Weltweite Massendemonstrationen gegen Corona-Maßnahmen Bericht aus Frankfurt - Wien zählt über 40.000 Demonstranten

Von reitschuster.de

Auch am zweiten Adventswochenende sind trotz überwiegend schlechter Wetterlage Zehntausende gegen die drohende Impfpflicht, Hygienepässe und Corona-Maßnahmen-bedingte Grundrechtseingriffe in Deutschland und auf der ganzen Welt auf die Straße gegangen.

Die Demonstrationen waren zu zahlreich, um sie alle innerhalb dieses Beitrags abzudecken. Der Beitrag liefert nur einen Ausschnitt.

Oft stand bei den weltweit stattfindenden Demos die Lage in Australien im Fokus, wo derzeit die wohl schärfsten Maßnahmen weltweit gelten. Menschen werden dort in Quarantäne-Lagern verwahrt und wie Terroristen gejagt.

In Deutschland fanden die größten Kundgebungen in Frankfurt und Hamburg statt, aber auch in zahlreichen anderen Städten wurde über das ganze Land verteilt demonstriert: In Ansbach, Berlin, Heilbronn, Hannover, Stuttgart, Freiburg, Cottbus, Osnabrück, Bielefeld und vielen weiteren Städten sind heute Menschen für die Wiedereinsetzung ihrer Grundrechte auf die Straße gegangen.

Das folgende Material wurde größtenteils durch Twitter-Recherche bezogen. Hier kann keine abschließende Garantie für die Echtheit der Bilder gegeben werden. Wir bitten dies zu bedenken.

Frankfurt

In Frankfurt kamen bei kaltem und regnerischem Wetter rund 4.000 Menschen zusammen. Die FAZ spricht von etwa 1.500 Menschen und labelte alle Teilnehmer “Querdenker”. Wie immer gibt der Mainstream sich besondere Mühe, sträfliche Menschen in der Demonstration auszumachen, denen die anderen Teilnehmer per Kontaktschuld zugeordnet werden können.

Die versammelten Menschen kamen in Frankfurt überwiegend aus der bürgerlichen Mitte.

Die Polizei löste die Versammlung nach wenigen Minuten wegen Nichteinhaltung der Corona-Regeln auf. Gleich zu Beginn wurde durch Lautsprecherdurchsagen darauf hingewiesen, das Zeigen jeglicher Symbolik mit Holocaust-Bezug zu unterlassen.

Einem Augenzeugenbericht nach war das Aufgebot der Polizei enorm. Hunderte Polizisten, etwa 100 Einsatzfahrzeuge und 50 Motorräder der Polizei sowie drei Wasserwerfer waren im Einsatz.

Die Polizei stellte über Lautsprecherdurchsagen undurchführbare Forderungen auf, die nicht eingehalten werden konnten. Nach nur wenigen Minuten wurde die Demonstration dann untersagt.

Die Anwendung dieser Taktik gehört inzwischen zum Standardrepertoire der Polizei, um regierungskritische Veranstaltungen zu verhindern. Ähnliches Vorgehen konnte man bereits im März 2020 in Berlin sehen. Schon damals waren die ersten “Hygienedemos” von der Polizei aus den gleichen Gründen verboten. Nach der Beendigung erteilt die Polizei Platzverweise bzw. nimmt die Personalien der Teilnehmer im Zuge einer Ordnungswidrigkeitsanzeige auf. Immer wieder werden diese Fälle dann aber nicht weiter verfolgt, so dass der ganze Aufwand umsonst ist und die Polizisten für den Papierkorb arbeiten.

Geändert hat sich inzwischen allerdings die Faktenlage. Bestand damals hierüber noch keine Klarheit, gilt es inzwischen als unwahrscheinlich, dass Infektionsketten unter freiem Himmel stattfinden. Demnach ist das Verbieten von Demonstrationen mit dieser Begründung weiterhin irrational, schikanös und als reiner Vorwand zu betrachten.

Besonders widersinnig erscheint die Maßnahme im Hinblick auf die vorgebrachten Gründe. In vielen Fällen werden die durch die Maßnahmen an der Demonstration behinderten Menschen gerade durch Einkesselungen und Absperrungen zusammengedrängt. Dabei ist die Vermeidung dessen ja gerade der Grund für die Anwendung der Maßnahmen.

Nachdem die Demonstration beendet wurde, brachen die Menschen in Grüppchen zu Spaziergängen durch die Innenstadt auf. Die Polizei versuchte dies zu verhindern, indem die Einkesselung einzelner Gruppen versucht wurde und teilweise auch gelang. 

Auch die Polizeitaktik, die Demonstranten durch Festsetzung in Kesseln zu zermürben und durch das Auffahren von Wasserwerfen und Reiterstaffeln abzuschrecken, ist von vielen Demos bekannt. Die Menschen werden dann mitunter stundenlang ohne Zugang zu sanitären Anlagen oder Verpflegung ihrer Bewegungsfreiheit beraubt. Nach der Aufnahme ihrer Personalien und der Erteilung von Platzverweisen werden sie nacheinander wieder auf “freien Fuß” gesetzt.

Angesichts der immensen Kosten der hohen Polizeipräsenz, die für die Politik keine Rolle zu spielen scheinen, zeigt sich die Wichtigkeit der Verhinderung kritischer Demonstrationen.

Hamburg

Berlin

In Berlin gab es mehrere Demos und einen Autokorso sowie diverse Gegendemonstrationen und Störversuche durch die Antifa. Die Polizei unterband die Veranstaltungen, da sie nicht genehmigt waren. Der Tagesspiegel berichtet von Angriffen “Rechtsextremer” auf einen ihrer Journalisten.

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Augsburg

Österreich

In Wien kam es zu einer weiteren Großdemonstration, an der nach offiziellen Angaben mehr als 40.000 Menschen beteiligt waren. Die Polizei korrigierte die Zahl massiv nach oben, nachdem zuerst nur von einigen tausend Teilnehmern die Rede war. Auch um 19 Uhr zog noch ein großer Umzug durch die Wiener Innenstadt. Auch in Linz und Graz kam es zu Demonstrationen. Hier sehen Sie weitere Eindrücke aus Wien. Nachtrag: Leserzuschriften sprechen von einer wesentlich höheren Teilnehmerzahl in Wien.

Luxemburg

Australien

Neuseeland

Zypern

Argentinien

Frankreich

Italien

Neukaledonien

Polen

USA

Japan

Guadeloupe

Nordirland

Niederlande

Jetzt neu. Das Original aus der Bundespressekonferenz.

Bild: privat
Text: reitschuster.de

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