Wie viel DDR steckt in der Bundesrepublik? Das neue reitschuster.live

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Guten Tag aus Berlin!

Früher galt es als Qualitätsmerkmal von Journalisten, wenn sie viel mit den Menschen sprachen. Heute rümpfen viele Kollegen die Nase darüber, wenn man das tut. Doch ich lasse es mir nicht nehmen. Und so nutze ich etwa Taxifahrten gerne für Gespräche. Wie jetzt gerade in Salzburg beim Besuch im „Talk im Hangar 7“ bei Servus TV. Einer der Fahrer, ein gebürtiger Türke, beklagte sich bitter: „Ich erkenne mein Land nicht wieder“ – wohlgemerkt lebt er in Salzburg und nicht in Berlin. Er erlebe jetzt genau das, was ihm in der Türkei so große Angst mache: Einen wachsenden Einfluss des Islam. Er sei durch und durch säkular, so der Taxifahrer. Das sei immer einer der Gründe gewesen, warum er sich in Europa so wohl fühle: „Und jetzt holt mich das alles hier ein!“

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Ein anderer Fahrer, in Berlin, ein junger Pakistani, beklagte sich ebenso bitter, wenn auch aus ganz anderem Grund. Er wirft den Deutschen Naivität vor. Vor allem im Umgang mit Migranten: „Ihr ahnt gar nicht, wie hoch eure Anziehungskraft ist“, sagte er in bestem Berlinerisch – er ist an der Spree aufgewachsen: „Wenn man arbeitet wie ich, kommt man sich blöd vor. Meine Landsleute, die jetzt erst gekommen sind und viele Kinder haben, bekommen mehr Hartz 4 als ich Lohn. Das kann doch nicht gut gehen! Die haben nicht mal einen Anreiz, zu arbeiten, und natürlich integrieren sie sich so auch nicht. Warum versteht Ihr Deutschen das nicht?“ Wir einigten uns auf Wohlstands-Verblödung als Erklärung.

Sehr interessant fand ich die Reaktionen auf meinen Auftritt bei Servus TV. Ich persönlich erlebte das Format als wohltuend. Als großen Kontrast zu den deutschen Talkshows. An Kritik hörte ich, ich sei „zu vorsichtig“ gewesen. Das sehe ich nicht so. Ich will nicht agitieren, sondern argumentieren. Nicht mit dem Holzhammer in die Diskussion gehen, sondern mit dem Florett. Und bei aller Kritik an der Migrationspolitik lasse ich mir meine Menschlichkeit nicht nehmen.

Auch mit meinen Berichten zu Corona gerate ich immer wieder zwischen die Fronten. Manchen gehen sie zu weit, manchen nicht weit genug. Ich will mich auch bei diesem emotional so aufgeladenen Thema hüten, zu belehren. Da in den großen Medien kritische Stimmen nur sehr begrenzt zu Wort kommen, räume ich ihnen mehr Platz ein. Ich würde es umgekehrt genauso tun. Gerade bekam ich zwei diametral entgegen gesetzte Zuschriften zur Maskenpflicht. Ich will sie beide veröffentlichen, in einem Artikel. Ich finde es wichtig, Ihnen unterschiedliche Sichtweisen zu präsentieren. Auch wenn einige das scharf kritisieren: Ich bin überzeugt, die meisten Leser schätzen es, dass ich zumindest versuche, ihnen keine „Wahrheit“ zu vermitteln, sondern alles kritisch zu hinterfragen.

 

Eine Leserin schrieb mir dieser Tage, sie sei schwer enttäuscht von mir, weil ich bei Servus TV, angesprochen auf Björn Höcke, diesen kritisierte. Ich kritisierte aber auch Merkel und hätte wohl die meisten Politiker kritisiert, wenn ich auf sie angesprochen worden wäre. Das ist meine Arbeit,  darin sehe ich meine Aufgabe. Und sollte ich plötzlich anfangen, Politiker öfter zu loben, hoffe ich, dass Sie mir kritische Briefe schreiben und mich darauf aufmerksam machen, dass irgend etwas nicht rund läuft (das kurze Lob für Sebastian Kurz im Kontrast zu Angela Merkel bei Servus TV sei mir verziehen – ich verspreche, Sie werden keine Kurz-Lobeshymnen von mir hören).

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Zum Schluss noch zu meiner Seite: Die Zahl der Zugriffe wächst weiter so rasant, dass am Sonntag auch der neue Server in die Knie ging und die Seite zeitweise wieder schwer erreichbar war. Ich verspreche: Ich arbeite daran und tue alles, damit die Technik mit dem Anwachsen der Leserschaft stand hält. Auch wenn es nicht leicht ist. Und so ärgerlich die Ausfälle sind – so erfreulich ist das große Interesse. Das übrigens auch zu vermehrten technischen Angriffen auf die Seite führt. Aber noch hält die Sicherheitstechnik diese aus.

Da ich mit der Seite auch wirtschaftlich agieren muss, habe ich die Werbung neu strukturiert. M.E. ist sie etwa auf dem Smartphone noch weniger störend als früher – auch wenn es etwas mehr ist. Im Vergleich zu vielen anderen Seiten finde ich die Reklame aber immer noch dezent auf reitschuster.de. Und ich will das auch so halten. Ich hoffe, mit dem derzeitigen Umfang können Sie leben, und wir haben da einen Kompromiss zwischen Wirtschaftlichkeit und Ansehnlichkeit gefunden.

Wie immer freue ich mich auf Rückmeldungen und den Dialog mit Ihnen – bei thematischen Dingen idealerweise einfach in den Kommentaren unter den Artikeln, die ich nach Möglichkeit aufmerksam verfolge!

Einen guten Wochenstart, herzlich
Ihr
Boris Reitschuster


Guten Tag aus Berlin!

