„Je suis Samuel“, anyone? Die barbarische Enthauptung von Samuel Paty und die seltsam stillen Reaktionen

Ein Gastbeitrag von Matthias Heitmann

Das Entsetzen war groß nach der bestialischen Ermordung und Enthauptung von Samuel Paty durch einen 18-jährigen islamischen Extremisten am 16. Oktober 2020 in Conflans-Sainte-Honorine im Raum Paris. Und es hallt auch immer noch nach, besonders in Frankreich, aber auch in der deutschen Öffentlichkeit. Der 47-jährige Geschichtslehrer hatte im Schulunterricht während einer Diskussion über Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen aus der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ gezeigt. Auf diesen Vorfall bezog sich wenige Tage später sein Henker, als er „Allahu Akbar“ rufend Paty in der Nähe der Schule hinrichtete. Paty wurde Opfer einer religiös motivierten Mordlust, weil er für das Recht auf Meinungsfreiheit eintrat.

Die Ermordung von Paty müsste für jeden Menschen, dem Freiheit und Zivilität etwas bedeuten, eine so abscheuliche Tat sein, dass es eigentlich unvorstellbar ist, darüber nicht entsetzt und erzürnt zu sein. Und dennoch: Erinnert man sich an die weltweiten Reaktionen auf den gewaltsamen Tod von George Floyd am 25. Mai 2020 in Minneapolis, dann fallen erhebliche Unterschiede im Umgang mit beiden Taten auf. Im Fall Floyd wurde europa- und weltweit demonstriert. Im Fall Paty überwiegt hingegen eine eher schweigsame Erschütterung. Die Frage muss erlaubt sein: Ist tödlicher Rassismus in den USA schlimmer als tödlicher Islamismus in Europa? „Je suis Samuel“, anyone?

Es geht nicht darum, zwei Leben und zwei unterschiedliche Morde gegeneinander aufzuwiegen. Auch soll hier nicht gewertet werden, ob Rassismus schlimmer oder weniger schlimm ist als Islamismus. Doch es gibt eine Sache, die noch schlimmer ist, als diese Frage offen zu diskutieren: sie ohne Diskussion durch ein öffentliches Schweigen, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, implizit zu beantworten. Und genau dies geschieht. Woher sonst kommt die auffällige Zurückhaltung im einen und die Bereitschaft zu öffentlichen Massendemonstrationen (in Coronazeiten!) im anderen Fall?

Es scheint, als hielten sich gerade die sich als fortschrittlich und weltbürgerlich verstehenden Teile der deutschen Gesellschaft und Elite im Falle des Franzosen Paty auf eine unangenehm ungerührte Art und Weise für „nicht zuständig“. Bedenklich lange dauerte es, bis erste Stellungnahmen erschienen. Im Fall des US-Amerikaners Floyd war dies anders: Hier kamen die Reaktionen nicht nur emotionaler und absoluter, sondern auch postwendend und türmten sich über Tage und Wochen zu einer Protestwelle auf, die bis heute nachhallt. 

Im Fall Paty konnte man den Eindruck gewinnen, es eher mit einer routiniert-achselzuckenden Reaktion auf einen weiteren Terroranschlag in Frankreich zu tun zu haben. In manchen Trauerbekundungen tauchte nicht einmal der Name des Opfers auf. George Floyd wurde von der aufgebrachten Öffentlichkeit förmlich in Besitz genommen, der Name Samuel Paty dürfte hingegen recht schnell in der Liste von mehr als 250 Todesopfern islamistischer Gewalt, die Frankreich seit 2015 zu betrauern hatte, verschwinden.

Noch stiller fielen die Reaktionen hierzulande aus, als sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Reaktion auf den Anschlag mit deutlichen Worten für die Verteidigung freiheitlicher und republikanischer Werte aussprach, direkt islamische Fundamentalisten ansprach und in den Tagen danach auch Taten folgen ließ. Solche klaren Statements und Aktionen in Bezug auf das barbarische Treiben radikaler Islamisten sind in Deutschland nur selten zu hören – und schon gar nicht von der Bundesregierung. In weiten Kreisen der Gesellschaft würde man hinter derlei Statements zumeist erzkonservative bis rechtsradikale Motive vermuten, weshalb man lieber davon absieht, sich unter dem Banner der Verteidigung von Grundrechten potenziell mit den falschen Leuten zu versammeln. Mehr Sorgen bereitet vielen die Frage, ob derlei Terroranschläge dazu führen könnten, dass friedliche Muslime zur Zielscheibe von Racheakten werden könnten.

