Suche nach der verlorenen Mitte Der neue Herr im Weißen Haus

Ein Gastbeitrag von Prof. Felix Dirsch

Wenn es noch eines Beweises für die Spaltung der USA bedurft hätte, von der in den letzten Jahren oft die Rede war, dann hat ihn der so genannte Sturm auf das Kapitol auf für viele schockierende Weise geliefert. Die Ereignisse überschatten die Vereidigung des neuen US-Präsidenten, die traditionell die Einheit des amerikanischen Volkes fördern soll. Nicht von ungefähr steht im Mittelpunkt der Zeremonie am 20. Januar der Schwur des neuen US-Präsidenten auf die Bibel Abraham Lincolns. Dieses zivilreligiöse Ritual hat wenig mit persönlichem Glauben zu tun. Primäres Ziel ist es, sozialen Kitt zu generieren: „Wir alle sind ein Amerika“, so die emphatische Botschaft des Tages.

Dieser säkularisiert-sakrale Brauch wird nicht zufällig in einem Land praktiziert, das von Anfang an eine strenge Trennung von Staat und Kirche favorisierte, um religiöse Toleranz und Pluralität zu ermöglichen. Der französische Schriftsteller Alexis de Tocqueville, der im frühen 19. Jahrhundert die USA bereiste, war überrascht, wie sehr Formen protestantischer Religiosität auf das dortige Zusammenleben ausstrahlen und halfen, Freiheit wie Gleichheit auszubilden. Dieser über lange Zeit hinweg konsensstiftende Hintergrund hinterlässt auch in Zeiten wachsender Spannungen seine Spuren.

Ob solche alten, aber gleichwohl nicht veralteten Rituale der Traditions- und Einigkeitsvergewisserung den Riss verkleinern können, ist zweifelhaft. Für die global-gleichgeschalteten Hauptstrommedien ist klar, dass der scheidende Präsident, wenn nicht zum Staatsstreich aufgerufen hat, so doch mit seiner aufwieglerischen Rede die Schuld an der Entweihung des heiligen Tempels am 6. Januar 2021 trägt. Da ist es letztlich egal, dass sich in der emotionalen Ansprache Donald Trumps kein direkter Bezug zu den gewalttätigen Orgien im Anschluss findet, schon gar kein direkter Aufruf. Man kann ihm natürlich den Vorwurf machen, nicht entschieden dagegen gesteuert zu haben, als absehbar war, dass sich der Zug der Krawallmacher in Richtung Kapitol bewegt. Hauptsächliches Ziel Trumps dürfte es gewesen sein, jenen US-Republikanern im Senat, die Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahl hatten, den Rücken zu stärken, obwohl klar war, dass sich das Ergebnis (ungeachtet der Betrugsvorwürfe) nicht mehr kippen lässt. Ein Teil der Wut-Demonstranten hat dies wohl geglaubt und seiner Enttäuschung aggressiv Ausdruck gegeben.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass ein Vertreter der popkulturellen Linken Europas, der slowenische Philosoph Slavoj Žižek, aus dem medialen Einheitsbrei ausscherte. Er gab den Trump-Anhängern in der „Welt“ grundsätzlich recht, dass „sie gegen das US-Wahlsystem mit seinen komplizierten Mechanismen protestierten, deren Ziel es ist, einen direkten Ausdruck der Unzufriedenheit des Volkes unmöglich zu machen (…). Aber ihr Angriff war kein faschistischer Putsch (…)“. Man meint, den nationalrevolutionären Publizisten Jürgen Elsässer zu vernehmen.

Jenseits der medialen Empörungswellen bleiben die Untersuchungen der Ausschreitungen abzuwarten. Dass die (auch strafrechtliche) Aufarbeitung vielschichtig ist, hat nicht zuletzt die Verhaftung John Sullivans gezeigt. Der linksextreme Aktivist von „Black Lives Matter“ (BLM) wurde jetzt vom FBI festgenommen. Er hat wohl nach Zeugenaussagen und Kameramitschnitten einen erheblichen Anteil daran gehabt, den Sturm auf das Kapitol anzuführen und die Aktivisten zur Brandstiftung und Sachbeschädigung anzustacheln.

