauptbahnhof durchbrochen wurde. Auch hier gab es keine Hooligans mehr an vorderster Front. Warum die ARD hier diese Behauptung aufstellt, ist mir schleierhaft. Hier sehen Sie das Video eines Kollegen und Lesers meiner Seite, das den Durchbruch zeigt, bei dem ich (ohne Netzverbindung) anwesend war – von Hooligans keine Spur. Unten auch die ausführliche Beschreibung des Durchbruchs durch den Kollegen.

Provokateure an der Absperrung

Fan-Forscher Robert Claus sagte in dem ARD-Beitrag: „Wir reden von einer professionalisierten Gewaltszene.“ Genau das war auch mein Eindruck, als plötzlich wie aus dem Nichts gewaltbereite junge Männer auftauchten und die Polizei provozierten (anzusehen hier, wie oben). Die ARD beschreibt diese Situation treffend: „Mehrere hundert Personen hatten sich seit Mittag in der Nähe des Hauptbahnhofs aufgehalten – unter ihnen nach Sportschau-Informationen überwiegend Kampfsportler und bekannte Hooligans aus dem Fußballumfeld.“ Der nächste Satz in dem ARD-Bericht widerspricht allerdings dem, was ich gesehen habe: „Nachdem Pyrotechnik auf die Polizei geworfen worden war und Straßensperren eingerissen wurden, kam es zunächst zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, ehe sich diese – zahlenmäßig den Hooligans weit unterlegen – zurückzog.“

Weiter wird Claus zitiert: „Rechte Hooligans stellen selten die Redner, sie organisieren auch nicht die Informationstische, sondern sie stellen die Muskelkraft. Wenn es darum geht, eine Polizeikette zu durchbrechen oder den politischen Gegner anzugreifen, ist genau das ihre Aufgabe. Die Arbeitsteilung konnte man in Leipzig zur Perfektion sehen.“ Was ich gesehen habe, spricht für das Gegenteil. Auf mich wirken solche Aussagen wie der Versuch, einen Zusammenhang zwischen friedlichen Demonstranten und Hooligans herbeizuschreiben, ohne jede Belege. Im Weiteren wird dann noch munter weiter das Framing der Radikalisierung der Proteste und deren Nähe zu Nazis betrieben.

Sehr zu empfehlen zum Verständnis, was wirklich geschah, sind unglaubliche Szenen, die der Youtube-Sender ExoMagazinTV zeigt: Auf denen ist zu sehen, wie genau die Gruppe, die ich später als Provokateure ausmachte, und die offenbar die genannten Hooligans sind, gezielt, wie auf Kommando, regelrecht zu der Absperrung rennt, wo sie dann für Krawall sorgt und wo bereits die Fernsehkameras sind. Ich empfehle Ihnen sehr, sich diese Bilder anzusehen – über diesen Link.

Interessant ist auch, dass Regierungssprecher Steffen Seibert und der Sprecher des Innenministeriums Behauptungen zu Leipzig aufstellten, die im Widerspruch zu den Angaben der Polizei in Leipzig stehen. Auf meine Rückfrage in der Bundespressekonferenz zu der Diskrepanz hatte die Regierung keine Antwort (siehe hier).

Widersprechender Augenzeugenbericht

Ein befreundeter Journalist schickte mir diesen Augenzeugenbericht, der in krassem Gegensatz zu der Schilderung der ARD steht – er möchte aber anonym bleiben:

„Ich hoffe, Ihre Blessuren heilen gut. Ich selbst war gestern mit meinem Sohn in Leipzig, um die Demonstration zu beobachten. (Leider haben wir uns nicht getroffen.) Daher kann ich Ihnen einige Ergänzungen aus anderer Perspektive bieten. Sie können sie gerne für Ihre Berichterstattung verwenden. Ich möchte dabei nicht namentlich erwähnt werden. Ihren Videomitschnitt habe ich noch nicht gesehen, aber Ihren Artikel, den Sie heute veröffentlicht haben.

Demonstranten auf dem Weg zum Bahnhof

Der Augustusplatz war bereits voll, als wir gegen etwa 13:30 Uhr eintrafen. Wir kamen von der Grimmaischen Straße her und blieben zunächst auf der Westseite des Platzes, weil kein Durchkommen war. Auf der Westseite marschierte immer wieder ein Trupp von etwa 50 jungen Männern im Gänsemarsch die Goethestraße auf und ab. Ich dachte mir sofort: Das wird noch Ärger geben. Die Polizei stand aber daneben, schaute zu und ließ den Trupp hin- und herwechseln. Zunächst war ich mir nicht sicher, ob die jungen Leute der Antifa angehörten. Allerdings war eine gewisse Uniformierung durch Adidas-Kleidung und „The North Face“-Jacken erkennbar.

