Ungeimpfte künftig an Maske erkennbar in Österreich Massive Diskriminierung befürchtet

Ungeimpfte künftig an Maske erkennbar in Österreich

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Als mir der österreichische Psychiater Raphael M. Bonelli gestern bei der Aufzeichnung eines Interviews (das ich in wenigen Tagen veröffentlichen werde) davon erzählte, konnte ich es kaum glauben: Ungeimpfte würden in der Alpenrepublik faktisch gekennzeichnet, so der Mediziner. Sie müssten im Gegensatz zu Geimpften etwa in Geschäften FFP2-Masken tragen, durch die das Atmen schwerer fällt als durch herkömmliche medizinische Masken. Gleich nach der Aufzeichnung machte ich mich an die Recherche. Und war wie so oft von der Realität erstaunt: Bonelli hatte Recht. „Ab 15. September wieder FFP2-Maske im Handel – aber nur für Ungeimpfte“, titelt etwa die „Kleine Zeitung“

„Wir können, wollen und werden uns nicht für immer einschränken, sondern müssen auf die Impfung setzen“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) dem Blatt zufolge. Der dritte Stich sei zudem „absolut notwendig“, weil der Schutz sonst abfalle. Für Ungeimpfte werde es einen Stufenplan geben, der sich nach den Auslastungszahlen auf den Intensivstationen richtet. „Für Geimpfte ist bereits alles getan“, für sie werde es keine Einschränkungen geben, so der Regierungschef laut „Kleine Zeitung“.

Die Regierung geht davon aus, dass ab 15. September zehn Prozent der Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt sein werden. Dann soll dort, wo derzeit eine allgemeine Pflicht für eine Mund-und Nasen-Bedeckung gilt, erneut ein Zwang zur FFP2-Maske gelten. „In allen anderen Geschäften gilt das für Geimpfte nur als Empfehlung, für Nicht-Geimpfte verpflichtend. Die Polizei soll das stichprobenartig kontrollieren“, wie es in dem Bericht heißt. Antigen-Tests sollen künftig nur noch 24 Stunden gültig sein statt wie bisher 48, wie der Bayerische Rundfunk mitteilt. Wenn 15 Prozent der Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt sind, gilt 2G: Nur noch Geimpfte und Genesene haben dann Zutritt zur nächtlichen Gastronomie und zu Veranstaltungen, bei denen es keine zugewiesenen Sitzplätze gibt. Ab 20 Prozent Intensivbetten-Belegung gelten noch schärfere Regeln. „Lokale, Sportveranstaltungen, Konzerte und vieles weitere sollen dann nur noch von Geimpften und Genesenen besucht werden dürfen – oder von Personen, die einen aktuellen PCR-Test vorweisen können. Bisher waren in Österreich die als ‘Wohnzimmertests‘ bekannten Antigen-Selbsttests ausreichend“, wie der BR schreibt. 

Der Psychiater Bonelli kritisiert die Pläne scharf. Dass Ungeimpfte durch die Pflicht zu FFP2-Masken faktisch äußerlich gekennzeichnet werden, könne zu einer massiven Diskriminierung führen bis hin zu Übergriffen. Damit sei eine neue Schwelle der Ausgrenzung und auch des Drucks erreicht – wenn Menschen aufgrund biologischer Eigenschaften öffentlich faktisch markiert werden.    

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Bild: Shutterstock
Text: br
 

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