Man kennt sich – Personalien in Corona-Zeiten Gatte von Virologe Streeck wechselt zu Spahn

Noch vor ein paar Wochen kritisierte der Virologe Hendrik Streeck die Corona-Politik der Bundesregierung heftig. ‘Wir dürfen unser Leben nicht von Viren bestimmen lassen‘, forderte er. In einem Interview mit der „Welt“ erklärte er, er sei explizit nicht einverstanden mit der weit verbreiteten These, es sei unmöglich, Risikogruppen gezielt zu schützen: Er verstehe nicht, warum man das nicht wenigstens probiere, „anstatt zu sagen, das geht nicht“. Er klagte über die einseitige Auswahl von Experten durch die Bundesregierung: Er finde es „gerade als Virologe wichtig, dass man nicht nur den einseitigen Blick auf ein bestimmtes Virus hat, sondern dass man die ganze Situation in den Blick nimmt – in dieser Pandemie also auch die Nebenwirkungen und Kollateralschäden, die gerade wenig erfasst werden“, mahnte Streeck: „Ich will als Virologe zum Beispiel gar nicht so viel zu der Frage nach den Kindern und den Schulen sagen. Viel wichtiger ist, was die Kinderärzte, Psychologen und Soziologen dazu sagen. Es geht ums große Ganze, um die Frage, wie wir gemeinsam am besten durch die Pandemie kommen.“

Doch kurz darauf schien der Virologe manchen wie ausgewechselt. Für RTL zerriss er Aussagen des Infektionsepidemiologen Sucharit Bhakdi und bezeichnete diesen als „Verschwörungstheoretiker“. Titel: „Nach Video von Prof. Bhakdi: Virologe Prof. Streeck entlarvt Corona-Lügen: ‘Einige Thesen sind brandgefährlich.‘“

Gestern schickte mir eine Mitarbeiterin einen Link auf einen Artikel zu Streeck, ganz verwundert, und mit der Frage, was mit ihm passiert sei. Die Überschrift: „Virologe Streeck: ‘Ich halte es für richtig, den Lockdown zu halten‘“. Auf die Frage „Halten Sie denn die momentanen Maßnahmen, den Lockdown, für richtig?“ antwortet der Virologe: „Da wir nicht genug über das Infektionsgeschehen wissen, bleibt uns gar keine andere Möglichkeit.“

Merkwürdig, sagte ich mir, wie schnell heutzutage Fachleute ihre Stoßrichtung ändern.

Heute Abend schickte mir eine Leserin einen weiteren Link. Auf einen Artikel von T-Online mit folgender Überschrift: „Streecks Ehemann Zubeil wechselt in Spahns Ministerium.“ Weiter heißt es da: „Paul Zubeil, Partner von Virologe Hendrik Streeck, tritt am Montag eine Stelle im Bundesgesundheitsministerium an. Das bestätigten er und das Ministerium T-Online. Seit dem Frühjahr war dort die Stelle des Unterabteilungsleiters für europäische und internationale Angelegenheiten unbesetzt. Auf diese Stelle wechselt nun Zubeil. Dienstort ist Bonn – wo Streeck und Zubeil mit dem Labradorrüden Sam leben und das Ministerium weiterhin einen Standort unterhält.“

Im Vorspann des Textes heißt es: „Fast ein Jahr lang war die Stelle eines Unterabteilungsleiters im Gesundheitsministerium vakant. Bislang hat das kaum jemanden interessiert.“ Beim eiligen Leser bleibt so hängen, dass niemand die Stelle wollte. Erst viel weiter unten im Text, wohin viele Leser gar nicht mehr vorstoßen, heißt es: „Wenn Paul Zubeil nun im Ministerium tätig ist, bringt er für die Aufgaben nach Darstellung des Ministeriums viel Erfahrung in internationalen Organisationen mit. Zubeil habe sich nach einer externen Ausschreibung in einem mehrstufigen Verfahren gegen ein gutes Dutzend qualifizierter Bewerber durchgesetzt.“

Weiter heißt es in dem Bericht, Zubeil sei bisher tätig gewesen beim Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen in Brüssel (UNPFA). UNPFA widme sich dem Thema Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder und Mutterschutz. Und weiter: „Der Fonds ist erheblich auf Spenden unter anderem von der Clinton- und der Gates-Stiftung angewiesen. Der Austausch mit diesen Organisationen ist im Gesundheitsministerium auch in der Unterabteilung für europäische und internationale Angelegenheiten angesiedelt.“


Hier mein Video von der Bundespressekonferenz heute:

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Bild: Andrii Yalanskyi/Shutterstock
Text: red


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