Nicht nur die Rolle eines in einschlägigen Kreisen bekannten Agent Provocateur sollte in Erinnerung rufen, dass die zum Teil blutigen Auseinandersetzungen der letzten Jahre größtenteils auf Linksextreme zurückzuführen sind. Sie haben viele Geschäfte geplündert und Stadtviertel zerstört. Die Versicherungsschäden werden zwischen ein bis zwei Milliarden US-Dollar geschätzt. Zwei Morde wurden besonders diskutiert: Während der Unruhen in St. Louis tötete der Antifa-Mob einen pensionierten afroamerikanischen Polizeihauptmann mit Namen David Dorn. Den Bundesbeamten Dave P. Underwood trafen anlässlich einer BLM-Demonstration in Oakland tödliche Schüsse, abgefeuert von einem Aktivisten der Bewegung. Solidaritätshandlungen seitens des politischen Establishments blieben aus, anders als bei der Tötung des Farbigen George Floyd. Wie heuchlerisch die Betroffenheitsrhetorik der US-demokratischen Führungsriege einzustufen ist, wird an folgender Begebenheit deutlich: Die neue US-Vizepräsidentin rief kürzlich dazu auf, dem „Minnesota Freedom Fund“ finanziell unter die Arme zu greifen. Diese Organisation entstand auch deshalb, um Kautionen für linke Randalierer zu zahlen.

Nicht nur die einseitige Parteilichkeit mancher Führergestalten der US-Demokraten macht den vorgeblichen Wunsch Joe Bidens „versöhnen statt spalten“ wenig glaubwürdig. Selbst wenn er aufrichtig gemeint sein sollte, wird er schwer umzusetzen sein. Die Polarisierung geht weit zurück. Ein kurzer historischer Rückblick lohnt also.

Es klingt heute wie ein Märchen aus vergangenen Tagen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die USA lange als relativ unideologische Gesellschaft galten. Weltanschauliche Streitigkeiten, wie sie in Europa bis ungefähr Mitte des 20. Jahrhunderts extreme Ausmaße erreichten, fehlten weithin. Daran änderten auch Konflikte um die einschneidende New-Deal-Gesetzgebung Franklin D. Roosevelts in den 1930er Jahren nichts. Schon 1906 stellte der deutsche Ökonom Werner Sombart die seither öfters aufgeworfene Frage, warum es keinen Sozialismus in den USA gebe. Diese Tatsache erstaunte vor allem deshalb, weil man gerade in Europa ein Gegengewicht zum als exzessiv vermuteten Kapitalismus amerikanischer Prägung vermisste. Die Frage ist heute angesichts eines erstarkenden linken Flügels der US-Demokraten durchaus aktuell. Manche liebgewonnenen Vorurteile über das so genannte Land der unbegrenzten Möglichkeiten erwiesen sich als unzutreffend. So mussten viele linke Emigranten aus Deutschland, etwa Repräsentanten der Kritischen Theorie, die Vorstellung aufgeben, dass Kapitalismus in einem bestimmten Stadium automatisch zum Faschismus führen müsse. 

Große Anteile an diesem über Generationen hinweg dauernden, Stabilität garantierenden Fundamentalkonsens besitzt das Freiheitscredo. Es wird auch von den meisten derjenigen hochgehalten, die wirtschaftlich wenig davon profitieren. Auch die ethische Ausstrahlung protestantischer Überzeugungen ist bis in die Gegenwart hinein relevant.

Der breite (Verfassungs-)Konsens wurde lange kaum hinterfragt. Extremistische Minderheiten gab es gleichwohl. Kommunistische Splittergruppen trieben ebenso ihr Unwesen wie der Ku-Klux-Klan. Von der Ergreifung der Macht waren die Radikalen auf beiden Seiten weit entfernt.

