Focus-Gründer Markwort: Stoppt Söder! Möchtegern-Kanzler "autoritär" und „zu Schmutzeleien und maßlosem Ehrgeiz“ neigend

„Hüte dich vor alten Männern, sie haben nichts zu verlieren“ – diesen Ausspruch von Bernard Shaw zitiert der 83-jährige Focus-Gründer Helmut Markwort im Gespräch mit mir. Und er hält sich auch daran. Er packt aus. Er warnt eindringlich vor Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und erklärt, warum er ihn für gefährlich hält. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Der Mann, der einst den „Gong“ leitete, dann mit dem „Focus“ 1993 die deutsche Medienlandschaft umkrempelte und heute für die FDP im Bayerischen Landtag sitzt, klagt, wie die Tagesschau manipuliert, und erzählt Interna aus dem Landtag – warum er die CSU-Abgeordneten dort alles andere als beneidet. (Den bereits veröffentlichen ersten Teil des Interviews finden Sie hier.)

Reitschuster: Früher gab es ja auch wortgewaltige, konservative Journalisten. Wo sind die hin?
Markwort: Die gibt es schon noch. Etwa im Focus, den wir mit Erfolg gegründet und durchgesetzt haben, schreibt jede Woche Jan Fleischhauer, was ein großer Gewinn ist und was viele Leser zu schätzen wissen. Und der Markwort schreibt auch noch seit 100 Jahren  jede Woche eine Seite. Das sind schon Stimmen aus der „Mitte“. In der FAZ z.B. finde ich sehr vernünftige, gute Artikel im Wirtschaftsteil, auch in der Politik. Das Feuilleton ist eher links. In der  Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung schreibt ein linker Kollege mit der schönen Zeile „Die lieben Kollegen“ gegen alles, was rechts von der Mitte ist. Es gibt zwar interessante  Bücher über enttäuschte Redakteure, etwa von Birk Meinhardt, „Wie ich meine Zeitung verlor“ über die Süddeutsche. In der ZEIT habe ich auch gelesen von einem amerikanischen Kollegen, der sich mit der gleichen Enttäuschung von der New York Times abgewendet hat, wo Leute entlassen und gemobbt wurden, die Andersdenkende zu Wort haben kommen lassen. Ich weiß nicht, was man dagegen machen kann. Das ist der Zeitgeist.

Reitschuster: Warum sind so viele, früher eher bürgerliche Blätter, so links geworden?
Markwort: Ich habe die FAZ erwähnt. Da teilt es sich von Ressort zu Ressort. Die ZEIT dagegen ist ein gutes Beispiel für Vielfalt. Da kommen Leute zu Wort, etwa die beiden Autoren, die von der SZ und der New York Times enttäuscht sind.

Die Süddeutsche ist jedoch durchgehend tendenziös. Da muss ich als Gegengift immer die FAZ lesen. 

Reitschuster: Ich dachte den Focus.
Markwort: Den Focus sowieso. Ich bin stolz darauf, dass wir den Focus gegründet und durchgesetzt haben. Ich denke noch an die Zeit, wo die veröffentlichte (nicht die öffentliche) Meinung gesagt hat „Deutschland braucht kein zweites Nachrichtenmagazin“. Und jetzt haben wir eins. 

Reitschuster: Beim Focus habe ich den Eindruck, dass er nicht mehr so bürgerlich ist, wie unter Ihnen.
Markwort: Nein. Jeder Chefredakteur hat seine eigene Handschrift. Ich finde es sehr schön, dass ich da immer noch schreiben darf, und der Fleischhauer auch.  Ich äußere mich nicht negativ zu meinen Nachfolgern. Es sind fleißige, begabte Leute.

Reitschuster: Heute werden nicht-linke Journalisten schnell angefeindet. Da ist man schnell als „rechts“ am Pranger, das gilt heute als identisch mit rechts-“extrem“. Wie kam es dazu, und was kann man dagegen tun?
Markwort: Früher wurde der Roland Tichy öfter zu Talkshows eingeladen, heute wird er gemieden wie die Pest. Als wäre er ansteckend. Das liegt daran, dass die Mehrheit der Auswähler von Talkshows und Nachrichten eher links ist. Ich habe diese Woche im Focus ein drastisches Beispiel geschildert, wie die Tagesschau die Gewalt von links in Leipzig kleingeredet hat. Sie haben nicht erwähnt, dass die Ursache für diese Gewalttaten die Räumung eines besetzten Hauses war. Stattdessen wurde als Auslöser die Debatte um bezahlbaren Wohnraum berichtet. Ein typisches Beispiel für Tendenz-Journalismus. Aber wenn in den Redaktionen aus eigener Überzeugung die Redakteure so handeln, wie der Herr Restle von Monitor ihnen das vordenkt, dann weiß ich gar keine Lösung. Ich bin ja selber im Rundfunkrat vom Bayerischen Rundfunk. Man will ja den Leuten keine Vorschriften machen, aber die Personalauswahl ist das Entscheidende.

Reitschuster: Hätten Sie als Journalist mit Jahrzehnten Berufserfahrung sich so eine Entwicklung früher vorstellen können?
Markwort: Ich habe das kommen sehen. Wir haben beim Focus ein schönes Beispiel für Pluralität innerhalb der Redaktion vorgelebt. Wir hatten Doris Köpf, die heute für die SPD im Landtag sitzt, wir haben einen Chefredakteur des Bayernkurier großgezogen, wir haben Boris Reitschuster der Menschheit vorgesetzt, der Klonovsky schreibt Reden für den Gauland, da hatten wir eine Vielfalt von unterschiedlichsten Positionen und Charakteren in der Redaktion.