Später entdeckte ich eindeutige Hinweise auf die NPD. Deren Sammlungsort befand sich an der Westseite der Leipziger Oper. Dort wurden Schilder emporgehalten, auf denen auch „Deutsche Stimme“ stand, so heißt die Zeitung der NPD. Auch eine schwarzweißrote Reichsfahne habe ich gesehen.

Ich vermute, dass dieser Trupp immer wieder auf die andere, östliche Seite zum Grimmaischen Steinweg zog, wo die Stadt Leipzig eine Antifa-Demo in direkter Nachbarschaft zu den Querdenkern erlaubt hatte; eine Entscheidung, die ich für unverantwortlich halte. Wollte die Stadt etwa gewalttätige Ausschreitungen provozieren? Rechtsanwalt Markus Haintz sagte durch, dass die Gegendemonstration der Querdenker-Demonstration Platz wegnehme. Auch das hat sicher mit dazu beigetragen, dass vielfach die Abstände nicht eingehalten werden konnten.

In Trance gesungen

Als die Demonstration aufgelöst wurde, herrschte Verwirrung, weil niemand sagte, was zu tun ist. Die Polizei nutzte die Möglichkeit nicht, auf die Bühne zu gehen, um die Lautsprecheranlage zu nutzen. Vielleicht hat sie sich nicht getraut. Etwaige Polizeidurchsagen waren unverständlich. Nun formierte sich an der Goethestraße unter den Augen der Polizei die NPD, kenntlich an einer JN-Fahne („Junge Nationalisten“) und den „Deutsche Stimme“-Schildern. Diese gut 50 Personen zogen die Straße Richtung Hauptbahnhof hinunter. Vereinzelt gingen Demonstranten nach. Wir blieben auf dem Augustusplatz, weil wir nicht der NPD hinterherlaufen wollten. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass diese Leute auf Krawall aus waren.

Später wurden ja auch dort am Bahnhof Feuerwerkskörper geworfen. Der Platz leerte sich allmählich, denn die meisten gingen weg in Richtung Osten zum Georgiring. So konnten wir zur Bühne gehen, vor der eine Gruppe Querdenker Friedensgesänge anstimmte und sich in Trance sang. Wir folgten dann dem Strom, der sich auf dem Georgiring Richtung Hauptbahnhof bewegte. Dieser Strom kam allerdings zum Stillstand, weil die Polizei am Hauptbahnhof die Straße abgeriegelt hatte. Während viele Demonstranten Kerzen auf die Straßenbahngleise stellten, sahen wir unten am Hauptbahnhof Rauchschwaden.

Vereinzelt gingen Feuerwerkskörper hoch. Dort musste es also zur Sache gehen. Als es nicht mehr weiterging und sich die Menge verdichtete, weil immer mehr Menschen nachrückten, gingen wir nach links durch den Park auf den Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof. Nun standen wir in den Reihen der Polizei. Hinter uns befanden sich die Reiterstaffel, ein Wagen mit der Einsatzleitung und in quadratischen Formationen Polizisten. Vor uns bildeten Polizisten zwei Ketten, die versuchten, die drängende Masse zurückzuhalten. Das gelang ihnen immer weniger. Die Polizisten stammten aus vielen verschiedenen Bundesländern. Die Koordination der einzelnen Polizeigruppen war sicher nicht einfach.

Nervöser Schimmel

Eine Einheit der von den Querdenkern gefürchteten Berliner Polizei machte sich bereit, zog sich dann aber wieder zurück. Da ich selbst gelegentlich reite, galt mein besonderes Interesse den Pferden. Die Tiere der Reiterstaffel wurden angesichts des Trubels sehr unruhig. Besonders ein Schimmel, dessen Reiterin alle Mühe hatte ihn zu kontrollieren, drohte, die anderen Pferde mit seiner Nervosität anzustecken. Für einen Einsatz gegen Demonstranten kamen sie daher nicht in Frage. Der Druck der nachschiebenden Menge wurde immer größer. Einige Einsatzwagen zogen sich deswegen von der Spitze in die zweite Reihe zurück, ebenso die Reiterstaffel. Schließlich riss unter dem Schub der Menschenmenge die Polizeikette.

