PR-Desaster für Spahn: Impf-Reklame mit Fake-Bild Günther Jauch in Wirklichkeit noch gar nicht geimpft

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sie groß angekündigt auf der Bundespressekonferenz: Die Werbekampagne, mit der Prominente für die Corona-Impfung werben und sie so populär machen sollen. Und prompt kam es jetzt zum Super-GAU: Nachdem Günther Jauch auf einem Foto mit einem Pflaster am Oberarm und der Aufschrift „Günther Jauch lässt sich impfen“ zu sehen war, verplapperte sich der Showmaster. In der RTL-Sendung „Denn Sie wissen nicht, was passiert“ erzählt er, dass er noch gar nicht geimpft wurde. Er sei altersmäßig schließlich noch gar nicht an der Reihe gewesen.

Das Foto, das deutschlandweit in der Kampagne verbreitet wird, sei gestellt gewesen, gab Jauch zu. Und beteuerte, er wolle sich aber impfen lassen. Dennoch handelt es sich hier um eine bewusste Irreführung von Millionen Menschen. Denn das Bild erweckt eindeutig den Eindruck, Jauch sei bereits geimpft. Auch das Bundesgesundheitsministerium verbreitete die Abbildung über ihre Social-Media-Seite.

Spahn hat damit seinen nächsten Skandal – bewußte Irreführung der Bürger mit Steuergeldern. Nur gut für ihn, dass die Medien so brav zur Regierung stehen und den neuen Fehlgriff wohl entweder ganz verschweigen oder auf Sparflamme fahren werden.

Sein Ministerium rudert nun zurück, auf der Seite wird zugegeben, dass Jauch noch gar nicht geimpft ist – auf die Irreführung nimmt das Ministerium dabei aber keinen Bezug und berichtet von dem Verplappern Jauchs, als sei es gar keines gewesen. Auf Twitter schreibt des Ministerium:

#GüntherJauch betonte in der RTL-Sendung „Denn Sie wissen nicht, was passiert“ gestern, wie wichtig es sei, dass wir uns gegen das #Coronavirus impfen lassen. Er selbst ist noch nicht geimpft, wolle sich aber so bald als möglich #impfen lassen. #ÄrmelHoch

Für wie dumm halten die Beamten im Ministerium eigentlich die Bürger?

Besonders pikant: Jauch ist nun nach eigenen Angaben mit Corona infiziert.

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Bild: Screenshots Twitter Gesundheitsministerium
Text: br


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