Reitschuster: Wie gefällt es Ihnen in Ihrer neuen Rolle als Landtagsabgeordneter?
Markwort: Ich bin vor allem ein Journalist, der auch in der Politik ist. Kein Politiker, der auch Journalist ist. Ich bin dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Ich bin eingesprungen. Ich habe ja nicht im Alter von über 80 Jahren plötzlich gesagt, jetzt gehe ich in die Politik. Die FDP in München-Land hatte ein Drama. Ihr Kandidat ist zur CSU übergetreten. Da war große Not in der Partei. Da fiel jemandem ein, der alte Markwort ist ja ein Liberaler, und er rief mich an, in der Not. Da bin ich eingesprungen für die Partei. Was ihr auch gut getan hat. Mit Hilfe des guten bayerischen Wahlsystems bin ich von Platz 16 auf Platz 2 vorgewählt worden. Jetzt bin ich der wahrscheinlich älteste Abgeordnete in Deutschland. Ich halte es mit dem Spruch von Bernard Shaw: „Hüte dich vor alten Männern, sie haben nichts zu verlieren.“ Immerhin repräsentiere ich die Generation der über 80-Jährigen. Das sind 5,5 Millionen und werden täglich mehr. Ich bin unabhängig von Parteitags-Beschlüssen und Juli-Tendenzen. Wir müssen etwas dagegen tun, dass der Allmachtsanspruch des Zentralisten Söder von Bayern auf ganz Deutschland übergreift. Ich arbeite nach Kräften für die freiheitliche Linie. Obwohl ich mein Leben lang mein Denken mir nie habe von Parteitagsbeschlüssen vorschreiben lassen. Aber ich war immer ein Liberaler. Und die Partei, mit der ich zu hundert Prozent übereinstimme, die besteht nur aus mir selber.

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mvgReitschuster: Sie wünschen sich, dass Söder nicht Kanzler wird?
Markwort: Ich beobachte ihn intensiv. Er war acht, zehn Mal bei mir im Sonntagsstammtisch im BR. Da habe ich beobachtet, mit Respekt zunächst, dass er alle technischen Eigenschaften der Politik perfekt beherrscht. Er ist schnell, er ist intelligent, er kann sich anpassen, er kann sich anschaulich ausdrücken, er kapiert Stimmungen, er denkt in Bildern, das ist alles positiv. Was seinen Charakter angeht, so folge ich Horst Seehofer der ihn viel besser kennt als ich. Der sagte: Er neigt zu Schmutzeleien und maßlosem Ehrgeiz. Und wir sehen ja auch jetzt: Dass ausgerechnet er, der Föderalist Söder, aus dem oft separatistisch gesonnenen Bayern, nach einheitlichen Lösungen schreit. Und etwa die Zuschauer aus den Stadien fern halten will, obwohl zum Beispiel die Sachsen und die Sachsen-Anhaltiner sich zum Glück nicht nach ihm richten: Ich bin nicht für Söder als Kanzlerkandidat. Weil ich seine autoritäre Art nicht mag. Der schreibt ja seinen Abgeordneten bei uns im Landtag sogar vor, mit wem sie Kaffee trinken dürfen und mit wem nicht. Das ist zutiefst illiberal.

Reitschuster: Ist die Union nicht generell zu spät dran mit dem Kanzlerkandidaten?
Markwort Das glaube ich nicht. Eher ist die SPD zu früh dran. Dieser Versuch, eine rot-dunkelrote-grüne Union zu schmieden, das hat dem Olaf Scholz mal kurzfristig Aufmerksamkeit gebracht, aber es ist ja erst in einem Jahr Bundestagswahl. Wir werden sehen, wer bei der CDU gewinnt. Ich wäre für den Merz. Der muss sich dann mit Söder zusammen setzen. Der künftige Kanzlerkandidat hat das Problem, dass Merkel noch im Amt sein wird. Es ist sehr schwierig, aus dieser Position heraus zu agieren. Deshalb finde ich es klug, mit der Entscheidung noch zu warten.

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Reitschuster: Sie haben gesagt, Sie lesen meine Seite. Warum?
Markwort: Ich werde Ihnen noch eine extra Empfehlung abgeben. Ich freue mich, aus meiner Bekanntschaft, Freundschaft und auch von politisch vernünftig Denkenden immer wieder zu hören, wie begeistert sie Reitschusters Veröffentlichungen folgen. 

Markwort und Reitschuster bei Putin in Sotschi 2001

Reitschuster: Das freut mich. Und obwohl ich es im Normalfall gar nicht mag, wenn Interviewer am Ende noch etwas Persönliches hinzufügen, möchte ich es in diesem besonderen Fall machen. Sie haben in meiner Zeit als Büroleiter des Focus in Moskau immer die Hand schützend über meine Arbeit gehalten. Heute weiß ich, was so ein Rückhalt für eine große Ausnahme ist. Dafür möchte ich mich heute an dieser Stelle bedanken.
Markwort: Ich erinnere mich gern daran, wie wir beide gemeinsam Wladimir Wladimirowitsch Putin in Sotschi interviewt haben. Das war eine aufregende Sache. 


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Bilder: privat, Igor Gavrilov, Pixabay / bearbeitet Reitschuster
Text: br
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Lavinia
10 Monate zuvor

Markwort hat eine interessante Sichtweise: er nimmt viele der negativen Veränderungen in der Bundesrepublik wahr, scheint mir dabei aber auf halbem Wege stehen zu bleiben. Dass er seine Nachfolger beim Focus nicht kritisiert, ist anständig von ihm, wie man die Zeit für ausgewogen halten kann, vollziehe ich dagegen nicht nach; auch die FAZ ist aus meiner Sicht schlicht und ergreifend ein regierungstreues, mindestens halblinkes Blatt geworden.

Aber gut – vielleicht ist das auch eine Generationenfrage bzw. in seinem Fall Altersmilde, auch wenn er sich selbst offenbar nicht so wahrnimmt.