Auch zwischen den großen Parteien bestanden lange Zeit keine großen Unterschiede. General Dwight D. Eisenhower bekam sowohl von Demokraten wie von Republikanern die Präsidentschaftskandidatur angetragen. Erst im Laufe der 1960er Jahre machten sich im Zuge der Studenten- und Bürgerrechtsbewegung größere Dissonanzen bemerkbar. Debatten über Rassen- und Minderheitendiskriminierung ebenso wie über den Vietnamkrieg wirkten aufwühlend. Der konservative Politiker Barry Goldwater trug maßgeblich zur Transformation der Republikaner zur Anti-Emanzipationspartei bei. 

Eine weitere Zäsur stellen die 1980er Jahre dar. Vornehmlich die marktradikale Reaganomics und Reagans Antikommunismus polarisierten. Dagegen wandten sich besonders jüngere Linksintellektuelle. Die Evangelikalen, die vermehrt von sich reden machten, fanden zum großen Teil Unterschlupf bei den Republikanern. Diese konnten sich immer stärker durch die Trias „Markt, Gott, Antikommunismus“ (Torben Lütjen) profilieren. Gegen sie brachten sich zunehmend die Demokraten, einst in Teilen Anhänger der Rassengesetze, als Partei von Bürgerrechtsaktivisten in Stellung. Seit den 1990er Jahren kann man intensivierte Kulturkämpfe um Abtreibung, Todesstrafe und die öffentliche Anerkennung von Homosexualität wahrnehmen. Die Ära von George W. Bush, einem prominenten „wiedergeborenen Christen“, offenbarte innen- wie außenpolitisch erhebliches Konfliktpotenzial. Gegen die im Vergleich dazu gemäßigtere Politik von Barack H. Obama mit seinem Schwerpunkt auf moderaten staatlichen Umverteilungen („Obama Care“) bildete sich die libertäre Tea Party.

Auch die US-Demokraten sind heute deutlich weiter links positioniert als in den 1990er Jahren. Damals setzte sich Bill Clinton für die Deregulierung der Finanzmärkte ein und unterzeichnete ein Dekret („Defense of Marriage Act“), das auf Bundesebene eine andere Definition von Ehe als die Verbindung von Mann und Frau untersagte. Schon diese Beispiele sind aussagekräftig in einer Zeit, da immer mehr jüngere Verehrer von Bernie Sanders in der Partei eine stärkere Rolle zu spielen beginnen, etwa die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez. Sozialistische Entwicklungen sind langfristig wahrscheinlich, wenn auch keine überstürzten und einschneidenden.

Die Bruchlinien werden auf verschiedenen Ebenen offenkundig: zwischen Jüngeren und Älteren, zwischen städtischem und ländlichem Bereich, aber auch in demographischer Hinsicht. Die klassischen Wählerschichten der US-Republikaner, meist als „weiße, alte Männer“ pauschalisiert wie ironisiert, verlieren an Boden. Hingegen gewinnen Afroamerikaner, Hispanics und andere herkömmliche Minderheitengruppen tendenziell an Einfluss. Die aus solchen Verschiebungen resultierende Identitätskrise lässt schon jetzt Auswirkungen auf die Politik erkennen, in Zukunft wohl noch mehr. Die Filterblasen des Internets fördern ebenfalls die Herausbildung von Gegensätzen.

Man kann also unschwer wahrnehmen, dass die Person Trump und die populistische Strömung innerhalb der US-Republikaner zwei Faktoren sind, die die vorhandenen Gräben höchstens vertieft haben. Trump ist eher Folge der verlorenen Mitte als Urheber entsprechender Zustände.


Dirsch

Professor Dr. Felix Dirsch lehrt Politische Theorie und Philosophie. Er ist Autor diverser Publikationen, u.a. von “Nation, Europa, Christenheit” und “Rechtes Christentum“. Dirsch kritisiert unter anderem den Einfluss der 68er-Generation und der „politischen Korrektheit“.

2020 erschienen die Bücher: „Die Stimmen der Opfer. Zitatelexikon der deutschsprachigen jüdischen Zeitzeugen zum Thema: Die Deutschen und Hitlers Judenpolitik“ (zusammen mit Konrad Löw) und „Rechtskatholizismus. Vertreter und geschichtliche Grundlinien. Ein typologischer Überblick“.