Früher galt es als Qualitätsmerkmal von Journalisten, wenn sie viel mit den Menschen sprachen. Heute rümpfen viele Kollegen die Nase darüber, wenn man das tut. Doch ich lasse es mir nicht nehmen. Und so nutze ich etwa Taxifahrten gerne für Gespräche. Wie jetzt gerade in Salzburg beim Besuch im „Talk im Hangar 7“ bei Servus TV. Einer der Fahrer, ein gebürtiger Türke, beklagte sich bitter: „Ich erkenne mein Land nicht wieder“ – wohlgemerkt lebt er in Salzburg und nicht in Berlin. Er erlebe jetzt genau das, was ihm in der Türkei so große Angst mache: Einen wachsenden Einfluss des Islam. Er sei durch und durch säkular, so der Taxifahrer. Das sei immer einer der Gründe gewesen, warum er sich in Europa so wohl fühle: „Und jetzt holt mich das alles hier ein!“

Ein anderer Fahrer, in Berlin, ein junger Pakistani, beklagte sich ebenso bitter, wenn auch aus ganz anderem Grund. Er wirft den Deutschen Naivität vor. Vor allem im Umgang mit Migranten: „Ihr ahnt gar nicht, wie hoch eure Anziehungskraft ist“, sagte er in bestem Berlinerisch – er ist an der Spree aufgewachsen: „Wenn man arbeitet wie ich, kommt man sich blöd vor. Meine Landsleute, die jetzt erst gekommen sind und viele Kinder haben, bekommen mehr Hartz 4 als ich Lohn. Das kann doch nicht gut gehen! Die haben nicht mal einen Anreiz, zu arbeiten, und natürlich integrieren sie sich so auch nicht. Warum versteht Ihr Deutschen das nicht?“ Wir einigten uns auf Wohlstands-Verblödung als Erklärung.

Sehr interessant fand ich die Reaktionen auf meinen Auftritt bei Servus TV. Ich persönlich erlebte das Format als wohltuend. Als großen Kontrast zu den deutschen Talkshows. An Kritik hörte ich, ich sei „zu vorsichtig“ gewesen. Das sehe ich nicht so. Ich will nicht agitieren, sondern argumentieren. Nicht mit dem Holzhammer in die Diskussion gehen, sondern mit dem Florett. Und bei aller Kritik an der Migrationspolitik lasse ich mir meine Menschlichkeit nicht nehmen.
Auch mit meinen Berichten zu Corona gerate ich immer wieder zwischen die Fronten. Manchen gehen sie zu weit, manchen nicht weit genug. Ich will mich auch bei diesem emotional so aufgeladenen Thema hüten, zu belehren. Da in den großen Medien kritische Stimmen nur sehr begrenzt zu Wort kommen, räume ich ihnen mehr Platz ein. Ich würde es umgekehrt genauso tun. Gerade bekam ich zwei diametral entgegen gesetzte Zuschriften zur Maskenpflicht. Ich will sie beide veröffentlichen, in einem Artikel. Ich finde es wichtig, Ihnen unterschiedliche Sichtweisen zu präsentieren. Auch wenn einige das scharf kritisieren: Ich bin überzeugt, die meisten Leser schätzen es, dass ich zumindest versuche, ihnen keine „Wahrheit“ zu vermitteln, sondern alles kritisch zu hinterfragen.
Eine Leserin schrieb mir dieser Tage, sie sei schwer enttäuscht von mir, weil ich bei Servus TV, angesprochen auf Björn Höcke, diesen kritisierte. Ich kritisierte aber auch Merkel und hätte wohl die meisten Politiker kritisiert, wenn ich auf sie angesprochen worden wäre. Das ist meine Arbeit,  darin sehe ich meine Aufgabe. Und sollte ich plötzlich anfangen, Politiker öfter zu loben, hoffe ich, dass Sie mir kritische Briefe schreiben und mich darauf aufmerksam machen, dass irgend etwas nicht rund läuft (das kurze Lob für Sebastian Kurz im Kontrast zu Angela Merkel bei Servus TV sei mir verziehen – ich verspreche, Sie werden keine Kurz-Lobeshymnen von mir hören).
Zum Schluss noch zu meiner Seite: Die Zahl der Zugriffe wächst weiter so rasant, dass am Sonntag auch der neue Server in die Knie ging und die Seite zeitweise wieder schwer erreichbar war. Ich verspreche: Ich arbeite daran und tue alles, damit die Technik mit dem Anwachsen der Leserschaft stand hält. Auch wenn es nicht leicht ist. Und so ärgerlich die Ausfälle sind – so erfreulich ist das große Interesse. Das übrigens auch zu vermehrten technischen Angriffen auf die Seite führt. Aber noch hält die Sicherheitstechnik diese aus.

Da ich mit der Seite auch wirtschaftlich agieren muss, habe ich die Werbung neu strukturiert. M.E. ist sie etwa auf dem Smartphone noch weniger störend als früher – auch wenn es etwas mehr ist. Im Vergleich zu vielen anderen Seiten finde ich die Reklame aber immer noch dezent auf reitschuster.de. Und ich will das auch so halten. Ich hoffe, mit dem derzeitigen Umfang können Sie leben, und wir haben da einen Kompromiss zwischen Wirtschaftlichkeit und Ansehnlichkeit gefunden.

Wie immer freue ich mich auf Rückmeldungen und den Dialog mit Ihnen – bei thematischen Dingen idealerweise einfach in den Kommentaren unter den Artikeln, die ich nach Möglichkeit aufmerksam verfolge!

Einen guten Wochenstart, herzlich
Ihr
Boris Reitschuster


Bild: Pictrider/Shutterstock
Text: red

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2021 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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