Sohn von Tom Hanks: „Es ist nur eine verdammte Grippe, kommt damit klar!“ Aufreger aus den USA: Prominenter Protest gegen Corona-Maßnahmen

Von Alexander Wallasch.

„Mama konnte immer alle Sachen so erklären, dass ich sie verstehen konnte.“

Erinnern Sie sich an dieses wundervolle Zitat aus dem Hollywood-Erzählkino?

Spätestens hier wissen die allermeisten, um was und wen es geht: „Forrest Gump“ mit Tom Hanks ist die Geschichte eines gutmütigen zwar, aber mit einem unterdurchschnittlichen IQ von 75 ausgestatteten Mannes, der sich auf bemerkenswerte Weise durch 40 Jahre amerikanische Geschichte schlägt. Forrest Gump ist das US-amerikanische Plädoyer dafür, dass jedem alles möglich sein kann: Aufgeben ist keine Option.

„Mama konnte immer alle Sachen so erklären, dass ich sie verstehen konnte.“

Ja, es geht in Forrest Gump auch um Mutterliebe und um Erziehung zum selbstständigen Denken. Und da sind wir schon beim Hauptdarsteller und zweifachen Oscargewinner Tom Hanks. Der Ausnahmeschauspieler hat zwei Söhne in zweiter Ehe, Chet und Truman Hanks.

Der 31-jährige Chet ist Schauspieler wie sein Vater, wenn auch lange nicht so erfolgreich und mit den typischen Problemen ausgestattet, die viele Kinder prominenter Eltern teilen. Hanks jun. versuchte sich zwischenzeitlich als Rapper und soll eine Weile mit harten Drogen Schwierigkeiten gehabt, diese Phase aber nach eigenen Angaben überstanden haben.

So weit, so gut und so gewöhnlich. Interessanter fanden Zeitungen weltweit – inklusive in Deutschland u.a. Spiegel, Stern und Frankfurter Allgemeine Zeitung – ein kaum länger als eine Minute dauerndes Statement von Chet Hanks, das der Sohn des berühmten Vaters via Instagram verbreitet hatte: Einen bemerkenswerten Wutanfall hinsichtlich der Corona-Politik der amerikanischen Regierung.

Corona ist bei Hanks zu Hause kein unbekanntes Virus: Seine Eltern hatten sich bei Dreharbeiten in Australien mit SARS-CoV-2 infiziert und sind später an COVID-19 erkrankt. Tom Hanks und Rita Wilson waren Anfang 2020 mit die ersten prominenten Erkrankten. Der Oscar-Preisträger setzte sich nach seiner Genesung für die Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen ein.

Aus deutscher Sicht also ein Vorzeige-Schauspieler, eine nationale Ikone gewissermaßen und ganz anders als viele bekannte deutsche Filmhelden, die sich mit Spott und bissigen Beiträgen bei #allesdichtmachen Luft machten und die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung verspotteten.

Jetzt also der öffentliche Aufreger des Sohnes von Tom Hanks: Chet beginnt zunächst wie sein Vater mit einer positiven Haltung zu den Hygienemaßnahmen und zum Impfen – diese regierungskonforme Einleitung allerdings entpuppt sich als geschauspielert, sogar als eine von Sarkasmus triefende Vorstellung.

Denn gleich anschließend kommt es zu einem veritablen Anfall, zu einer Wutrede des Hank-Sohnes über das Impfen und die Corona-Einschänkungen. Weltweit stimmen ihm viele zu, die sein Video gesehen haben. Mindestens ebenso viele allerdings echauffieren sich auch in den sozialen Kanälen über den Aufgeregten.

Chet Hanks wird schriller, der Gesichtsausdruck richtig giftig und dann poltert er los und beginnt zu schreien: Stimmlage und Gesichtsausdruck wechseln abrupt und er beginnt zu wüten:

„Ich hatte nie Covid und ihr werdet mich nicht mit dieser verdammten Nadel stechen. Es ist nur eine verdammte Grippe, kommt damit klar!“, schreit er in seine Handykamera. Und wer Angst vor der Krankheit hätte, der solle halt zu Hause bleiben: „Wenn du in Gefahr bist, bleib mit deinem Arsch zu Hause! Ich habe es satt, diese verdammte Maske zu tragen!“

Die Mutter von Chet Hanks hatte nach ihrer Genesung im amerikanischen Fernsehen von einer schlimmen Zeit erzählt, von knapp 39 Grad hohem Fieber und heftigstem Schüttelfrost. Sie habe auch ihren Geschmacks- und Geruchssinn verloren, erzählte sie. Tom Hanks hat es weniger heftig getroffen. Ihrem Sohn konnte Rita Wilson die Sache aber wohl nicht so erklären, dass Hanks jun. sie verstehen konnte.

Vater Tom Hanks hatte zuvor einer Zeitung gesagt, wer die AHA-Regel nicht einhalten würde, der solle sich „schämen“.

Chet Hanks schämte sich nicht, im Gegenteil, er hat sich möglicherweise an Rand Paul, dem Senator für Kentucky, ein Beispiel genommen, dessen Entrüstung über die Corona-Politik seines Landes jene von Hanks jun. noch um ein Vielfaches übersteigt.

Rand Paul hatte erklärt: „Sie können nicht alle von uns festnehmen! Wir werden Euch nicht erlauben, weiter Schaden an unseren Kindern anzurichten!“ Der US-Senator rief offen zum Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen auf.

Interessant auch die Reflexe der deutschen Alt-Medien, die teilweise so blasiert gegenüber Kritik reagieren, als wären sie Werbepartner der Bundesregierung für Impfen. Der Stern entblödet sich in seiner Schlagzeile dazu, über Chet Hanks von einem „Corona-Leugner“ zu sprechen, wo dieser Corona allerdings gar nicht anzweifelt, darin aber auch nicht mehr als eine Grippe sieht. „Krude“ seien die Theorien des Schauspielersohns.

Der Stern zitiert keinen einzigen Satz von Chet Hanks, der auch nur ansatzweise von Leugnung sprechen würde – Hanks jun. spricht auch an keiner Stelle davon. Dennoch endet der deutsche Stern mit folgendem Absatz:

Die Frau von Tom Hanks hätte vor einigen Monaten berichtet, „dass sie sich gern impfen lassen wollen, aber noch nicht an der Reihe seien. Ob Hanks und Wilson inzwischen eine Dosis des Impfstoffs erhalten haben, ist nicht öffentlich bekannt. Ihr Sohn jedenfalls entpuppte sich mit seiner Videobotschaft als Corona-Leugner.“

Macht er aber nicht. Aber das ist der deutschen Zeitung vollkommen gleich. Corona-Leugner klingt einfach zu verführerisch und polarisierend. Die Regierung wird’s schon freuen, der letzte regierungsfreundliche Stern-Artikel über Jens Spahn ist keine Woche alt.

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Alexander Wallasch ist gebürtiger Braunschweiger und betreibt den Blog alexander-wallasch.de. Er schrieb schon früh und regelmäßig Kolumnen für Szene-Magazine. Wallasch war 14 Jahre als Texter für eine Agentur für Automotive tätig – zuletzt u. a. als Cheftexter für ein Volkswagen-Magazin. Über „Deutscher Sohn“, den Afghanistan-Heimkehrerroman von Alexander Wallasch (mit Ingo Niermann) schrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten.“ Seit August ist Wallasch Mitglied im „Team Reitschuster“.

Bild: Ga Fullner/Shutterstock
Text: wal
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