Lauterbach legt Maske ab Merkwürdige Szene im Hohen Haus

Drei-Gang-Menü für Minister und Polizisten, während die normalen Menschen im Lockdown saßen, Persil-Schein für CSU-Chef Markus Söder nach Kontakt mit einem Corona-Positiven, obwohl Normalsterbliche danach zehn Tage in Quarantäne müssten, tolle Reisen von Söders Tochter, während ihr Vater Urlaubs-Abstinenz predigt: Das sind nur drei Beispiele für die Corona-Doppelmoral unserer Regierenden. Die Liste ließe sich lange fortsetzen. Und sie ist jetzt um einen Punkt länger. Ausgerechnet Karl Lauterbach, laut Oskar Lafontaine eine „Covid-Heulboje“ und gefühlt immer derjenige, der als Erster „hier“ schreit, wenn es um neue Schikanen und Gängelungen der Bürger unter dem Zeichen der Corona-Politik geht, wurde nun im Bundestag ohne genau das Attribut gesehen, das nach seinem Willen sonst jeder ständig zu tragen hat: die Maske.

Ironie des Schicksals: Ausgerechnet als das hohe Haus, unter Angela Merkel stramm auf Regierungslinie gebracht und in den Augen von Kritikern eher wie ein Gesetze-Drucker agierend denn als Volksvertretung und mächtiger Bestandteil der Gewaltenteilung, wieder brav wie auf Knopfdruck aus dem Kanzleramt die Verlängerung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ beschlossen hatte, zeigte sich Panik-Karl „oben ohne“. War seine Freude darüber, dass sein ständiges Alarm-Rufen wieder einmal erhört wurde, so hoch, dass er dabei den in seinen Augen so bitter notwendigen Schutz vergaß (der in anderen Ländern wie Schweden nie obligatorisch war – die Gesundheitsbehörden dort zweifeln den Nutzen der Mund- und Nasenbedeckung an)?

Ertappt wurde er bei dem Sündenfall gegen die eigenen Regeln durch Fernsehaufnahmen. Da strahlt er wie ein Kind unter dem Weihnachtsbaum über die Verlängerung des Corona-Regimes. Der Bundestag nahm das Thema offenbar nicht sonderlich ernst: Aufnahmen aus dem Hohen Haus zeigen bei der Verkündigung des Abstimmungsergebnisses gähnende Leere in den Sitzreihen. Vor allem von den Regierenden fehlten viele. Weder Merkel noch Spahn waren da, als Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau das Resultat verlas – passenderweise eine Politikerin der „Linken“, die früher in der SED war.

Ich bitte meine Leser, mir den Galgenhumor in diesem kurzen Beitrag zu verzeihen – aber ohne den ist all das nicht mehr erträglich.

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!
Bild: Juergen Nowak/Shutterstock
Text: br

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