An dieser Stelle waren Polizisten aus Sachsen-Anhalt im Einsatz. Die Demonstranten strömten in großer Zahl nach. Für die Polizei gab es nichts mehr zu halten, sie konnte nur noch zusehen und die Demonstranten auf dem Innenstadtring begleiten. Zwei oder dreimal versuchte die Polizei, wieder Ketten zu bilden, aber alle diese Versuche scheiterten. Es war keinesfalls eine Entscheidung der Polizei, die Demonstranten ziehen zu lassen. Es war aber eine sehr gute Entscheidung der Polizei, keine Gewalt einzusetzen, um die Menschen aufzuhalten. So konnte die Demonstration zu einem friedlichen Ende kommen.

Viele offene Fragen

Den Augenblick, als die Polizeikette riss, habe ich gefilmt. Ich stelle das Video gern zur Verfügung (anzusehen hier).

Zum Schluss noch eine Anmerkung und Fragen: Übergriffe auf Journalisten habe ich selbst nicht erlebt. Der einzige Übergriff, der mir bekannt ist, ist der auf den Kollegen Reitschuster. Ich habe Journalisten an vorderster Front gesehen, die ungehindert ihrer Arbeit nachgehen konnten. Einige davon waren geradezu martialisch ausgestattet, etwa mit Helmen. Vielleicht sollte Kollege Reitschuster das nächste Mal auch einen Helm aufsetzen.

• Warum erlaubte die Stadt Leipzig eine Gegendemonstration von
Linksextremen in unmittelbarer Nähe zur Querdenken-Demo?
• Warum ließ die Polizei die gewaltbereiten Rechtsextremen innerhalb
der Querdenken-Demonstration ungehindert passieren?
• War eine Eskalation von manchen Verantwortlichen politisch gewollt,
selbst wenn sie auf Kosten Tausender friedlicher Demonstranten, auf Kosten
von Journalisten und auf Kosten von Polizisten geht?
Diese Fragen müssen geklärt werden, im Interesse unserer Demokratie und unseres Rechtsstaats.

Bild: Martin Lopez
Text: red
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König Michael
3 Monate zuvor

Mein täglicher Kampf: Dicke, rote Clownnase auf die Maske und JEDER WEISS BESCHEID. Setzt jetzt ein Zeichen des MUTES und der HOFFNUNG.  ROTE NASE!

m.eich
3 Monate zuvor

Framing?Wieso Framing?

Da ist doch alles die Wahrheit ,die uns unsere DDR II Sender ,ARD und ZDF jeden Tag präsentieren.Ich finde das geht doch wohl ein bisschen zu weit.Wo kämen wir dann hin wenn 83 Millionen Menschen nicht an das Glauben ,was uns unsere Pastoren Tochter jeden Abend in unsere Vokstuben palawern lässt.

immerhin hat sie es doch unter Eid geschworen:

In Artikel 56

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

also bitte.Da steht es doch schwarz auf weiss.

Oder sollte das vielleicht auch Fram… ????????????????

Nein das kann nicht sein!

Pepe0812
3 Monate zuvor

Zu den berechtigten, offenen Fragen: Das Zusammenspiel von Medien und Regierung (mit Sicherheit waren auch mittels gedungener Provokateure) dient einzig und allein dazu, Demonstrationen derart zu diskreditieren, um Akzeptanz für neue Gesetze zu erzeugen, die dann unser altes Rechtssystem aushebeln und damit die Grundlage für eine neue Diktatur schaffen.

kasha
3 Monate zuvor

Herr Reitschuster, Sie haben in ihrem originalen Live-Stream bereits ab 2:19:18 eine Dame eingefangen, sie offensichtlich zum ZDF-Kamera-Mann gehört, den Sie filmten. Sie macht seltsame Hand- und Armbewegungen, wie als wenn sie „jemanden Zeichen gibt“. Als Sie das ZDF-Team direkt (Aug in Aug) filmten, wirken die etwas gestresst, und nehmen die Kamera runter und „ziehen sich zurück“. Für mich wirkt diese Frau mit den rötlichen Haare, dem schwarzen Mantel und der schräg getragenen Tasche wirklich seltsam. Gibt es Videos, die genauere Analysen dazu zulassen?