Bild: mccv/Shutterstock
Text: gast

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Steffen
1 Monat zuvor

Niemand kann zwei Positionen versöhnen, ohne jeweils dem Einen wie dem Anderen etwas wegzunehmen. Sozialismus ist der völlig falsche Begriff. Was hier passiert ist die Aufhebung aller Differenzen unter dem Gesetz des Geldes.

Wer Biden genau verfolgt, der sieht auch seine Nachahmung von Trumps Politikstil. Gleich Trump versucht er durch die Umsetzung von Dekrete Entscheidungsmacht zu generieren. Die Medien behandelt er gleichfalls höchst parteiisch, mit dem Vorteil im Gegensatz zu Trump von jenen Vertretern unterstützt zu werden. Er versichert sich durch Soldatenaufgebote der Unterstützung des Heeres. Das sind Merkmale für die politische Verhärtung der USA

 

 

John
1 Monat zuvor

Na endlich hat man den doofen Trump weggemobbt um wieder zur Tagesordnung übergehen zu können.  Ich mein ein Präsident der USA der keinen Krieg angezettelt hat, das geht ja mal garnicht, die Panzer setzten schon Rost an! Und dann dieser ewige Schwachsinn von wegen Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und der ganze andere Weiberkram . Mit dem „Neuen“kann’s ja nur besser werden, jetzt wird bestimmt bald wieder gebombt was das Zeug hält, yeah! Ich mein mehr Stimmen zu kriegen als es Einwohner in einem Staat gibt, das muss man erst mal schaffen als blasser, zerknitterter Knilch den kein Schwein kennt! Na jedenfalls haben Zwitter, Poodle , Fakebook und all die anderen selbsternannten Herrscher über die Welt alles richtig gemacht, wo kommen wir denn hin wenn irgendwelche dahergelaufenen  Präsidenten einfach so Sagen und Schreiben können was die wollen, das wär ja noch schöner! „

pk
1 Monat zuvor

Man muss sich doch nur die Geldflüsse anschauen:

Spenden, die an Black Lives Matters gespendet wird, fließt zu ActBlue, der Fundraisinplattform der demokratischen Partei, von dort geht das Geld weiter an Thousand Currents, eine NGO, die linksgerichtete Projekte finaziell fördert. Die finanzielle Beziehungen zwischen Thousand Currents und ActBlue sind allerdings alles andere als transparent.

Vize-Präsidenten von Thousand Currents ist eine gewisse Susan Rosenberg, ehemalige linksradikale Terroristin, die zu 58 Jahren Gefängnis verurteilt worden war, 2001 aber nach 16 Jahren begnadigt worden ist, von wem wohl: Bill Clinton.

What is Thousand Currents, the charity behind Black Lives Matter – Insider

Susan Rosenberg – Wikipedia

Wer genau unter Black Lives Matters nachforscht, wird feststellen, dass es diesen weniger um Gleichberechtigung von Schwarzen geht, sondern dass es sich bei den Hauptakteuren um hirngewaschene Marxisten handelt, die sich von den einschlägigen Superreichen (Soros, Buffett) auf dem Weg zur Durchsetzung des globablen Sozialismus kräftig die Brote schmieren lassen:

Guest Commentary: The Hidden Agenda of Black Lives Matter | Davis Vanguard

Ich glaube keine Minute daran, dass Trump-Anhänger das Capitol aus eigenem Antrieb stürmen wollten, das sieht viel mehr nach einer typischen Aktion von linksradikalen Provokateuren aus, wie es auch bei den Angriffen auf die Polizei bei den deutschen Querdenkerdemonstratione naheliegt.

Eileen
1 Monat zuvor

Noch eine Suche nach der verlorenen Mitte – Seit gestern befindet sich Texas im offenen Widerstand gegen die Biden Administration.

Zuerst hat Ken Paxton, der Justizminister von Texas in einem Brief an das Department of Homeland Security, den Fehdehandschuh geworden und festgestellt, dass die Anordnung aus Washington, nach der illegale Migranten nicht mehr abgeschoben werden dürfen, einen Bruch vorhandener Veträge darstellt, weshalb Texas alle Hebel in Bewegung setzen wird, um diese Anordnung außer Kraft zu setzen. Wer den Brief liest, kann zwischen den Zeilen die Absicht Texas herauslesen, der Anordnung nicht Folge zu leisten. Die Zeichen stehen also auf Sturm.

