Flockdown: Heraus, ihr Greta-Jünger, an die Schneefront! Polarwinter ist Wirklichkeit

Ein Gastbeitrag von Olaf Opitz

Die Mitte Deutschlands versinkt im Schneechaos.

Schneeverwehungen türmen die weiße Pracht rechts und links der Straßen meterhoch. Bis zu minus 20 Grad nachts sind angesagt. Der Flockdown macht Corona zur Nebensache.

Kohle- und Kernkraftwerke laufen allen Klimawandel-Eiferern zum Trotz auf Volllast, um die Stromnetze vor dem Zusammenbruch zu retten, weil die von CDU-Kanzlerin Angela Merkel staatlich verordnete Öko-Energie mit Solar- und Windkraft eine Industrienation in grauer Kälte kaum noch mit ausreichend Strom versorgen kann.

Der Bahn- und Busverkehr wird weitgehend eingestellt. Kilometerlange Staus auf den Autobahnen in Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen. Der Bahnfernverkehr von und nach Berlin liegt fast ganz darnieder und die Bundeshauptstadt ist auf der Schiene praktisch abgeschnitten, denn die Schneewalzen erreichen auch Spreeathen.

Der stärkste Wintereinbruch seit Jahren zwingt weiter südlich Leipzig in den „Flockdown“. Busse und Bahnen fahren nicht mehr, auch die Post kann nicht zugestellt werden, berichten die Lokalmedien. Auch in Erfurt, Chemnitz oder Dresden fallen Busse und Bahnen aus. An den Straßen türmen sich Schneeberge, Räumdienste versagen, mit so viel Winter hat man angesichts der Erderwärmung nicht (mehr) gerechnet.

Leipzig im Schneenotstand – Straßen-Langlaufparadies

Achtung, Achtung: Die elektronischen Medien nennen den Kälteeinbruch in Sondersendungen plötzlich Polarwirbel, dabei sollte doch der Weihnachtsmann am schmelzenden Nordpol bald im Sonnenstuhl auf einer schwimmenden Insel liegen.

Geht es schließlich nach den schon fast fanatischen Klimawandlern, dürften diese Zustände gar nicht mehr Wirklichkeit sein. Winter und Sport in Mittelgebirgen sollte es laut Klimaexperten überhaupt nicht mehr geben und schon gar keine Polarwirbel wie einst 1978/79, 1984, 1986 oder im Schneenotstand von 2010.

Nun auch 2020/21, und wie schade: Weltmeisterschaften im Rodeln, Bob, Biathlon oder Weltcups in Ski nordisch, ob im thüringischen Oberhof, am bayerischen Königssee, im sächsischen Altenberg oder in Klingenthal im Vogtland finden dieses Jahr in einem tief verschneiten Winterwunderland statt. Aber leider, wegen des Lockdowns, ohne Publikum. Für die Klima-Apologeten ist das äußerst praktisch. So können viele Familien das Winterwunder nicht direkt erleben, auf Bildern und im Gedächtnis festhalten.

Klimagaukler durch Dauerfrost und Schneemassen vorgeführt

Doch das dürfte es alles nicht geben, wenn es nach den Voraussagen vieler staatlich alimentierter Klimagaukler geht. Der Kieler Hochschullehrer Mojib Latif ist ein so genannter Klimaexperte. Er prophezeite uns bereits im April 2000 via „Spiegel“: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben.“ Damals war er noch Klimaexperte beim Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, seit 2003 versucht er sich am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Damit nicht genug. Selbst für massive Schneefälle und Fröste in deutschen Landen im Januar 2019 macht dieser Kieler Professor die globale Erderwärmung verantwortlich: „Insofern spricht das gegenwärtige Wetter in keiner Weise gegen eine Klimaerwärmung.“ Selbstverständlich unterstützen diese Thesen vermeintliche „Qualitätsjournalisten“ immer wieder heftig.

Noch mal Achtung: Eine Begründung für den diesjährigen polaren Wintereinbruch liefern wir gleich auch noch frei Haus: „Durch den Lockdown kommt es zum Flockdown!“ Details erklären Ihnen bald die vermeintlichen Klimaexperten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Die Erderwärmung schreitet dennoch voran, Klima-Genossen!

