Deutschland 2023: Vom Export-Weltmeister zum Suppenkasper wider Willen „Grünes Wirtschaftswunder“

Von Kai Rebmann

Man gönnt sich ja sonst nichts: „Fest in der Pest: Grünen-Umweltministerin sucht Fotografen für 150.000 Euro!“ Unter dieser Überschrift berichtete Boris Reitschuster erst vor wenigen Tagen über das Vorhaben von Steffi Lemke, sich auf Kosten der Steuerzahler ins rechte Bild setzen zu lassen. Jetzt kommt heraus: Viel treffender hätten diese Worte wohl kaum formuliert werden können!

Milliarden für den sogenannten „Kampf gegen Rechts“, Millionen für die Alimentierung regierungsfreundlicher Medien und Faktenchecker, Hunderttausende für Stylisten, Friseure und Visagisten in den Bundesministerien. Die ideologischen Futtertröge sind reich gefüllt, für alles scheint Geld da zu sein im „besten Deutschland aller Zeiten“. Nur der sprichwörtliche „kleine Mann“ muss sich das Leben hierzulande immer mehr vom Mund absparen – und das leider im wahrsten Sinne des Wortes.

Jeder Neunte kann sich keine vollwertige Mahlzeit leisten

Was der historisch wohl beispiellose Ansturm auf die Tafeln ohnehin längst erahnen ließ – vielerorts wurde bereits ein Aufnahmestopp verhängt –, wurde jetzt zur bitteren Gewissheit: Immer weniger Deutsche können sich und ihre Familien ernähren! Auf Anfrage der Fraktion der Linken musste die Bundesregierung zugeben, dass sich 11,4 Prozent der Bundesbürger nicht mindestens jeden zweiten Tag „eine Mahlzeit mit Fleisch, Geflügel oder Fisch (oder eine entsprechende vegetarische Mahlzeit)“ leisten können.

Oder anders ausgedrückt: Knapp 10 Millionen Deutsche nagen am Hungertuch – während sich die Bundesregierung in ihrem rot-grün-gelben Elfenbeinturm immer weiter vom Volk entfernt und sich ihre Politik von ihr wohlgesonnenen Medien schönschreiben lässt.

Mein Lesetipp

Diese Zahlen gehen aus einer entsprechenden Eurostat-Erhebung für das Jahr 2022 hervor. Im Vergleich zum Vorjahr (10,5 Prozent) hat die „Hunger-Quote“ in Deutschland damit noch einmal zugenommen. Nach wie vor am stärksten betroffen sind wenig überraschend Alleinerziehende mit Kindern, bei denen sich fast jeder Fünfte (19,3 Prozent) nicht regelmäßig eine „vollwertige Mahlzeit“ leisten kann.

Prinzip von Ursache und Wirkung wird verkannt

Dietmar Bartsch, Fraktionschef der Linken, instrumentalisiert die ernüchternden Zahlen gegenüber dem RND, um klassische Positionen von Linksaußen zu bedienen: „Wir brauchen mindestens eine zeitweise Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, konsequente staatliche Preiskontrollen bei den Supermarktkonzernen und die Einführung einer echten Kindergrundsicherung.“

Und der Sprecher der SED-Erben im Bundestag legt noch einmal nach: „Nichts hat die Bundesregierung gegen die Preisexplosionen bei Lebensmitteln getan. Der Supermarkt ist zum Hort des Abkassierens geworden. Je höher die Preise, desto höher die Nudeln-mit-Ketchup-Quote.“

Wohlgemerkt: Wer auf explodierende Lebensmittelpreise mit einer faktischen Abschaffung der Mehrwertsteuer auf solche Produkte reagieren will, der bekämpft damit in Wahrheit lediglich die Symptome, nicht aber die Ursachen, und negiert damit die eigentlichen Probleme – allen voran die politisch offenbar gewollte Vernichtung des Wohlstands und Deindustrialisierung Deutschlands.

Jeder insolvente Handwerksbetrieb, der „vielleicht aufhört, zu verkaufen“, und jedes Unternehmen, das aus Deutschland abwandert bzw. vertrieben wird, hinterlässt nicht nur ein Loch in der Staatskasse, sondern zwangsläufig auch Mitarbeiter, die fortan auf der Straße stehen.

Fazit: Wie erwähnt, gelten die Zahlen für das Jahr 2022. Die aktuellen Prognosen lassen leider nur wenig Raum für Optimismus. Während die Wirtschaft in praktisch jedem Industrie- und Schwellenland mehr oder weniger stark zulegen soll, sagen Experten für Deutschland eine Schrumpf-Wirtschaft (minus 0,3 Prozent) voraus. Das „grüne Wirtschaftswunder“, wie es in einem Slogan zur Bundestagswahl 2021 hieß, lässt grüßen!

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Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

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