Jetzt kommt die Klima-Diktatur Deutschland auf dem Weg zum grünen Irrenhaus

Von Kai Rebmann

Der von der EU verordnete Zwang zum Energiesparen und die in Deutschland ab Oktober geplante Gasumlage sind offenbar nur die ersten Vorboten des Übergangs von der Corona- in die Klima-Diktatur. Und wie die Erfahrungen der vergangenen zweieinhalb Jahre gezeigt haben, stehen die Chancen in der Tat nicht schlecht, dass die selbsternannten Weltverbesserer auch ihre im grünen Gewand der Klimarettung daherkommenden Pläne durchgesetzt bekommen. Man hat gelernt, dass sich der Bevölkerung so ziemlich alles aufzwingen lässt, wenn man es nur richtig anstellt. Umso mehr sollte es einen hellhörig werden lassen, was Katrin Göring-Eckardt (Grüne) zu den aktuellen Maßnahmen im Kampf gegen die Energiekrise zu sagen hat. Gegenüber t-online drohte die Bundestagsvizepräsidentin, dass die derzeit „notwendigen Einschränkungen aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nur der Anfang“ seien. Und weiter: „Die Klimakrise wird uns noch viel mehr Einschränkungen abverlangen.“

An Einschränkungen seiner Freiheitsrechte hat sich der deutsche Michel inzwischen so sehr gewöhnt, dass er sich offenbar nicht einmal darüber wundert – oder es schon gar nicht mehr merkt – dass ein Land nach dem anderen um ihn herum praktisch alle Corona-Maßnahmen fallen lässt, während hierzulande immer weiter an der Alarmschraube gedreht wird. Und so will Göring-Eckardt die sogenannte „Klimakrise“ unter anderem dazu nutzen, die grünen Umverteilungsfantasien Realität werden zu lassen. Um den umstrittenen Begriff der „Vermögenssteuer“ zu vermeiden, spricht die Grüne aber lieber von einem „Gerechtigkeitsvertrag“ und davon, dass soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit untrennbar miteinander verbunden seien. Als Zahler sind im „Gerechtigkeitsvertrag“ die bösen Reichen vorgesehen, sanktioniert werden sollen unter anderem der Besitz von „großen“ Wohnungen und Autos sowie das Buchen von Flugtickets.

Aber nicht nur soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit gehören in Deutschland ab jetzt anscheinend zusammen wie zwei Gesäßbacken. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, welche Kausalitäten im Namen der Klimarettung noch so konstruiert werden. Die Jüdische Allgemeine zitiert Dr. Michael Blume wie folgt: „Wenn wir den Antisemitismus global […] und glaubwürdig bekämpfen wollen, dann muss dies auch stärkere Anstrengungen für die Wende zu erneuerbaren Energien und die Dekarbonisierung bedeuten.“ Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg geht in seinem „Schlussplädoyer für vernetztes Denken“ aber noch weiter: „Die Verfeuerung fossiler Rohstoffe vergiftet nicht nur Umwelt und Klima, sondern verformt auch Gesellschaften, Staaten und religiöse Lehren ins Autoritäre.“ Auf solche Zusammenhänge muss man erst einmal kommen.

DFB gibt den Klima-Einpeitscher

An diesem Wochenende finden die Spiele der 1. Runde des DFB-Pokals statt. Nicht auszuschließen, dass dem einen oder anderen Fußballfan, der eigentlich nur das Spiel seines Vereins live im Stadion verfolgen will, dabei die Bratwurst im Hals stecken bleibt. Vor dem Anpfiff jeder Partie im Rahmen dieses vom DFB ausgerufenen „Aktionsspieltag Klimaschutz“ müssen die Zuschauer eine Minute lang mehr oder weniger sachdienliche Informationen über den Klimawandel über sich ergehen lassen. Als wäre diese Instrumentalisierung des Fußballs nicht schon verstörend genug, hat der DFB die Vereine „angehalten“, ihre Kapitäne eine Binde mit den sogenannten „Warming Stripes“ tragen zu lassen. Für jedes geschossene Tor „sollen“ die Vereine zudem 100 Euro an das Bündnis „Sports for Future“ überweisen. Der DFB wird den auf diesem Wege eingeschossenen Betrag dann verdoppeln. Und wer am Imbissstand eine Bratwurst kauft, der sollte genau prüfen, was er da in seinem Brötchen liegen hat. Denn neben „echten“ Bratwürsten hat der DFB die Teilnehmer seines Pokalwettbewerbs dazu aufgefordert, auch vegetarische und vegane Versionen anzubieten. Und ja, Fußball gespielt werden soll im DFB-Pokal dann tatsächlich auch noch.

Klima-Rowdys zwingen Krankenwagen zum Umkehren

An dieser Stelle mussten wir schon mehrfach über die von Kriminellen der „Letzten Generation“ begangenen Straftaten berichten, in deren Mittelpunkt meistens Sitzblockaden auf Autobahnen oder an Flughäfen standen. Auch wenn man sich wundern muss, wie schwerfällig Politik und Justiz bei der Aufarbeitung dieser Vorfälle arbeiten, scheint langsam Bewegung in die Sache zu kommen. Inzwischen ist bekannt, dass durch die kriminellen Aktionen der „Letzten Generation“ in mindestens acht Fällen Rettungswagen daran gehindert wurden, rechtzeitig zum Einsatzort zu gelangen. Das musste der rot-grün-rote Senat, dem mancher eine insgeheime Bewunderung der Straftäter nachsagt, jetzt auf Anfrage der FDP einräumen und konnte dabei nicht ausschließen, dass es noch mehr Fälle gegeben haben könnte, da „Alarm- und Anfahrtsverzögerungen“ nicht verpflichtend gemeldet werden müssten.

Sebastian Czaja, der Fraktionsvorsitzende der FDP, fand im Tagesspiegel dementsprechend klare Worte: „Protest endet spätestens dann, wenn er Menschenleben in Gefahr bringt, denn spätestens dann werden aus Protestlern Straftäter.“ Damit ist der Liberale einer der ersten Politiker, der die radikalen Klima-Ideologen als das bezeichnet, was sie sind – Straftäter. Man könne nicht von „harmlosen Streichen verirrter Jugendlicher“ sprechen, wenn das Blockieren von Rettungswagen zu einer Gefahr für Leib und Leben werde, so Czaja, der schnelle Verfahren gegen die Blockierer forderte. Laut Polizei sind allein in Berlin in diesem Zusammenhang in den vergangenen Wochen mehr als 1.000 Strafanzeigen eingegangen.

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Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

Bild: Shutterstock
Text: kr

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