Dann gingen Bilder durch die Medien, in denen Soldaten und Nationalgardisten zu sehen sind, die auf dem Boden einer Garage schlafen, in die sie, nachdem sie tagelang in der Cafeteria des US-Congress geschlafen haben, abgeschoben wurden. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan …: Die Soldaten waren für Tage in Washington, um die erfundene Geschichte, dass Anhänger von Trump die Inauguration von Creepy Joe stören und gewalttätig sein wollten, mit der entsprechenden Symbolik zu versehen. Tage, während denen sich kaum ein Abgeordneter der US-Demofrauds, die Chance entgehen ließ, ein Selfie mit einem Soldaten zu machen und seine Verbundenheit durch das Schütteln von Händen zu heucheln. Es hat – abermals – nicht lange gedauert, bis die Abgeordneten der Soldaten überdrüssig wurden und wohl vor allem Sehnsucht nach der Cafeteria entwickelt haben. Ergo wurden die Soldaten abgeschoben. In eine Garage. Rund 5.000 Mann. Mit einer Toilette und einem Stromanschluss. Die draus resultierenden Bilder und der Ärger, dem der Kommandeur der 5.000 Soldaten Luft gemacht hat, gingen durch die Lande und haben den Gouverneur von Texas dazu bewogen, sein Kontingent der National Guard unverzüglich abzuziehen.

Dies und mehr auch auf schiencefiles: https://sciencefiles.org/2021/01/22/impeachment-biden-sieht-sich-amtsenthebungsverfahren-im-reprasentantenhaus-gegenuber/

Und als Sahnehäubchen hat Majorie Greene, Congress-Abgeordnete für den 14th District of Georgia, Impeachment Articles gegen Joe Biden auf den Weg gebracht. Ein Amtsenthebungsverfahren gegen einen Präsidenten kann im Wesentlichen aus drei Gründen erfolgen: Machtmissbrauch;Verhalten, das mit der Funktion und dem Zweck des Amtes nicht in Einklang gebracht werden kann ( Der Grund für das Impeachment gegen Bill Clinton); Missbrauch öffentlicher Ämter zur Selbstbereicherung. Der Grund: Vizepräsident Joe Biden hatte Kenntnis von der Tätigkeit seines Sohnes im Aufsichtsrat von Burisma, hat diese aber ignoriert. (Öffentlich hat Joe Biden immer behauptet, nichts von der Tätigkeit seines Sohnes zu wissen.)Joe Biden war bekannt, dass sein Sohn mit dem korrupten Oligarchen “Mykola Zlochevsky”, der Gegenstand einer Untersuchung in der Ukraine war, zusammenarbeitet. Hunter Biden wurde in seiner Zeit im Aufsichtsrat von Burisma vom Geheimdienst der USA beschützt. Alles mit Quellen belegt.

 

Eileen
1 Monat zuvor

Meine Suche nach der verloreren Mitte – Tragen wir die kalten und trockenen Fakten nach:

Das Video der Inauguration von Joe Biden auf der YouTube Seite des White House, eine Seite, die noch vor Tagen mehrere Millionen Aufrufe gesehen hat, schafft es gearde einmal auf 145.000 Views. In der Sprache der x-Files: “Biden is not a popular guy”. Dass sich nur schlappe 0,2% der 80 Millionen Wähler für Bidens Rede interessieren, ist an sich schon peinlich genug, dass das Video nicht kommentiert werden kann, dass die Biden-Administration offensichtlich Angst vor den Kommentaren hat, erhöht die Peinlichkeit.

Auch hat sich der vorgestrige Zorn von Antifa, BLM gegen den einstigen Verbündeten im Geiste, Joe Biden, gerichtet. Die folgenden Bilder stammen aus Portland, dort haben die Antifas und BLMs unter anderem die Parteizentrale der US-Demofrauds “entglast”, wie Antifas in Deutschland wohl sagen würden. Was nicht entglast werden konnte, wurde geschmackvoll mit “Fuck Biden” verziert.