Miriam
3 Monate zuvor

Danke für diesen Bericht. Mir fällt da die Demo in Berlin Ende August ein. Im Corona Ausschuss hat der ehem. Grünenpolitiker Herr Sieber ausgesagt, dass vor dem Reichstaggebäude vom Berliner Senat 2 Demos erlaubt wurden: NPD und Reichsbürger. Und die haben wohl auch versucht das Gebäude „zu stürmen“.

Laut Aussage eines Kriminalwissenschaftlers und ehem. Polizisten, der als letztes aussagt, war vor dem Reichstag zu wenig Polizisten, aber auf der ganzen Demo massenweise Polizeikontrolle. Nach seiner Analyse wurden Straßenabsperrungen so gesetzt, dass die Leute viel zu dicht gedrängt waren. Er geht davon aus, dass dies mit Absicht so gemacht wurde, damit es einen Grund gab die Demo abzubrechen. Hier die ganze Sitzung: https://www.youtube.com/watch?v=8uXavZd5uco

Martin Lopez
3 Monate zuvor

Vielen Dank für die Berichterstattung. Was wäre dieses Land nur ohne kritische Stimmen.

 

Weitere Fotos einiger Demos. Wer Fotos verwenden möchte, bitte kurzen Kontakt!

Querdenken-341 – Versammlung für die Freiheit – deutschlandweite Großdemo in Leipzig – 07. November 2020
https://eyespeak.de/querdenken-341-versammlung-fuer-die-freiheit-deutschlandweite-grossdemo-in-leipzig-07-november-2020/

Querdenken-89 – Fest für Freiheit und Frieden – Großkundgebung auf der Theresienwiese in München – 12. September 2020
https://eyespeak.de/querdenken-89-fest-fuer-freiheit-und-frieden-grosskundgebung-auf-der-theresienwiese-in-muenchen-12-september-2020/

Querdenken-711 – Wir für das Grundgesetz – Berlin invites Europe – Fest für Freiheit und Frieden – 29. August 2020
https://eyespeak.de/querdenken-711-wir-fuer-das-grundgesetz-berlin-invites-europe-fest-fuer-freiheit-und-frieden-29-august-2020/

else legne
3 Monate zuvor

Verehrter Herr Reitschuster,

Dank Ihrer qualitativen, hochwertigen Berichterstattung, wurde ich vom Spiegel Leser zum Reitschuster Fan. Sie geben mir Mut,  weiter meine Meinung in Schrift u. Taten weiter zuführen.

Ihre Berichterstattung über die Querdenker Demos decken sich mit meinen Beobachtungen, als Querdenker Oma . An diesem Wochenende werden viele Demos in Deutschland statt finden u. ich würde mir wünschen, dass sich viele mutige Menschen auf den Weg machen , trotz VS Beobachter. Ich gehöre weder den Rechtsextremen, Reichsbürgern, Antisemiten und absurden Verschwörungstheoretikern wie Herr  Söder die Querdenker Demonstranten im Münchner Merkur betitelt an, sondern eine aufmerksame Mitbürgerin, die seit 67 Jahren die politische Szene aufmerksam verfolgt.

Irmtraut Voß
3 Monate zuvor

Den Livebericht habe ich größtenteils mitverfolgt. Bin im Außendienst tätig und komme mit vielen Menschen in Kontakt. Es hat mich erschreckt, wie erfolgreich die Berichterstattung von der ARD war. Ein vollkommen verzehrtes Bild.

Luke
3 Monate zuvor

Als jemand, der selbst viele Jahre lang seinem Fußballverein durch die Republik hinterhergereist ist, erlaube ich mir folgenden Urteil: Wenn ein „Fan-Forscher“ etwas sagt, kann man zu 95% davon ausgehen, dass es sich genau anders abgespielt hat.

Thomas
Antwort an  Luke
3 Monate zuvor

Verblüffend ist zudem, wieviel Leute anscheinend von der „Fan-Forschung“ leben können! Sind das jetzt auch Corona-Opfer und haben somit etwa Anspruch auf Überbrückungsgelder aus der Bazooka von Olli?

Thomas
3 Monate zuvor

Ich habe das Ende der DDR hautnah miterlebt. Ich denke, die vielen friedlichen Demonstranten sind die wirklich wichtigen Multiplikatoren. Das neue IfSG ist nichts anderes als der letzte Versuch, den zunehmenden Druck der Straße in den Griff zu bekommen. Aber sie werden scheitern. Denn wir sind viele, verdammt viele. Und wir werden immer mehr.