Auch wenn dieses selbstverständlich genauso wenig hinnehmbar wäre wie alle anderen Formen politisch oder religiös motivierter Gewalt, so kann dies dennoch kein Grund dafür sein, inhaltliche Hintergründe von Terrorakten zu verschleiern. Es kann nicht sein, dass Morde, die von Angehörigen einer „Minderheit“ an Angehörigen einer „Mehrheit“ (Paty) begangen werden, anders diskutiert werden als Morde von Mehrheitsvertretern an Angehörigen einer Minderheit (Floyd). Stattdessen aber den Kopf einzuziehen und die Wahrheit nicht zu benennen, hilft weder der Gesellschaft noch den Terroropfern noch denjenigen, die im Zweifel völlig zu Unrecht der Gewalt oder der Mitschuld bezichtigt werden. Ohne Wahrheit gibt es keine Gerechtigkeit.

Doch das Problem ist aber nicht nur Verzagtheit, in Konflikten klar Stellung zu beziehen – es ist schlimmer: Denn der Fall Paty zeigt ja, dass de facto durchaus Position bezogen wird. Wenn hierzulande Tausende von Menschen wütend gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA demonstrieren, aber einem Franzosen, der aufgrund seines Engagements für Meinungsfreiheit und Bildung hingerichtet wurde, nicht auch nur annähernd ebenso viel Solidarität bekundet wird, dann ist das ein deutliches Statement. Und dieses gilt es ernst zu nehmen.

Tatsache ist: Die deutsche Öffentlichkeit tut sich mit der Ablehnung von Rassismus leichter als mit der Ablehnung des islamischen Fundamentalismus. Antirassismus ist, wie auch die Gleichbehandlung von Männern und Frauen, in den letzten Jahren in den offiziellen Kanon der politisch-moralischen Werte eingegangen, die in der Bundesrepublik getrost zur Staatsräson gezählt werden können. Antirassistische and antidiskriminatorische Rechtsprechung und Verhaltensweisen sind nicht nur öffentlicher Standard, sondern werden auch von einer Mehrheit der Menschen erwartet und praktiziert. Verstöße gegen diesen Konsens rufen moralische Empörung hervor und ziehen Proteste und staatliches Handeln nach sich. 

Vergleichbar harte Reaktionen auf Verstöße gegen derartige Prinzipien bleiben jedoch häufig dann aus, wenn dies zu einer Kollision mit sich auf den Islam berufenden Traditionen führen könnte. So laut gegen Sprachdiskriminierung gewettert wird, so stillschweigend werden Zwangsehen und Zwangsverschleierung von der breiten Öffentlichkeit hingenommen. Der Vorwurf, Kritik an derlei Praktiken könne als rassistisch, islamophob oder minderheitenfeindlich interpretiert werden, ist so präsent, dass es so gut wie keine öffentlichen Proteste gegen diese Formen von Diskriminierung in Deutschland gibt.

Hinzukommt, dass die Dominanz des Antirassismus und der geschlechtlichen Antidiskriminierung im bundesrepublikanischen Wertekanon Konsequenzen für demokratische Freiheitsrechte hat: So ist es gerade die Meinungsfreiheit, die immer wieder und auch immer häufiger den Kürzeren zieht. Nicht nur das: Sie ist in den letzten Jahren zunehmend in Verruf geraten und gilt mittlerweile als Gefahrenquelle, die unbedingt zu kanalisieren und zu beschneiden ist, um den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren. Die Fälle, in denen selbst prominente Provokateure des Mainstreams oder aber Religionskritiker Auftritts- oder Redeverbote zu spüren bekommen, ausgeladen, angefeindet oder gar angegriffen werden, machen es deutlich: Meinungsfreiheit, Toleranz und die Bereitschaft, Andersdenkenden dieselben Rechte zuzugestehen, die man selbst genießt, stehen nicht hoch im Kurs – von Blasphemie, radikaler Kritik und harter Satire ganz zu schweigen.