Das Gleiche in Seattle. Ein Shop von Amazon in Seattle wurde vorgestern von besonders begabten Linken mit den sprachlichen Höchstleistungen versehen, zu denen sie fähig sind. Amazon hat es also nichts genutzt, sich bei den US-Demofrauds anzudienen und Parler zu löschen.

Bilder und viele Videos sind im Link zu sehen: https://sciencefiles.org/2021/01/21/hinter-den-kulissen-der-biden-festspiele-was-ihnen-ms-medien-verschweigen/

Die suchen alle nach der verlorenen Mitte.

Eileen
1 Monat zuvor

Wie beliebt der Neue ist, kann man hier sehen.

Der offizielle YT-Kanal des Weißen Hauses:https://www.youtube.com/user/whitehouse/videos

In allen Videos überwiegen die negativen Bewertungen.

 

Ich teile die Beurteilung des Autors einfch nicht.

Eileen
Antwort an  Eileen
1 Monat zuvor

Da gefällt der Kommentar nicht, aber die Tatsachen stimmen, wie dumm muss man eigentlich sein, um Tatsachen nicht akzeptieren zu wollen?

Hier hat sich euer Heilbringer sogar mehr als lächerlich gemacht:
Biden hat offensichtlich eine Art Regisseur und Souffleur irgendwo sitzen, der ihm durch einen Ohrhörer sagt, was er gerade machen oder sagen soll: Mit Video zum ablachen: https://philosophia-perennis.com/2021/01/22/fettnaepfchen-biden-ganz-amerika-lacht-ueber-diese-peinlichkeit/
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Holger Kammel
1 Monat zuvor

Das ist mir etwas unterkomplex, Herr Professor. Ich habe gerade wieder ein Video der „Wut-Demonstranten“ gesehen, im ZDF übrigens.  Sieht eher nach einem Volksfest, auf jeden Fall  sehr friedlich aus. Die wenigen, gewalttätigen Teilnehmer wirken äußerlich eher wie eine Antifa-Sturmtruppe, aber das muß nichts bedeuten. Wie ist es mit den Berichten, daß der „Sturm“ nach einem früheren Zeitplan Trumps und damit 20 min vor Ende der Rede Trumps begann? Schwarzenegger hat von Reichskristallnacht in dem Zusammenhang geredet. Dieser Vergleich ist offensichtlich völlig unzutreffend. Angebracht ist der Vergleich zum Reichstagsbrand. Ein gewalttätiges Ereignis wird zum Anlaß genommen, um mit dem politischen Gegner aufzuräumen. Trump hat die Spaltung vertieft? Die Instrumentalisierung des tragischen Todes eines Gewaltkriminellen mit nachfolgenden bürgerkriegsähnlichen Zuständen in etlichen Städten und die Installierung eines neuen Rassismus ist offensichtlich auf Versöhnung bedacht. Trump soll die höchsten Zustimmungsraten eines Republikaners unter Afroamerikanern und Latinos seit langer Zeit gehabt haben. Für mich war das Hypen der BLM- Bewegung ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver der Demokraten, die damit zugleich zeigten, zu welchen Mitteln diese zu greifen bereit waren. Das weitergetriebene Impeachmentverfahren gegen einen abgetretenen Präsidenten ist eine juristische Farce und dient nur einem Zweck; der Einschüchterung der Wähler Trumps. Sie haben übrigens eine der schnellen Verordnungen Bidens vergessen. Die forcierte Einbürgerung von 11 Millionen illegal Eingewanderter. Damit sollen die Mehrheitsverhältnisse dauerhaft verschoben werden. Irgendwelche Ähnlichkeiten mit 2015 in Deutschland sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Ihre Übernahme des Propagandabegriffs des Populismus erstaunt mich ebenfalls. Der Begriff wird heute als Synonym für Faschismus benutzt. Sie könnten Ihre Leser wenigstens über den historischen Ursprung des Wortes aufklären. Die Frontstellung der Plebejer im spätrepublikanischen Rom (Populares) gegen die Patrizier (Optimaten) gipfelte in den  Auseinandersetzungen um die Sozialreformen der Gracchen. Im heutigen Sinne wäre das als progressive Bewegung zu deuten.