Danke für das schöne Interview!

Norbert Brausse
Antwort an  Lavinia
10 Monate zuvor

Nein, er nimmt nicht wahr, dass sich der sogenannte Meinungskorridor immer mehr verengt und wer sich der geforderten Haltung widersetzt setzt seine bürgerliche Existenz aufs Spiel wie in einer Diktatur. Es gibt leider bereits Beispiele. Ob die Herr Markwort überhaupt kennt?

Andy icy
Antwort an  Norbert Brausse
3 Monate zuvor

Den zweiten Teil werde ich nicht zur Kenntnis nehmen

Peter Tanner
10 Monate zuvor

Es bleibt nicht mehr viel. Die stehen alle mit dem Rücken zur wand. Ich denke es bleibt wirklich nur noch die Abschaffung des Rechtssystems. Das letzte Bollwerk gegen die Diktatur. Es kommt einiges auf diese Leute und Politiker zu: https://www.youtube.com/watch?v=CZbwS9nlZnw ; es gibt mittlerweile auch zwei Rechtsgutachten, vom Bundestag in Auftrag gegeben, dass alle das was da passiert ist und passiert im höchsten Maße rechtswidrig ist das was mit den Kindern gemacht wird nach internationalem Recht Folter ist. Reaktion: keine. Die wissen selbst dass sie hier so manche Greultaten des vergangen Jahrhunderts, wenn man isoliert die Schäden betrachtet (nicht natürlich die unmittelbare Grausamkeit der Anwendung körperlicher Gewalt) in den Schatten stellen. Ich befürchte es muss erst noch viel schlimmer werden, bevor etwas passiert.

GK
Antwort an  Peter Tanner
7 Monate zuvor

Das verlinkte Video ist auf YT nicht verfügbar, da laut Info das dazugehörige Konto gelöscht wurde.

Petra Stüben
10 Monate zuvor

Hadmut Danisch hat etwas zum GEZ Erhöhungs Verfahren, er war selbst dabei
(insg. 3 Artikel hat er dazu geschrieben)
https://www.danisch.de/blog/2020/09/16/aufschlussreicher-ausfuehrlicher-bericht-im-mdr-sachsenspiegel/

Armin Reichert
10 Monate zuvor

Reden Sie mal mit Ihrem Webmaster, das Layout von diesem Kommentarbereich taugt leider nix.

Armin Reichert
10 Monate zuvor

Ich weiß ja nicht, in welchem Jahrzehnt der Mann lebt, aber der FOCUS ist heute so etwas wie BENTO. Da wird ständig ein „AfD-Mann blamiert“ oder von irgendeiner Altparteienschranze „in den Senkel gestellt“ oder noch dümmlicheres Framing abgesondert. Dieses Blatt ist genauso ein links-grün versiffter Dreck wie ZEIT, SZ, FAZ etc

Petra Stüben
10 Monate zuvor

Hadmut Danisch hat etwas zum GEZ ERhöhungs Verfahren, er war selbst dabei
(3 Artikel hat er dazu geschrieben)
https://www.danisch.de/blog/2020/09/16/aufschlussreicher-ausfuehrlicher-bericht-im-mdr-sachsenspiegel/

Frank Daarsten
10 Monate zuvor

Das Focus-Magazin kostet nur wenige Taler, aber Ihre Seite Herr Reitschuster ist unbezahlbar und mit allem Gold dieser Welt nicht aufzuwiegen!!

Josef Fischer
Antwort an  Frank Daarsten
10 Monate zuvor

Hallo Herr Daarsten
Ich habe sie hier schon vermisst. Wo haben sie sich die letzten Tage nur rumgetrieben 🙂
Schön das sie wieder da sind!

Boris Reitschuster
Antwort an  Frank Daarsten
10 Monate zuvor

Tausend Dank! Da werde ich ja ganz rot!

C.Brunner
10 Monate zuvor

Die Auflage des Focus ist von 2015 bis 2020 um ca. 40 % gesunken, richtig bergab gings aber erst nach 2016, von daher dürfte der Linksruck in der Redaktion nach Markworts Abgang durchaus als Grund dafür verantwortlich sein. Nachdem dort 9 von 10 Kommentaren abgelehnt wurden, hab ichs aufgegeben, mir die Mühe zu machen, dort etwas zu schreiben. Die Likes haben sie ja auch abgeschafft, an denen man deutlich sehen konnte, welche Kommentare besonders viel Zuspruch bekommen. Auffällig sind auch die Artikel von jüngeren Redakteurinnen, da denkt man sich wirklich, in welchem Wolkenkukucksheim lebt die den, ein Blick auf die Fotos, da weiß man sofort, wie die ticken und welcher Partei sie ihre Stimme geben. Es stört auch den Verlag offensichtlich nicht, wenn die Kommentare dazu 99 % negativ sind. Beim Focus ist ja auch ne größere Entlassungswelle im Gang, aber sie schreiben unverdrossen weiter am Leser vorbei, da fällt mir sinnbildlich nur die Kapelle auf der Titanic ein.

