Nur zwei Prozent Corona-Patienten 2020 in den Kliniken – Regierung schweigt zu Skandal-Zahl Keine Auskünfte auf der Bundespressekonferenz

Mein Video von der Bundespressekonferenz finden Sie hier; in voller Länge können Sie sich die Veranstaltung hier ansehen.

Die Zahl hat es in sich. Besonders auch deswegen, weil sie aus einer Quelle kommt, die unverdächtiger kaum sein könnte: Ein Gutachten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung. Das kein anderer in Auftrag gegeben hat als das Bundesgesundheitsministerium. Und das auch auf dessen Seite zu finden ist. „Das Gutachten beendet das Märchen von der außergewöhnlichen Coronapandemie in Deutschland mit Pauken und Trompeten“, schreibt dazu der Mediziner und Corona-Aufklärer Gunter Frank, der den brisanten Fund in dem Papier gemacht hat, auf „Achgut“.

Weiter schreibt Frank: „Sollte Ihnen gegenüber wieder jemand von der gefährlichen Corona-Pandemie sprechen, dann bitten Sie diese Person doch einmal Folgendes zu tun: Angesichts der Dauerpanik-Meldung übervoller Intensivabteilungen und des drohenden Kollapses der Krankenhäuser einzuschätzen, wieviel Prozent der gesamten Patientenzeit in deutschen Krankhäusern 2020 von COVID-Patienten belegt wurden?“ Alle Patienten mit der Diagnose Covid brachten es 2020 auf 1,93 Millionen Verweildauertage. Setzt man sie in Verhältnis zur Zahl der Verweildauertage aller Patienten, 101,02 Millionen, kommt man auf 1,9 Prozent. Also knapp zwei Prozent. Frank nennt diese zwei Prozent eine „Skandalzahl“. Und führt weiter aus: „Und die sollen die Krankenhäuser an den Rand der Belastung gebracht haben? Jedes Jahr werden Patienten mit infektiösen Atemwegserkrankungen in dieser Größenordnung stationär behandelt.“ Selbst als der Anteil der Corona-Patienten am größten war, in der zweiten Dezemberhälfte, lag er nur bei knapp 5 Prozent aller Betten.

Eigentlich sollte man erwarten, dass solche Erkenntnisse groß in den Medien behandelt werden, und sich eine heftige Debatte entspannt. Dass die Regierung unter Rechtfertigungsdruck kommt. Und regelrecht gelöchert wird von kritischen Journalisten. So jedenfalls würde ich mir das in einer funktionierenden, pluralistischen Medienlandschaft vorstellen. Aber Pustekuchen.

Ich sprach das Thema heute auf der Bundespressekonferenz online an: Eine Frage „an das Bundesgesundheitsministerium: Laut einem Gutachten des Leibniz-Institutes für Wirtschaftsforschung, die das BMG selbst beauftragte, betrug der Anteil von Patiententagen mit der Diagnose COVID-19 in den Krankenhäusern 2020 1,9 Prozent. Laut Bundesregierung waren die Krankenhäuser am Rande der Überlastung durch COVID-19. Wie passt das zusammen?“

Die Antwort von Spahns Sprecher Sebastian Gülde: „Ich muss jetzt ganz ehrlich gestehen: Ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang diese Zahlen jetzt genannt werden bzw. ob sie auch in einem solchen Zusammenhang stehen. Von daher müsste ich das tatsächlich nachreichen.“

Das war es.

Keine weitere Nachfrage zu dem Thema.

Null.

Niente.

Zero.

Auch die in Aussicht gestellte Nachreichung gab es bis zum Montag Abend nicht.

Hier finden Sie mein zusammenfassendes Video von der Veranstaltung. Die gesamte Bundespressekonferenz von heute finden Sie hier. Die Bilder muss ich aufkaufen, umso dankbarer bin ich für Ihre Unterstützung – nur diese ermöglicht die Veröffentlichung (für Ihre GEZ-Gebühren bekommen Sie die Bilder nicht). 

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Bild: RTL/Ekaterina Quehl
Text: br

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