Eine nachdenkende Kollegin schreibt mir gerade zu den Schneebildern aus Sachsen: „Egal … 2021 wird garantiert das wärmste Jahr seit der Aufzeichnung der Wetterdaten – versprochen!“

Ja, so wird es wohl sein. Schließlich gilt seit längerem nicht nur beim regierungstreuen Journalistentross, sondern auch bei deren Protegés, den linken Identitären an Schulen und Universitäten: „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“

Eingeschneite Autos in Leipzigs Polarfrost

 

Doch angesichts der Schneenotlagen in vielen Städten und Gemeinden sei Gretas Jüngern, ihrer Fridays-for-Future-Jugend und selbstverständlich den linken Identitären, die uns vorschreiben wollen, wie wir zu leben haben, zugerufen: „Greif zur Schneeschaufel, Klima-Kumpel!“

Vor allem in Leipzig, wo die linksextreme Szene den Süden der Stadt in Connewitz beherrscht, sollten die Hausbesetzer einmal beherzt zu den Schneeschippen greifen. Warum? Weil eure von Linken und Grünen mit SPD-Hilfe regierte Stadt kaum noch in der Lage ist, die Straßen zu räumen. Auch Straßenbahnen, Busse und Bahnen fahren kaum noch. Die Feuerwehrsirenen jaulen. Es herrscht Schneenotstand, wie vor gut zehn Jahren.

Also betätigt euch endlich mal richtig körperlich mit der Schneeschippe in der Hand, anstatt eure Namen mit dem Smartphone im Schnee zu hüpfen oder unsere deutsche Kultursprache von Goethe und Herder durch euren Genderwahn zu verunstalten. Helft in der Mitte Deutschlands – auch wenn ihr eure Heimat eher hasst – macht euch wenigstens einmal im Leben richtig nützlich, denn es ist euer menschengemachter Schnee und Polarfrost, ihr verwöhnten Klimagläubigen. Obendrein atmet ihr draußen im Freien die sauberste Luft seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

 

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

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Olaf Opitz (62) war langjähriger bundespolitischer Korrespondent u.a. beim „Focus“. Nach meiner Rückkehr aus Moskau 2012 arbeiteten wir gemeinsam im Berliner Hauptstadtbüro des Nachrichtenmagazins. Dort habe ich Olaf Opitz kennen und schätzen gelernt.
Der diplomierte Kulturwissenschaftler startete 1985 seine Laufbahn bei der Berliner Tageszeitung „Der Morgen“. Dort absolvierte er die Redakteursarbeit vom Spiegeltisch bis zur Setzerei. Zugleich war er als Fotoreporter unterwegs. Im Herbst 1989 berichtete und fotografierte er als Parlamentsreporter über Mauerfall und deutsche Einheit. Er veröffentlichte im „Morgen“ noch vor dem Mauerfall am 9. November 1989 das erste Interview eines DDR-Mediums mit Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley vom Neuen Forum. Gleichzeitig schrieb er noch als Autor für das erste unabhängige ostdeutsche Jugendmagazin „Chance“. Im Oktober 1990 ging er nach Bonn, baute dort das „Morgen“-Büro auf und informierte als Korrespondent seine Leser über die Bundespolitik. Nach der Einstellung des Blattes durch den Springer-Verlag wechselte er im Juni 1991 als politischer Korrespondent in das Bonner Büro der „Berliner Morgenpost“. Im Oktober 1992 gehörte er als politischer Korrespondent der Parlamentsredaktion in Bonn zur Gründungsmannschaft des Nachrichtenmagazins „Focus“. Nach dem Berlin-Umzug berichtete er ab 1999 aus der Hauptstadt. Er ist regelmäßiger Gesprächspartner beim Nachrichtensender Phönix. Als „gelernter DDR-Bürger“ hat er ein besonderes Gespür für Probleme mit Meinungsfreiheit und Demokratie, das ich sehr zu schätzen weiß und mit dem er mich regelmäßig inspiriert.

Bild: Olaf Opitz, justoomm/Shutterstock
Text: Gast 

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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2021 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.

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