Hans-Hermann Rüpp
Antwort an  C.Brunner
7 Monate zuvor

Das ist ja das gigantische Problem, oder auch die Raffinesse der alt 68 ziger, die es verstanden haben, in den vergangenen 40 Jahren die Stellschrauben in der Gesellschaft zu besetzen. Wie Mehltau liegt diese linksgrüne Ideologie über unserem Land, über Europa und schwappt massiv auch in Richtung USA. Das Ergebnis ist dann tatsächlich eine neue Weltordnung, die sich an den chinesischen Vorstellungen orientiert. Es wird schneller gehen als wir denken….die Pandemie ist nur ein willkommenes Mittel zum Zweck. Beispiel gefällig: https://laufpass.com/corona/keine-uebersterblichkeit-die-wahren-zahlen-der-pandemie/

Wolfgang Rösner
10 Monate zuvor

Na das hört sich ja alles so an, als ob wir es im Moment nur mit einem autoritäten Intermezzo zu tun hätten, einer vorübergehenden Abweichung vom liberalen Grundkonzept der Republik. Im Grunde, laut Markwort ist also alles in Ordnung. Der Söder ist halt nur ein bißchen ehrgeizig.
So sprechen Leute, die immer noch voll im Saft stehen, wovon man bei einem Landttagsabgeordneten der FDP ja ausgehen kann. Kurz: extreme Verharmlosung der gegenwärtigen Entwicklung. Mir wird auch nicht klar, was Herr Markwort konkret tut, um diesen Söder zu stoppen! Ich nehme an: nichts. Was sollte er auch tun. Der Söder ist legitim im Amt und die überwältigende Mehrheit steht hinter ihm. Bei anderen Scharfmachern ist es nicht anders. Mein Eindruck: Markwort hat noch nicht kapiert, was hier gerade abläuft. Ihm geht es noch zu gut.

847 KRIMINALSTATISTIKEN +Verbrechenskarten & Listen + Bevölkerungsentwicklung
10 Monate zuvor

Und was hätte die FDP anders gemacht?

Wolfgang Rösner

Nichts. Danke für die Frage.

tobbe
10 Monate zuvor

nein, nein, und nochmals nein… die linksrotgrüne Sekte hat sich die gesamte Meinungs- und Deutungshoheit ergattert und schiebt sich ungehindert in die Position der „Mitte“
Was noch vor kurzem linksradikal war, ist heute allgemeiner Konsens, und was völlig normal war, gilt heute als „rechts“ (extrem). In so einer Situation einen Markwort zu hören, der meint, dagegen könne man nichts machen muss zur Resignation führen.
Die Tychis und Klonovskis sind Unbekannte, die zu wenig Einfluss haben.

Zumindest ein großer kleiner Reitschuster scheint dagegen etwas zu machen.
Dazu muss er erstaunlicherweise lediglich schreiben „was ist“
Vielen Dank dafür.

Boris Reitschuster
Antwort an  tobbe
10 Monate zuvor

Ja, diese Verschiebung ist wirklich phänomenal. Auch, dass es heute schon ein revolutionärer Akt ist, zu schreiben, was ist. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Passthor David
Antwort an  Boris Reitschuster
10 Monate zuvor

Das ist psychologisch sehr einfach zu erklären, nur die Folgen sind schwer zu verdauen. Die „Realität“, also das „was ist“, führt zu „kognitiver Dissonanz“ bei den pathologischen Lügnern, nur der Selbstbetrug, man kann ihn die „unbewußte Lüge“ nennen, führt zu kognitiver Harmonie.
Da wir von Mythomanen regiert werden und die Medien von diesen psychisch Kranken angefüllt sind, die sich nicht als geisteskrank erkennen, wird jeder, der mit „unangenehmen Wahrheiten“ kommt, blitzschnell und unbewußt zum sofortigen Todfeind und mit allen verfügbaren Mitteln bekämpft.
Im Kampf gegen die Wahrheit verbünden sich alle notorischen Lügner, auch und besonderes diejenigen, welche ansonsten wie Feinde auftreten.
In der Welt der notorischen Lügner ist derjenige, der die Wahrheit sagt, ein Hassverbrecher-Terrorist-Volksverhetzer, potentieller Massenmöder und Rassist und es ist nicht nur kein Verbrechen gegen die Meinungsfreiheit, „ihm das Maul zu stopfen“, sondern ein moralischer Imperativ (der in Wirklichkeit ein mythomanischer Imperativ ist).
Zu Zeiten der Hexenverbrennungen war derjenige der größte Menschenfreund, der die meisten Hexen verbrannt hat.
In der post-demokratischen Lügengesellschaft ist die Antifa das Vorbild für Redlichkeit und Freiheit und der Andersdenkende der gefährliche, verführende, manipulierende Abschaum, der ausgemerzt gehört.

Paul J. Meier
10 Monate zuvor

Für mich ist Fleischhauer ein Quotenjournalist, man will den Eindruck eines plural-liberalen Blattes erhalten, das ist etwas anderes als objektiver, untenedenziöser Journalismus. Aber das ist natürlich auch ein zu hoher Anspruch, den man kaum leisten kann. Nur scheint mir der Focus wirklich in diesem Mainstream unterzugehen, wie die politischen Alt-Parteien nur mehr marginale Unterschiede aufzuweisen scheinen. Von AfD und Linke ausgenommen. Die Sache mit den alten Männern ging mir heute auch schon durch den Kopf, als Schäuble seine erneute Kandidatur bekannt gab! 😉

Andy icy
Antwort an  Paul J. Meier
3 Monate zuvor

Die schwarze Null,
auch das noch.
Kobolt-Grüne… oder Kobalt…

Das deutsche Volk wurde systematisch verblödet
und keiner merkelt was.

Andreas Müller
10 Monate zuvor

Wenn man eine Partei repräsentiert, die stets um die Fünf-Prozent-Hürde herumzittert,
dann sollte man vielleicht die Vermittlung des eigenen Programms in den Vordergrund
stellen. Apropos journalistische Qualität : Wenn man einem Politiker unterstellt, er neige
zu „Schmutzeleien“, dann sollte man auch präzise beschreiben, was man damit meint.

Kirstin
Antwort an  Andreas Müller
10 Monate zuvor

Das ist ein Zitat von Herrn Seehofer über seinen Nachfolger Söder. Er hat zb Staatswohnungen verkauft in der nicht gerade mit (bezahlbarem) Wohnraum sich selbst loben könnende Stadt. Hier wird gerne im Luxussegment gebaut und dann halt der vorgeschriebene Sozialwohnungsanteil eingehalten…. nicht gerade sympathisch.