Felix Dirsch
Antwort an  Holger Kammel
1 Monat zuvor

Angesichts limitierter Zeichenzahl, Herr Kammel, kann man nicht immer so komplex argumentieren, wie man es gerne hätte. Ich sehe keinen wesentlichen Dissens zwischen Ihren und meinen Auffassungen. Aber die Person Trump hat manchen doch dazu gedient (und tut es noch) die Polarisierung voranzutreiben, insbesondere die dem Hauptstrom zuneigenden Medien. Die Verordnung Bidens, die Sie erwähnen, hätte in der Tat noch genannt werden sollen. Ich danke für Ihre Ergänzung!

Holger Kammel
Antwort an  Felix Dirsch
1 Monat zuvor

Herr Professor, die Hetzkampagne gegen Trump hat mich zum Umdenken gebracht. Ich habe in meinem Leben einige üble Typen erlebt. Pol Pot war der Höhepunkt. Ein heutiger deutscher Ministerpräsident war Pol-Pot-Fan. Aber etwas derartiges habe ich noch nicht erlebt. Das Gesindel, das heute unter den Tarnnamen Journalisten läuft,  gehört exemplarisch abgestraft. Präzedensfälle gibt es.

Felix Dirsch
Antwort an  Holger Kammel
1 Monat zuvor

Wenngleich ich es etwas sachlicher formulieren würde, kann ich wiederum nur aus voller Überzeugung zustimmen! Die Berichterstattung war und ist mehr als skandalös.

Johann Trifuss
1 Monat zuvor

Guter Artikel! Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass der Kapitolsturm auch ohne Trumps Rede stattgefunden hätte. Das America First Lager hatte soviel berechtigten Zorn aufgestaut, dass die Ereignisse eine selbsterfüllende Prophezeiung waren.
Der Hauptgrund für die Wut ist die Republikanische Partei. Trump wurde von Anfang an sabotiert. Erst als das Trumplager so groß wurde, dass eine offene Konfrontation seitens des Establishments der GOP nicht mehr möglich war schwenkte die Partei und mit Ihr Fox News auf Trumpkurs um. Das ganze war allerdings hochgradig unehrlich. Viele verbale Ergebenheitsadressen, aber im Hintergrund ging die Sabotage munter weiter. Von den Leaks der Mitarbeiter des Weißenhauses bis zur kompletten Verweigerung der Statelegislators gegen die massiven Verfassungsbrüche bei der Wahl. Als sich anschließend Mike Pence geweigert hat seine Möglichkeiten als Vizepräsident im Sinne des Trumplagers zu nutzen, war das ultimative Verrat. Die Repubilanische Partei hat Hand in Hand mit der Demokratischen Partei die Wahl manipuliert um Trump wieder wegzubekommen. Das ist auch mehr als nachvollziehbar da sich beide Partein in den letzten Jahrzehnten die USA komplett zur Beute gemacht haben und ein unfassbar korruptes System (Washingtoner Sumpf) aufgebaut haben.

Onkel Dapte
1 Monat zuvor

Ich habe es vorhergesagt: Trump wird gewählt werden, Biden wird Präsident. Manchmal hasse ich es, recht zu haben.

Eileen
1 Monat zuvor

Wie angekündigt hatte der neue Präsident Biden nichts Eiligeres zu tun als all das rückgängig zu machen, was eine Zerstörung der westlichen Welt verhindert hätte. Die Amerikaner werden hoffentlich bald sehen, was sie sich da gewählt haben, hoffentlich ist es dann noch nicht ZU spät.
Beispiel: Ausstieg aus dem Klimaabkommen
Trotzdem haben die USA in den letzten 4 Jahren mehr gegen den Klimawandel getan als Merkel.
USA: Förderung von Luft/Luft-Wärmepumpen, Strom aus Atom, Solar, Wasser und Wind.
D: Gas-Pipelines, Kohleförderung, Erneuerung von Ölheizungen, Abschaltung von Atomkraftwerken.
„Bitte, Sir, kann ich Amerika wieder haben?“