Es ist dieser gesellschaftliche Zusammenhang, der seit einigen Monaten als „Cancel Culture“ bezeichnet wird, in dem auch die Ermordung von Samuel Paty sowie die Reaktionen darauf zu sehen sind. Die Ermordung des Lehrers und die gedämpfte Reaktion darauf stehen sinnbildlich für zwei der bedrohlichsten Entwicklungen in Europa: den islamischen Extremismus und die sich ihrer eigenen Werte und Freiheitsrechte beraubende „Cancel Culture“, die letztlich nichts anderes ist als die politische und intellektuelle Selbstaufgabe der westlichen Zivilisation. Diese beiden Phänomene wirken wie zwei Schenkel einer Zange, die im Begriff ist, die Meinungsfreiheit zu zerquetschen. In ihrem Umgang mit Andersdenkenden zeigen beide Phänomene erstaunliche Parallelen – was auch erklärt, warum sich gerade die kosmopolitisch orientierten politischen und kulturellen Eliten so schwer damit tun, den islamistischen Terror beim Namen zu nennen und Patys Einsatz für Meinungsfreiheit uneingeschränkt zu huldigen. 

Wenn eine Gesellschaft sich aber selbst einen immer engeren Horizont setzt und immer mehr für „unsagbar“ erklärt, dann wird dies religiös oder anderweitig motivierte Extremisten nicht befrieden, sondern ermuntern, ihr barbarisches Tun zu intensivieren. Mehr noch: Die Enthauptung von Paty war die radikalislamische und terroristische Umsetzung dessen, was die westliche Annullierungskultur mit scheinbar zivilen Mitteln und aus Angst tut: die Ausschaltung eigenständig und andersdenkender Köpfe. Wenn wir uns selbst keine Meinungsfreiheit zubilligen und uns stattdessen selbst zum Schweigen bringen und fesseln, dann verlieren wir als Gesellschaft die Fähigkeit, uns gegen religiös oder politisch motivierte Henker zu wehren, und zwar sowohl inhaltlich als auch praktisch. Lassen wir nicht zu, dass der Zangenangriff auf die Meinungsfreiheit erfolgreich ist.


© Thomas Kießling, www.lichtrichtung.de

Matthias Heitmann (Jahrgang 1971) ist freier Journalist, Speaker und Autor zahlreicher Bücher, die sich mit aktuellen politischen Themen und dem Zeitgeist auseinandersetzen, u.a.: „Zeitgeisterjagd. Auf Safari durch das Dickicht des modernen politischen Denkens“ (2015), „Zeitgeisterjagd spezial: Essays gegen enges Denken“ (2017) und „Schöne Aussichten. Die Welt anders sehen“ (2019). Zudem geistert er als „Zeitgeisterjäger FreiHeitmann“ mit eigenen Soloprogrammen über Kleinkunst- und Kabarettbühnen. Seine Website findet sich unter http://www.zeitgeisterjagd.de.

 

 

 


Bild: BlackMac/Shutterstock / Thomas Kießling/www.lichtrichtung.de
Text: Gast


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44 Kommentare zu „Je suis Samuel“, anyone?
    Phil Hippus
    23 Oct 2020
    15:44
    Kommentar:

    Das verzagte Schweigen in Deutschland resultiert ganz einfach aus der Betroffenheit, dass schon wieder etwas passiert ist das doch eigentlich gar nicht passieren darf weil es der beworbenen Ideologie widerspricht. Es schmerzt die Politiker, es schmerzt die Journalisten, dass hier

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      Miriam
      23 Oct 2020
      17:30
      Kommentar:

      "Es schmerzt die Politiker, es schmerzt die Journalisten, dass hier etwas vorgefallen ist, das "den Falschen" recht gibt." "Schmerzt"? Es sind doch ausgerechnet Politiker und Journalisten, die Menschen zu den "Falschen" machen. Kritik oder einfach nur seine berechtigten Sorge äußern

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        Bleichgesicht
        23 Oct 2020
        22:01
        Kommentar:

        In diesem Zusammenhang stehen eben auch die unterschiedlichen Reaktionen auf die Taten. Die Causa Floyd war ein von genau diesen "Eliten" konzertierter Effort zur weiteten Spaltung der Welt, während jeder hasserfüllte Moslem, der hier mörderische Straftaten begeht, der übergeordneten Agenda

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        u.h.te.
        24 Oct 2020
        08:35
        Kommentar:

        Hr.Habeck hat doch sogar erkannt wie gefährlich Islamismus ist...Hat nun Jahre gedauert bis er/ Grü_linke ihre Kreide gefunden haben.Schöne Rede im Vorfeld der nächsten Wahlen,bleibt ab zuwarten wie lange er so was "rechtes" im grü_ linken Lager ungestraft los lassen

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        Anya Reyem
        26 Oct 2020
        02:26
        Kommentar:

        Ja, alles richtig....., doch glaube ich, ganz primitiv gesagt, in den USA geht es  ja GEGEN den Staat, GEGEN Trump, GEGEN die Polizei..., ein willkommenes"Fressen" auch hier für die radikal-bekloppten Linken ( +Blockparteien) , ....... bei diesem schrecklichen Mord müsste

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      Holger Kammel
      23 Oct 2020
      20:04
      Kommentar:

      Faszinierend, daß Sie zwei Dis-likes haben. Vermutlich ist Reitschuster mittlerweile soweit populär, daß sich zwei, sonst sorgsam eingehegte Trolle von Indymedia losgerissen und hierher verirrt haben. Offenbar der Drang zur dunklen Seite.