Kirstin
Antwort an  Kirstin
10 Monate zuvor

In München, sorry

Ete
10 Monate zuvor

Ich schätze zwar Herrn Markwort, aber speziell seine Meinung zum Focus und der Zeit kann ich überhaupt nicht teilen. Der Focus samt seiner Online Ausgabe ist ein Merkelgirl Fänblättchen in dem schon mal die Kartoffelsuppe der Kanzlerin kurz vor der Bundestagswahl ausgiebig gewürdigt und unliebsame Kommentare nicht nur zensiert, sondern der Account gleich mal ganz gelöscht wird. Und die Zeit ist nicht liberal und ausgewogen, nur weil sie ausnahmsweise mal in einem Artikel Kritiker der Leitmedien zu Wort kommen ließ, sondern stramm auf Linkskurs. Einzig bei Herrn Söder würde ich ihm zustimmen, der eine Gefahr für die Demokratie ist, was man bei der letzten Querdenken Demo wieder eindrucksvoll beobachten konnte.

Kirstin
10 Monate zuvor

Söder stoppen, unbedingt. Aber nicht mit mit Merz! Es gibt nur Pappnasen in der Politik.. nichts Gescheites. Mir wäre am liebsten Dr Wodarg + Prof Bhakdi + Dr Fuellmich … bei denen wäre Deutschland besser aufgehoben als bei diesen ganzen…, die alles bloß verscherbeln und mit Angst arbeiten. Das sind doch keine Führungsqualitäten…

Ralf Krüger
Antwort an  Kirstin
10 Monate zuvor

Nicht nur Söder, sondern die BRD Verwaltung stoppen. Dafür ist die Verfassunggebende Versammlung angetreten, dem deutschen Volk die Macht über ihr Land zu geben. Dazu muss jeder die Nationalversammlung mittragen und sein höchstes Recht wahrnehmen. Da die BRD alles unternimmt um die Volksversammlung tot zu schweigen, ist sie noch nicht bei der Masse angekommen. Es werden aber täglich mehr. Bei der Verbreitung der Volksversammlung sollte jeder mithelfen, je schneller werden wir frei sein.

K. dietrich
Antwort an  Ralf Krüger
10 Monate zuvor

Hätte ich da etwas mitbekommen sollen? Was meinen Sie mit Volksversammlung? Wieso ist da keine nähere Angabe? Fake?

reiner
Antwort an  Kirstin
7 Monate zuvor

glauben sie an zufälle in der politik,ich nicht. bis auf ganz wenige ausnahmen,kamen oft nur pappnasen ganz nach oben,warum wohl? die erfüllen einen sinn für eine gewisse clique. mir soll keiner erzählen,dass ein harbeck oder die baerbock als kanzler geeignet wären.

Outhouse
Antwort an  Kirstin
3 Monate zuvor

nicht nur Söder, auch die gesamte CSU (Criminal Saubären Unfähige) und die Grünen mit Annalenchen (WEF-Newcommerin)

Josef Fischer
10 Monate zuvor

„Ich äußere mich nicht negativ zu meinen Nachfolgern. Es sind fleißige, begabte Leute.“

In seinem Alter hätte ich mir mehr Tacheles gewünscht.
Was bist aus all diesen Leuten geworden, denen doch gar nichts mehr passieren kann?
Ich warte jeden Tag auf Aussagen von Stoiber, Beckstein oder Schröder. Leider alles Fehlanzeige.
Ich frage mich immer, ob sich Helmut Schmidt auch so verbogen hätte.

Peter Tanner
Antwort an  Josef Fischer
10 Monate zuvor

Zwischen den Zeilen lesen, er sagt nur dass sie fleissig sind. Fleiß, der kleinste gemeinsame Nenner der deutschen Tugenden… wen er schon nix drauf hat, er hat sich bemüht. So ein Satz im Arbeitszeugnis = Vernichtend. Er sagt z.B. auch Nachfolger und nicht Kollegen oder Journalisten. Und „begabt“ ohne Bezug auf Journalismus (jeder ist in irgendwas begabt, vielleicht können sie gut Kuchen backen). Ich denke Herr Markwort hat gut klar gemacht was er von seinen Nachfolgern hält 😉 Sie müssen die Aussage dann nur mit der Empfehlung für Herrn Reitschuster vergleichen.

Falk Kuebler
10 Monate zuvor

Markworts Wort in Gottes Ohr… Aber so wie es aussieht, kann er ihm das ja vermutlich schon bald höchstselbst ins Ohr flüstern… 😉

Philomena Schmidt
10 Monate zuvor

Lieber Herr Reitschuster, ich wusste ja gar nicht, dass Sie sooo groß sind. Sie überrragen ja sogar einen Herrn Markwort!!

Tobi
Antwort an  Boris Reitschuster
10 Monate zuvor

Aber größer als Putin, wenn das nichts ist ????

Silverager
Antwort an  Tobi
10 Monate zuvor

Napoleon, auch eher von kleiner Statur, wollte seinen Gardisten einmal etwas an einer großen, aufgehängten Landkarte zeigen. Aber er kam mit seiner Hand nicht bis ganz nach oben.
Ein Gardist stand auf und sagte; „Lassen Sie mich das bitte machen, ich bin größer.“
Worauf Napoleon sagte: „Länger !!! Sie sind länger. Größer bin ich!“

Peter Tanner
Antwort an  Silverager
10 Monate zuvor

Je kleiner die Männer desto größer die Komplexe und daraus folgende Komensationsreaktion. DIe harmloseren wie ein möglichst großes Auto als auch die gefährlicheren a la Napoleon. Sagt ein knapp 2m Mann der komplextechnisch ziemlich entspannt lebt 😉

Axel Wendt
Antwort an  Tobi
5 Monate zuvor

Benennen wir es einmal richtig. Damals, als junger Mann, überragte Herr Reitschuster beide Herren an Körperlänge.

