So geht diese Republik mit ihren Polizisten um Drecksarbeit für Berliner Polizei

Ein Gastbeitrag von Josef Kraus

Es ist in weiten Regionen, vor allem in so manchen Großstädten, siehe Berlin, nicht gut bestellt um die innere Sicherheit. Schuld daran ist nicht die Polizei. Schuld darin ist eine „Laissez-faire“-Politik, die der Polizei unmögliche Dinge zumutet, sie obendrein miserabel ausstattet und nicht hinter ihr steht.

Was soll die Polizei heute neben den Kernaufgaben so alles machen: Sie soll auf Autobahnen die mit den Händen festgeklebten „Klimaaktivisten“ schonend von der Straße bringen. Sie soll deeskalierend handeln, wenn Hausbesetzer Randale machen, wenn Polizeifahrzeuge umgeworfen oder in Brand gesetzt werden, wenn Polizisten mit Molotow-Cocktails beworfen werden. Sie soll auf friedliche Demonstranten, die gegen Corona-Maßnahmen demonstrieren, eindreschen. So muss in Mannschaftsstärke anrücken, wenn sie in „Clans“ (darf man aus antirassistischen Gründen ja nicht mehr sagen) ermitteln soll. Sie muss sich straflos als „Bullenapparat“ bezeichnen lassen. Sie muss in Umkehrung der rechtsstaatlich verankerten Beweislast in Berlin beweisen, dass sie – entgegen irgendeiner anonymen Anzeige – richtig und gesetzeskonform gehandelt hat. Sie muss nach aufwendigen Ermittlungen nach oft eigenartigen Beschlüssen von Haftrichtern festgesetzte Tatverdächtige wieder freilassen, nicht ohne von den Beschuldigten heftig beleidigt zu werden.

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In einem Polizeirevier im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg an der Friesenstraße muss die Polizei jetzt auch noch Drecksarbeit im wahrsten Sinn des Wortes leisten. Wie die „B.Z.“ am 4. Oktober berichtet, müssen die Beamten dort einer Rattenplage in ihrer Teeküche Herr werden.

Wir zitieren aus der „B.Z.“: Die Beamten notierten in einem Protokoll, dass „die Ratte hinter jedem Kühlschrank Essen gehortet und dementsprechend dort auch ihr Geschäft verrichtet hat, selbst in und unter dem Spülkasten“. Das Fazit: „Es war eine intensive, belastende Geruchsentwicklung durch Essensreste, Dreck und Fäkalien festzustellen.“ Selbst hinter den Kühlschrankverkleidungen entdeckten die Polizisten Fäkalien. „Generell weist die Teeküche einen extrem unhygienischen Zustand auf (Schimmel an den Kühlschränken, schwarze, klebrige Flüssigkeiten in und an den Kühlschränken und überall sonstige Verunreinigungen)“, heißt es im Protokoll weiter. Nach B.Z.-Informationen sind bis zu 50.000 Euro für die Sanierung der Küche veranschlagt – doch ausgeben will das zurzeit wohl niemand.

Was sagt uns das?

Berlin wird einmal mehr seinem Namen gerecht. Denn die Namenssilbe „ber“ heißt im Slawischen „Sumpf“. Aber mehr noch: Was ist von einem Staat zu halten, der die ihn und seine Bürger Schützenden so im Stich lässt. Die Polizisten in Deutschland sind mündige Staatsbürger, sie wissen, was los ist in diesem unserem Lande. Sie wissen es besser als die politische „Elite“, die dieses Land einschließlich seiner Problembezirke meist nur flüchtig aus dem Fenster gepanzerter Dienstfahrzeuge sieht. Und die Polizeibeamten wissen, wofür sonst viele Millionen, ja Milliarden verfügbar sind: Unter anderem auch für die enormen Folgekosten einer ungeregelten Zuwanderung in das deutsche Sozial- und Gesundheitswesen. Friedrich Merz hätte den von ihm verwendeten, dann aber einknickend zurückgenommenen Begriff „Sozialtourismus“ bestens und vielfach belegen können. Aber dazu fehlte es ihm am Mumm.

Kein Wunder also, wenn selbst führende Polizeibeamte hinter vorgehaltener Hand feststellen: „Jetzt wissen Sie, warum unter den Polizisten wohl 60 bis 70 Prozent AfD wählen.“

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Und ich bin der Ansicht, dass gerade Beiträge von streitbaren Autoren für die Diskussion und die Demokratie besonders wertvoll sind. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen, und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Josef Kraus (*1949), Oberstudiendirektor a.D., Dipl.-Psychologe, 1987 bis 2017 ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, 1991 bis 2013 Mitglied im Beirat für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister der Verteidigung; Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2009), Träger des Deutschen Sprachpreises 2018; Buchautor, Publizist; Buchtitel u.a. „Helikoptereltern“ (2013, auf der Spiegel-Bestsellerliste), „Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt“ (2017), „Sternstunden deutscher Sprache“ (2018; herausgegeben zusammen mit Walter Krämer), „50 Jahre Umerziehung – Die 68 und ihre Hinterlassenschaften“ (2018), „Nicht einmal bedingt abwehrbereit – Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine“ (2019, zusammen mit Richard Drexl)

Bild: IMAGO / A. Friedrichs

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