Nicht mal jeder zweite Deutsche will sich sofort impfen lassen Exklusive Umfrage für reitschuster.de

Bei vielen Politikern und Journalisten herrscht fast schon eine gewisse Euphorie: Ein Impfstoff gegen Corona sei in unmittelbarer Sichtweite, heißt es gerade in den Medien. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat schon deutlich gemacht, dass er auf die freiwillige Impfbereitschaft der Deutschen vertraue: „Mit einer freiwilligen Impfung von etwa 60 Prozent der Bürger sei die Herdenimmunität erreicht“, sagte er im September. Aber mit seinem Optimismus irrt er sich offenbar. Oder betreibt Wunschdenken. Denn die 60 Prozent wirken nicht realistisch: Nicht einmal jeder zweite Deutsche will sich sofort impfen lassen, wenn ein Impfstoff gegen Corona vorliegt. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die ich beim Meinungsforschungsinstitut INSA in Auftrag gegeben habe, um das Stimmungsbild, das in den großen Medien verbreitet wird, zu hinterfragen. Das Institut befragte repräsentativ 2.035 Frauen und Männer, sowohl per Telefon als auch online, wo ja gerade jüngere Menschen besser zu erreichen sind.

„Ich werde mich selbst sofort, wenn es eine Impfung gegen das Corona-Virus gibt, impfen lassen“ – dieser Aussage stimmten 42 % der Befragten zu. 35 % stimmten nicht zu. 20 % antworteten mit „weiß nicht“, drei Prozentmachten keine Angaben. Interessant ist, dass männliche Befragte deutlich öfter zustimmen als weibliche.

Nicht erwerbstätige Befragte würden sich öfter sofort impfen lassen als Erwerbstätige. Diese sind in ihrem Antwortverhalten gespalten: Je die Hälfte ist gewillt zur sofortigen Impfung bzw. dagegen. Recht ausgeglichen ist das Verhältnis auch bei denjenigen, die keine Angaben zum Erwerbsstatus machten:

 

Unterschiedlich fallen die Antworten auch aus in Abhängigkeit von der Herkunft. Während sich Befragte mit Migrationshintergrund mehrheitlich nicht sofort gegen das Corona-Virus impfen lassen würden (57 zu 43 %), würden Befragte ohne Migrationshintergrund dies mehrheitlich tun (56 zu 44 %).

Als einzige Wählergruppe würden sich AfD-Wähler mehrheitlich nicht sofort gegen das Corona-Virus impfen lassen (70 zu 30 %). Alle übrigen würden dies mehrheitlich tun, wobei die Zustimmungswerte zwischen 52 (FDP-Wähler) und 68 % (SPD-Wähler) schwanken.

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Fazit: Das, was Spahn als Strategie ausgibt, basierend auf der angeblichen „Impf-Freudigkeit“ der Menschen, scheint eine Illusion. Damit ist die gesamte Corona-Strategie der Bundesregierung in Frage gestellt. Wie wird diese reagieren? Kommt eine Impfpflicht? Eventuell durch die Hintertür, wie ja aus diversen Plänen schon abzulesen ist? Etwa, wenn bestimmte Berufsgruppen wohl bald gar nicht mehr um die Impfung herumkommen?

Lesen Sie in Kürze hier das Ergebnis meiner zweiten Umfrage – wie viele Deutsche für eine Impfpflicht sind.

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Bild: Tong_stocker/Shutterstock
Text: red


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Methodische Angaben

Feldzeit:

30.10. – 02.11.2020

Methodik:

Die Umfrage wurde als Online-Befragung durchgeführt. Sie ist gestützt auf eine permanente Telefon-Befragung (INSA-Perpetua Demoscopia).

Stichprobe:

2.035 Personen aus Deutschland ab 18 Jahren nahmen an der Befragung teil.

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