Heute, als gereifter Mann, überragt Herr Reitschuster seinen damaligen Chef mit journalistischer Qualität, Unerschrockenheit und dem klaren Willen zu informieren ohne seine Leser beeinflussen zu wollen. Herrn Reitschuster halte ich heute für einen Könner seiner Zunft. Einen Ausnahmejournalisten.

Der Focus ist zu einem Schmierblatt verkommen. Ähnlich wie das Relotius/Spiegelschmierblatt, das sich von Bill Gates hat kaufen lassen. Den Focus heute mit Altersmilde des Herrn Markwort überschütten zu wollen, ist natürlich der falsche Weg. Ein Medium, welches unbequeme Leserkommentare zu Hauf löscht und sehr schnell Kommentatoren sperrt? Ob man das noch als liberale politische Einstellung betiteln kann, wenn Helmut Markwort sein heute völlig verkommenes Blatt so schont?

Herrn Jan Fleischhauer halte ich für eine komplette journalistische Lachnummer. Dieses Männchen soll dem Focus als Feigenblatt dienen? Ein riesiges journalistisches, grünlinkes Loch verdecken? Frei nach dem Motto des Focus: Seht her, wir können auch Mitte, bzw. Rechts. Dieses Männchen hat sich bei Kurt Krömer’s Show so dermassen selbst demontiert, daß er für den Zuschauer journalistisch, wie menschlich völlig nackt dastand. Ein Auftritt bei Krömer ist immer schwierig. Hier bestehen nur Könner. Und das ist Jan Fleischhauer eben nicht. Weil er kein Journalist mit Ehre im Leib ist. Als Leser fühlt man sich von ihm belogen. Das Hochloben dieses Männchens seitens Herrn Markwort, offenbart die heutige politische Verortung des ehemaligen Focus Chefs. Es soll zwar Menschen geben, die aus „Scheisse Bonbons machen“ können. Herr Markwort gehört nicht mehr dazu. Es scheint wirklich nicht mehr seine Zeit zu sein.

R. Schätzig
Antwort an  Boris Reitschuster
10 Monate zuvor

Beim Anblick des Fotos hatte ich jetzt auch gedacht, dass Herr Reitschuster mindestens so groß sein muss wie der bayrische MP Söder, den ich auf 1,95 m taxiere. Ich selbst tendiere eher so in Richtung Putin und Markworth, aber nur rein physisch, versteht sich 🙂

Boris Reitschuster
Antwort an  R. Schätzig
10 Monate zuvor

Nein, Södersches Format erreicht ich bei weitem nicht :-))

Hermann Rüpp
Antwort an  Boris Reitschuster
7 Monate zuvor

hat denn Söder … FORMAT?? 😉

Cornelia Dr. Hegele-Raih
Antwort an  Boris Reitschuster
6 Monate zuvor

Mir ist mal Kohl am Bahnhof in Mannheim begegnet. Der war riesig. Und ich bin für eine Frau auch nicht gerade klein, 1,81

Andy icy
Antwort an  Boris Reitschuster
3 Monate zuvor

Aber dein Bauch schon wie du selbst festgestellt hast :-))

Heike Thomsen
Antwort an  Philomena Schmidt
10 Monate zuvor

Na ja, Putin ist 1,65 m, ein Winzling, aber Mafiaboss

altersblond
10 Monate zuvor

Bitte noch mal querlesen und korrigieren. Niemand glaubt dem Markwort, dass er seit 100 Jahren jede Woche eine Seite im Focus schreiben darf.

Falk Kuebler
Antwort an  altersblond
10 Monate zuvor

Naja, wenn Sie „altersblond“ als Synonym frei gewählt haben, dann verstehe ich auch, warum Sie Ironie nicht erkennen… Oder war das etwa ganz hinterfotzige Doppel-Ironie? 😉

Alois Fuchs
10 Monate zuvor

Frage an Herrn Markwort: Warum wird – wie von Ihnen im Interview erwähnt – Herr Tichy nicht in Talkshows eingeladen, Herr Fleischhauer aber schon? Na? Genau: Weil Fleischhauer im Kern auch links ist. Und was den Focus anlangt, wird dort ebenso manipuliert wie anderswo links, Sie brauchen nur Herrn Reitschusters Artikel über den „Corona-Zahlenzauber“ von gestern zu lesen. Bevor Sie also (an wen eigentlich?) appellieren „stoppt Söder!“ fangen Sie einfach bei sich als Mitherausgeber des Focus an und sorgen dort für ordentlichen Journalismus. Damit wäre schon viel gewonnen.

M.H.
Antwort an  Alois Fuchs
10 Monate zuvor

Bravo, genau so ist es ! Herr Markwort ist ein schwacher alter Mann geworden.

Miss Souris
Antwort an  M.H.
10 Monate zuvor

(.)Herr Markwort ist ein schwacher alter Mann geworden.(.)
Was soll das ??? Okay gehen wird er vllt. in ’slow motion‘ tun, aber im Kopf steckt ein F1-Tempo, und NUR DARAUF kommt es an. Alt=Schwach lasse ich auf keinen Fall gelten ! Mein Mann ist 85 und löst Math.//Physik//IT „Problemen“ im Nu, hilft sogar noch seinem Sohn (Astrophysiker) der sich immer noch an ihn wendet wenn er Hilfe braucht.