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        Miriam
        23 Oct 2020
        20:41
        Kommentar:

        Zwar teile ich nicht komplett die Ansichten, aber ich habe Phil Hippus Kommentar nicht negativ bewertet. Solche Aktionen finde ich allgemein absolut sinnlos, denn anstatt negativ zu bewerten, wäre ein Gegenargument wesentlich konstruktiver. Aber genau das haben viele nicht oder

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    xandru
    23 Oct 2020
    14:41
    Kommentar:

    Nach sieben Monaten Corona-Restriktionen liegen in Frankreich die Nerven vermutlich blank. Es könnte sein, dass dieser eine Mord der Tropfen war, der Macron zeigt: entweder er selbst handelt oder er wird bei der nächsten Wahl von der Konkurrentin in den

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    Ben
    23 Oct 2020
    14:46
    Kommentar:

    Darf ich noch bezweifeln, das es bei Floyd Mord war oder werde ich dann gelyncht? Man sollte abwarten, was in den USA  ein Gericht entscheidet, die Bodycams der beteiligten Beamten scheinen eher zu bestätigen, das Floyd an Überdosierung von Drogen

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    2
      Ben
      23 Oct 2020
      14:51
      Kommentar:

      "unterhöhlen" meinte ich, leider kann man einmal gesendete Kommentare nicht mehr editieren...

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      1
      RUDI
      23 Oct 2020
      14:56
      Kommentar:

      Ganz ihrer Meinung, ich habe das Bodycam Viedeo auch gesehen.

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      1
      Armin Reichert
      23 Oct 2020
      15:34
      Kommentar:

      Linke haben sich noch nie für Fakten interessiert, ideologische Überheblichkeit reicht vollkommen aus.

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      Magdalena Hofmeister
      23 Oct 2020
      18:41
      Kommentar:

      Es ist doch nicht nur, dass "Mord", also absichtsvolle Tötung, im Fall Floyds zu bezweifeln ist. Viel mehr haben wir es wahrscheinlich mit überbordender, unangemessener und rücksichtsloser Polizeigewalt zu tun (die darum a. ein Disziplinarverfahren erfordern), die z.T. dem Umstand

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      12
      0
    xandru
    23 Oct 2020
    14:53
    Kommentar:

    Meinungsfreiheit, Menschenrechte, Liberté, Égalité, Fraternité: dieses Wertegefüge bildet den Kern im Selbstverständnis der französischen Kultur. – Dagegen kann Deutschland mit seinem wackeligen Verfassungspatriotismus, der beim ersten Notstand schon völlig aus den Geleisen kippt, nicht ankommen; unser Credo lautet „und wenn

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    RUDI
    23 Oct 2020
    14:54
    Kommentar:

    Hallo Herr Reitschuster, ich habe heute die Bundespressekonferenz gesehen. Ich habe ihre Fragen  genossen, SUPER !

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    0
      M.H.
      23 Oct 2020
      15:06
      Kommentar:

      Ja, ganz großartig - was indes für die Antworten so gar nicht zutrifft ! Vielen Dank, Herr Reitschuster.

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      0
        AW
        23 Oct 2020
        16:11
        Kommentar:

        Gibt es dazu einen link? Merci vorab!