Christine Dreiser
Antwort an  M.H.
10 Monate zuvor

Keine Ahnung wie sie das aufgefasst haben, Herr Markwort schreibt doch, Früher wurde der Roland Tichy öfter zu Talkshows eingeladen, heute wird er gemieden wie die Pest. Als wäre er ansteckend. Das liegt daran, dass die Mehrheit der Auswähler von Talkshows und Nachrichten eher links ist. Sprich, Herr Tichy ist nicht links und wird deshalb nicht eingeladen, ist dass so schwer ?

Bichler
Antwort an  Alois Fuchs
10 Monate zuvor

Der „focus“ ?
Ach richtig. Das ist ein Magazin, wo kritische Kommentare gelöscht und die Kommentatoren gesperrt werden.
Also kein Unterschied zur sonstigen Lügenpresse.
Vielen Dank, Herr Markwort. Sie können anderen Ihre Märchen erzählen, die glauben alles, was die Merkel-Links-Rot-Grüne Einheitsmedien-Front berichten und wählen weiter die Deutschland-Abschaffer-Parteien, wozu auch die FDP gehört.
Ich wähle die AfD.
Noch Fragen ?

Boris Reitschuster
Antwort an  Bichler
10 Monate zuvor

Herr Markwort ist seit 2016 nicht mehr Herausgeber des Focus und auch in keinerlei Funktion mehr für das Magazin tätig. Dass er seine Nachfolger nicht kritisiert, ist ein eiserner Brauch.

Alois Fuchs
Antwort an  Boris Reitschuster
10 Monate zuvor

Die Info, dass Herr M. Mitherausgeber des Focus ist, habe ich Wikipedia entnommen.

Hildegard Hardt
Antwort an  Alois Fuchs
10 Monate zuvor

Wikipedia sollte man nur im äußersten Notfall zu Rate ziehen.

NoName
Antwort an  Alois Fuchs
6 Monate zuvor

Wikipedia kann man in politischen Angelegenheiten (auch Personalien) nicht mehr trauen, die haben längst auch einen Linksdrall. Nur bei so Sachen wie dem völlig unpolitischen Ohmschen Gesetz sind die vertrauenswürdig.

TS
Antwort an  NoName
6 Monate zuvor

Was wikipedia betrifft: Dort ist auch bei vermeintlich unverdächtigen Themen oftmals wichtiger wer was schreibt als was geschrieben und belegt wird. Der ich-habe-Recht-Administratorengeltungsdrang zumindest in der deutschen Wikipedia ist ein deutliches Problem das einen guten Teil an interessierten Mitautoren demotiviert und vertrieben hat.

Bichler
Antwort an  Boris Reitschuster
10 Monate zuvor

Herr Reitschuster,
der eiserne Brauch in Ehren, aber wer in der FDP mitmacht, ist ein Verfassungsfeind und ein Feind der Deutschen.
Ich hoffe, ich muß jetzt nicht alle Gründe für diese Tatsache auflisten, sonst würde es ein dickes Buch werden.
Die FDP hat immer ihr Fähnchen in den Wind gehängt und völlig unberechtigt mitregiert. Meist bei 5 Prozent oder knapp darüber, hat also eine absolute Minderheit gegen Deutschland agiert.

Hr. Lindner hat groß getönt, Untersuchungsausschüsse wegen der Grenzöffnung und anderen Verbrechen Merkels zu starten und hat dann sein Wort gebrochen und kämpft hauptsächlich gegen die AfD, anstatt die Interessen der Deutschen zu vertreten.
Nein Danke, Herr Markwort.
Sie gehören mit zu den Zerstörern Deutschlands und Einsicht ist bei Ihnen nicht zu erwarten.

Andy icy
Antwort an  Boris Reitschuster
3 Monate zuvor

In einer Demokratie von „eiserner Brauch“ zu sprechen.
Das erschließt sich mir nicht.

M.H.
Antwort an  Bichler
10 Monate zuvor

Ja, das geht sehr schnell !

Norribaer
Antwort an  Bichler
10 Monate zuvor

Stimmt aber auch, fällt mir jetzt wieder ein, da habe ich seit 2015 in zwei Jahren keine drei Kommentare durchbekommen, obwohl alle nur sachliche Fakten darstellten (Beispiel: Deutschland hat die zweithöchsten Lohnnebenkosten der Industrienationen nach Belgien), harmlose Dinge also! Und irgendwann bin ich ganz gesperrt worden. Also auch Focus, nein danke! Da kann der FDPler noch so rumsülzen! By the way: die FDP war immer schon eine Partei, die sich blitzschnell nach dem Wind drehte. Zuletzt jetzt in Thüringen. Seitdem ist sie inklusive aller Politiker für mich gestorben!

Nick Schneider
Antwort an  Alois Fuchs
10 Monate zuvor

Fleischhauer scheint nicht verkehrt zu sein, aber wirklich liberal oder tatsächlich konservativ scheint er mir auch nicht zu sein. Bei einem „indubio“ auf der Achse hat er sich ziemlich zum Affen gemacht, weil er sich (klassisch Mainstream) nur über die Demonstranten vom 1./29. August lustig gemacht hat. Nach dem Motto, die sind alle doof.

Und zur Corona – Krise hat er sich rausgehalten, „weil er ja kein Virologe ist“. So ein Blödsinnn.

Für die Mainstream – Medien mag er ein konservatives Feigenblatt sein (wobei ich froh bin, dass es sowas überhaupt noch gibt), aber im Gespräch mit kritischen Liberalen oder Konservativen scheint er ziemlich unterzugehen.