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        0
          Ben
          23 Oct 2020
          16:20
          Kommentar:

          Ja ein Link wäre toll! Für heut Abend statt Tagesschau ;)

          9
          0
          RUDI
          23 Oct 2020
          16:21
          Kommentar:

          https://www.youtube.com/watch?v=2phAMUApYbk

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            AW
            23 Oct 2020
            18:31
            Kommentar:

            Super! Der Blick nach dem "Danke!"einer längeren Frage - mit einer fast überfordernden Menge an Einzelpunkten, klar vorgetragen, flott und ohne Äähs - erzeugt ab 31:54 ein schönes Bild der Ratlosigkeit beim Hern Gülde. So war das früher, als die

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              OC
              24 Oct 2020
              12:30
              Kommentar:

              Hallo Herr Reitschuster, auch wir haben Ihre Fragestellungen anläßlich der Bundespressekonferenz gesehen und uns darüber gefreut! Offensichtlich sind eben manche gleicher und was man dem Volk an oft existenzbedrohenden Maßnahmen verordnet, umgeht unsere Politik ganz einfach! Eine wirtschaftliche Verantwortung oder

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    Johannes Lenke
    23 Oct 2020
    15:03
    Kommentar:

    Wer immer von einem friedlichen Zusammenleben mit dem Islam redet, sollte wissen, dass der Islam keinen Frieden mit Andersgläubigen kennt, sondern nur Waffenstillstände aufgrund (zeitweiliger) eigener Schwäche. Ein Frieden mit Andersgläubigen widerspräche seinen Bestimmungen die Welt zu unterwerfen u. zu

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      xandru
      23 Oct 2020
      15:50
      Kommentar:

      Generell braucht es für einen Frieden zwei, aber für einen Krieg nur einen. Aber nicht mal das wissen unsere verweichlichten Müsli-Krieger (also die Alt.68er m/w/d). – Das Wort, das Sie meinen, heißt تقية (taqiyya). Und das Wort, zu dem sich

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        M. Sachse
        23 Oct 2020
        15:53
        Kommentar:

        "...verweichlichte Müsli-Krieger (also die Alt.68er m/w/d)..." Fühle mich nicht angesprochen! Ein Alt-68er (Wehrdienst als Aufklärer).

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          xandru
          23 Oct 2020
          17:05
          Kommentar:

          Ich meinte nicht ALLE Alt-68er, sondern die typischen, die symptomatischen würde man heute sagen, Schlabberlook und eingefleischte Vegetarier. Ich wollte wegen des Kontexts nur klar machen, dass ich kein Wortspiel Muslim/Müsli intendierte, sondern die Ökos meinte, die damals als militante

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      u.h.te.
      23 Oct 2020
      17:45
      Kommentar:

      voll correkt,kann Grü_linken_ Merkel mal anraten sich die entsprechenden Suras übersetzten zulassen,da steht nichts von BRD und G.G. achten .Amin!!

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    Armin Reichert
    23 Oct 2020
    15:32
    Kommentar:

    Dieses ganze, öffentliche "Je suis XYZ"-Getue ist nichts anderes als moralische Wichserei.

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      Jasmin Gerigk
      23 Oct 2020
      17:35
      Kommentar:

      Stimmt, Herr Reichert! Das denke ich auch immer, wenn ich "Je suis..." höre.  Wer so etwas von sich gibt, hat kein Mitgefühl geäußert,  sondern sich selbst zum Opfer/ Getöteten gemacht.

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        Phil Hippus
        24 Oct 2020
        12:21
        Kommentar:

        Ja, es wirkt ein wenig hilflos, diese Formel. Ich vermute, diese Formel wurde dankend aufgegriffen um die Frustration und den Zorn in der Bevölkerung zu kanalisieren, damit es keine Eruptionen gibt. Es wird aber nicht ewig funktionieren, das "Je suis".

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    M. Sachse
    23 Oct 2020
    15:47
    Kommentar:

    Manchmal machen mich Taten so sprachlos, dass ich nur mit Musik darauf antworte. Das Attentat in Frankreich gehört dazu. Nach vormaligen Anschlägen in Frankreich hatte ich ein Adagio für Frankreich realisiert. Der Text auf meinem Blog dazu: Adagio für Frankreich

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    // 11. Dezember 2018 / Musik: M. Sachse / 03.2018
    Aktuell: Im Gedenken an die Ermordung und Enthauptung von Samuel Paty
    am 16. Oktober 2020 in Conflans-Sainte-Honorine.
    Kink zum Adagio:
    http:///medienfabrik-b.de/blog/wordpress/terr_france001/france_terr01.mp3

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    1
      M. Sachse
      23 Oct 2020
      18:10
      Kommentar:

      Dislike wofür? Wer verachtet Menschen, die Respekt vor den Opfern politisch motivierter Gewalt haben?

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      0
        Holger Kammel
        23 Oct 2020
        19:18
        Kommentar:

        "Linke" Philanthropen, Herr Sachse!

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          M. Sachse
          23 Oct 2020
          19:53
          Kommentar:

          Danke, so wird es sein. Dachte schon die mitlesenden "Dienste".