W. Uerger
Antwort an  Nick Schneider
10 Monate zuvor

Meine Meinung zu Herrn Fleischhauer ist auch zwiespältig. Beim indubio-Gespräch hat mich besonders gewundert und gestört, dass Herr Fleischhauer den von der Polizei verbreiteten Demo-Teilnehmerzahlen blindlings zu vertrauen schien. Es mag ja sein, dass die Zahlen der Polizei generell näher an der Realität dran sind als die Zahlen der Demo-Veranstalter oder der grundsätzlich framenden Linksmedien. Aber die fraglichen Demos fanden nicht irgendwo statt, sondern auf der „Bühne“, die Innensenator Geisel zu seiner eigenen erkärt hat, also auf der Berliner Bühne.
Frage: Kann man von der Berliner Polizei objektive Zahlen erwarten, wenn es sich um Demos handelt, die Herrn Geisel so überaus verhasst waren, dass er sie mit allen Mitteln zu verhindern suchte?

Hermann Rüpp
Antwort an  W. Uerger
7 Monate zuvor

offizielle Zahlen zu den Demos in Berlin….alles geschönt, alles manipuliert! Als Teilnehmer kann ich nur sagen, dass an der Demo Ende August 2020 1 Mio. -!,5 Mio. Menschen beteiligt waren. Der Stern, die Straße 17.Juni, die Friedrichstraße und nicht zu vergessen, der Grunewald waren voll mit Menschen. Natürlich erschreckend für die Politikerblase in Berlin bzw. ganz -D- die verzweifelt versucht, die Querdenker zu diffamieren. Obwohl, Querdenken ist das „Salz in der Suppe“ für jeden Demokraten.

spam
Antwort an  Hermann Rüpp
6 Monate zuvor

Es tut mir leid, so sehr sie es sich wünschen, aber das ist nicht wahr. Legen sie die Helikopterbilder des Veranstalters selbst (29.08. 2020) neben die Luftaufnahmen der Loveparade (2000) mit 1.3 Mio Teilnehmern. Sie werden erkennen, dass die Straßen weniger gefüllt sind und die Menschen mit erheblich mehr Abstand zueinander stehen. Es sind vielleicht 150.000 – 250.000 gewesen, wenn man fair schätzt. Am 0.1.08. 2020 waren es etwa halb so viele. Wenn man berücksichtigt, wie viele Hürden den Demonstranten in den Weg gelegt wurden und wie sehr der Veranstalter medial heruntergeputzt wurde, ist das doch ein überragendes Ergebnis. Es macht in dem Hinlick keinen Sinn, Traumzahlen hinterherzulaufen, es sei denn die eigene Glaubwürdigkeit ist einem egal.

Uwe Krahmer
Antwort an  Nick Schneider
10 Monate zuvor

Herr Fleischhauer ist bei mir nicht hoch angesehen. In einer TV Sendung hat er zugegeben, dass er sich auch ein Glas Wein für 5,00€ leisten kann. Es ging, soweit ich mich erinnern kann um das Armutsgesetz H.4
Ich habe Herrn Fleischhauer auch eine Mail wegen dieser Aussage geschickt und natürlich keine Antwort bekommen.

K. Dietrich
Antwort an  Uwe Krahmer
10 Monate zuvor

Ein Glas Wein kostet hier in Altbayern, auf dem Land, wohlgemerkt, mal mindestens 4,80€ und da haben sie nicht viel Auswahl. Für einen besseren Wein zahlen Sie hier auch mal 7,50€. Ohne dass ich H. Fleischhauer in irgendeiner Weise in Schutz nehmen will, aber die Tatsache dass er sich ein Glas Wein auch für 5€ leisten kann, klingt doch eher sparsam.

Tom
Antwort an  Nick Schneider
10 Monate zuvor

Beim „indubio“ auf der Achse hat Herr Fleischhauer auch unkritisch die offiziellen Teilnehmerzahlen der Demo in Berlin vom 01.08.20 von 17.000 – 20.000 übernommen und nicht angezweifelt (Vorgabe vom Focus?).

Das wäre kein Problem, wenn der Veranstalter 30.000 bis 40.000 geschätzt hätte. Da vom Veranstalter u.a. eine Zahl von 800.000 genannt wurde, die nach Aussagen eines Organisators der Intitiative Honk for Hope sogar inoffiziell von der Polizei bestätigt wurde (hier ab ca. 13:30 https://www.youtube.com/watch?v=QJOtI1xaiP0), empfand ich die Aussage von Herrn Fleischhauer fast schon als journalistische Arbeitsverweigerung.

Insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Angaben der Polizei augenscheinlich zu niedrig waren und sie später die Teilnehmerzahl mit 30.000 angegeben hatte, als es ihr opportun erschien (https://img1.wsimg.com/blobby/go/74e92e2f-7c73-4d74-b272-819b4890ad68/downloads/28.08.20_18.17_Urteil-Aufzug.pdf?ver=1600182134435).

Tom
Antwort an  Tom
10 Monate zuvor

Uups, der letzte Link war falsch. Hier auf Seite 3 wird die Teilnehmerzahl von 30.000 eingeräumt:

https://img1.wsimg.com/blobby/go/74e92e2f-7c73-4d74-b272-819b4890ad68/downloads/Versammlungsverbot-Berlin.pdf?ver=1600182134435

Gunter Dringenberg
Antwort an  Alois Fuchs
6 Monate zuvor

Was soll hier das „Bashing“ gegenüber Markwort? Der Mann hat völlig recht, wenn er fordert: „Stoppt Söder“! Nicht umsonst wird dieser gefährliche Bayern-Führer, der zu einem Grünradikalen mutiert ist, in den Medien als „Södolf“ bezeichnet. Was hat dieser Kerl eigentlich bisher vollbracht? Nichts, nur extreme Sprüche. Mit „Stoppt Söder“ meint Markwort, dass die CSU unwählbar geworden ist, und damit hat er völlig recht. Was den „Focus“ betrifft: Markwort ist nicht mehr Chefredakteur, schon lange nicht mehr, damals war das ein liberales Blatt, heute ein linkes Schmutzblättchen geworden, was hoffentlich bald eingestellt werden muss, weil es niemand mehr kauft.