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          0
    Stefan
    23 Oct 2020
    16:32
    Kommentar:

    Ich sehe in den unterschiedlichen Reaktionen auf Attentate in den verschiedenen Ländern wohl eher die Frage nach der Zielperson, welche man damit schädigen möchte.Für die USA und somit auch einen Großteil der Politiker und der Medien ist ganz klar der

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      Jasmin Gerigk
      23 Oct 2020
      17:56
      Kommentar:

      Jeglicher Protest gegen die mittlerweile tausendfachen Einzelfälle wurde in D vorzugsweise durch die Politiker und deren regierungstreuen Medien und regierungsfinanzierten NGO durch Denunziation der Protestierenden als rechts, rechtsradikal, Nazi, Pack und Leugner (von allem Möglichen) erstickt. Wie sagte Merkel: Jeder

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      0
    Paul J. Meier
    23 Oct 2020
    16:53
    Kommentar:

    Dem derzeit vorherrschenden Geist geht es primär darum, sich gegen vermeintlich Andersdenkende durchzusetzen. So wird eine Tat instrumentalisiert und eine andere ignoriert. Das eigene Weltbild wird wie man das gerade treffend definiert, durch einen adäquaten Meinungskorridor begrenzt und die Öffentlichkeit

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      Manfred Haas
      23 Oct 2020
      18:00
      Kommentar:

      CLIFFORD GEERTZ, ein amerikanischer Ethnologe: "Ideologien sind nicht nur rhetorische Waffen, sondern auch kognitive Beruhigungsmittel, die gepflegt werden, weil es sonst zu kompliziert würde":

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      Jasmin Gerigk
      23 Oct 2020
      18:26
      Kommentar:

      Interessant finde ich, dass es offenbar auch ein Ranking innerhalb der durch den politischen und medialen Mainstream definierten Opfer gibt. Wenn z.B. eine Frau, die derzeitig als durch strukturelle und gesellschaftliche Ungleichheit pauschal als Opfer gesehen wird, von einem muslimischen

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        xandru
        23 Oct 2020
        21:03
        Kommentar:

        Diese Hierarchie der verschiedenen Gruppen, zu der sich auch Birgit Kelle pointiert äußert, kenne ich aus den multikulturellen Gesellschaften Rumäniens und Jugoslawiens. Nur der Deutsche ist so blauäugig, dass er oder sie dieses uralte Spiel nicht checkt.

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    u.h.te.
    23 Oct 2020
    17:40
    Kommentar:

    Sensibele "Kültur" Kenner hatten von 2016 mit dem : Wer Asyl" sagt muss rein dürfen, seine Bedenken.Was mal in dem 'Kalten_ Krieg" für Menschen aus dem "EU_Osten" gedacht war,nun " ent_demokratitiserten extrem_mono_religiösen Menschen an gedheien lassen,die Freiheit so verstehen islamisirung

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    Norbert Brausse
    23 Oct 2020
    17:53
    Kommentar:

    „Die deutsche Öffentlichkeit tut sich leichter mit der Ablehnung von Rassismus als von islamischen Fundamentalismus.“ Ist das wirklich so? Befragen Sie bitte diese Öffentlichkeit? Und unterschätzen Sie dabei bitte nicht den Einfluss der Medien und auch der Politiker auf den

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    7
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    Holger Kammel
    23 Oct 2020
    19:42
    Kommentar:

    Herr Heitmann! Der Tod George Floyds war weder gewaltsam, noch ein Mord. Ein bedauerlicher, schwer Drogenabhängiger ist an den Folgen jahrelangen Drogenkonsums in Kombination mit einer akuten Erkrankung und einer Überdosis gestorben. Die These, er wäre vom aufgesetzten Knie des

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    8
    0
    AW
    23 Oct 2020
    21:23
    Kommentar:

    Und die MoPo macht jetzt auf Nigeria (reiches Ölland): BlackLivesMatter Doof, wenn es da nur Schwarze gibt und keine Weissen als Täter. Die Linken haben echt was an der Waffel und der MOPS auch. Und deren Migranten-Schreiberinnen. Und alles muss

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    ST
    26 Oct 2020
    09:20
    Kommentar:

    Und denn wundert man sich, das einige leute sagen,, Der Islam gehört nicht zu Deutschland,, . Der Islam gehört dahin wo er ursprünglich her kommt. Und nicht in ein ihm fremdes Land. Ich verstehe diese dumme Toleranz nicht für solche

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